Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
Push-Kurse an | Registrieren | Login
DAX+0,63 % EUR/USD-0,03 % Gold+0,33 % Öl (Brent)+0,04 %

Deutsche-Bank-Chefvolkswirt „Angela Merkel könnte einer der großen Staatsführer werden“

14.10.2015, 18:32  |  13316   |  11   |   

Bundeskanzlerin Angela Merkel steht vor der schwierigsten Herausforderung ihrer Amtszeit. Sie sehe keinen Grund für einen Richtungswechsel in der Flüchtlingsfrage, betonte sie vor Kurzem in einem Interview bei „Anne Will“. Sie werde sich nicht beteiligen an einem „Wettbewerb, wer ist am unfreundlichsten zu Flüchtlingen, und dann werden sie schon nicht kommen.“

Doch täglich wächst der Druck auf die Kanzlerin, adäquate Lösungen in der Flüchtlingskrise zu finden. Und es wird kälter, nicht allein vor der Tür, sondern auch im eigenen politischen Lager. CSU-Chef Horst Seehofer fordert Merkel offen heraus und auch in der CDU sowie der Unions-Bundesfraktion nimmt der Widerstand zu. Hier ein Brandbrief und dort die Forderung nach Transitzonen, die die Aushebung des Grundgesetzes bedeuten würden.

Flüchtlingszug ein Konjunkturporgramm?

Nicht nur die Politik auch die Ökonomen befeuern die Debatte. So fordert ifo-Präsident Hans-Werner Sinn erst eine Abschaffung des Mindestlohns und nun die Anhebung des Rentenalters, „um die Flüchtlinge zu ernähren“, wie er sagt (siehe: ifo-Präsident Sinn fordert radikale Sozialreformen und schärfere Asylpolitik und Mindestlohn oder Flüchtlinge - Beides geht nicht!). Aber es melden sich auch Ökonomen zu Wort, die in den Flüchtlingen nicht nur eine Belastung, sondern vor allem eine Chance sehen. Michael Hüther, Direktor des Instituts für Deutsche Wirtschaft (IW), sieht in ihnen gar ein Segen für die Wirtschaft.

Der Flüchtlingszug wirke „wie ein kleines Konjunkturprogramm“, sagte Hüther gegenüber der „Rheinischen Post“. „Denn der Staat pumpt jetzt viele Milliarden für die Versorgung der Flüchtlinge in die Wirtschaft.“ Diese Ausgaben, so der IW-Chef, versickerten nicht im Ausland, sondern würden im Inland neues Geschäft und neue Arbeitsplätze schaffen.“ Ferdinand Fitchner vom Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) springt ihm bei. Die Flüchtlinge würden den Großteil an Asylleistungen oder später Hartz IV in den Konsum stecken. Das könnte für die Wirtschaftsleistung einen positiven Effekt von einem Viertelprozentpunkt haben, so der DIW-Experte (mehr dazu hier und hier).

Gehört das Powerhaus Deutschland der Vergangenheit an?

Nun verteidigt auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, den Kurs von Kanzlerin Merkel: „Mit ihrem Bekenntnis zur Zuwanderung könnte Angela Merkel einer der großen Staatsführer werden, die Deutschland weit über die eigene Generation hinaus verändert haben“, schreibt Folkerts-Landau in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung „Die Zeit“. Und ergänzt: „Deutschland hält die Chance in den Händen, seinen Ruf als globales wirtschaftliches ‚Powerhaus‘ zu festigen und kann längerfristig wieder zu dem wissenschaftlichen und kulturellen Zentrum werden, das es einmal war.“

Deutschland sei aufgrund des demographischen Wandels auf Einwanderer angewiesen, so Folkerts-Landau. „Wenn sich nichts ändert, erwartet uns eine Zukunft mit weniger Arbeitskräften und mickrigen Wachstumsraten. Die Älteren werden an politischer Macht und Einfluss gewinnen. Deutschland wird zu einem statischen, risikoscheuen und in sich gekehrten Land. Besitzstände zu wahren wird wichtiger sein als Neues zu schaffen.“

Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und der Sozialsysteme
 
Aber auch für Folkerts-Landau geht es nicht, ohne dass „wohl einige der Regeln am Arbeitsmarkt und der sozialen Sicherung überprüft werden“. Ähnlich wie ifo-Präsident Sinn zielt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank auf eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ab, um die Integration der Flüchtlinge zu erleichtern und die kurzfristigen Kosten in den Griff zu bekommen. Wie Folkerts-Landau weiter in der "Zeit" ausführt, würden Zuwanderer Sozialleistungen in Anspruch nehmen, ohne gleich entsprechend Steuern zu bezahlen und auch den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt verschärfen. Langfristig würden aber die Vorteile überwiegen.



Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare

Avatar
conan305
18.10.15 17:17:01
Was verspricht sich der Deutschbanker denn davon, dass er einer Kanzlerin den Hintern küsst, die dem deutschen Volk den Krieg erklärt hat?
Avatar
schraddel69
17.10.15 16:00:30
Die wahren Hintergründe dieser Krise
In seinem 2006 erschienenen Buchtitel „Blueprint For Action“ skizziert Barnett (ehemaliger Berater von Verteidigungsminister Rumsfeld) die Globalisierungsstrategie der USA und den Weg zu einer "Neuen Weltordnung". Dort können wir lesen:
Zitat: “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, (...) durch Vermischung der Rassen (...), mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa. Hierfür sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen Intelligenzquotienten von 90, zu dumm zu begreifen, aber intelligent genug um zu arbeiten.”

Genau das steht uns bevor und das ist von unseren amerikanischen "Freunden" geplant und jetzt auf den Weg gebracht worden, durch die militärischen Interventionen in den jetzt politisch völlig destabilisierten Ländern: Libyen, Irak, Ägypten, Syrien, etc.
Dazu kommt der laufende Währungskrieg durch die Abwertung des US Dollars verbunden mit der Zwangsverpflichtung der Industrie und der europäischen Staaten im TTIP "Handelsabkommen".
USA über alles, über alles in der Welt!
Gute Nacht Deutschland, und unsere dämlichen Politiker klatschen dazu auch noch Beifall.
Avatar
Streberleiche
16.10.15 16:52:42
Dder Hosenanzug wird ganz gewiss in die Geschichte eingehen: als die Hochverräterin, die óhne Grund nationales und interlationales Recht gebrochen hat, das bestehende Dubliner Gesetz missachtet hat, und dieses Land durch Öffnung der Grenzen ohne Personenkontrolle in ein Auffangbecken für Sozialfälle und Schwerverbrecher gemacht hat - und dies nicht nur für 1-2 Jahre, sondern auf ewig.

Das Beste neben der Tatsache, dass dieses Pseudomitgefühl dieser abgrundtief eiskalten Person gegenüber Migranten verlogen bis in die Haarspitzen ist, ist, dass sie und ihre Politvasallen bis vor kurzem noch vor dem ismalistischen Terror gewarnt haben, hierzu den Überwachungsapparat ausgeweitet haben, um dann aber jeden ohne richtige Kontrolle hier hinein zu lassen. Ich sehe es kommen: schon bald werden die ersten (inszenieretn oder nicht inszenierten) Terroranschläge für völliges Chaos sorgen, damit unsere Politiker weitere Gesetze zur Einschränkung der Menschenrechte, zur Vervollkommnung des Überwachungsstaates und für totalitäte Verhältnisse missbrauchen.

Ziel ist ebenso, durch die massive Zunahme der Ausländerkriminalität ein Bargeldverbot bei der Bevölkerung zu legitimieren. Denn der dumme Michel wird dankbar sein, wenn es heißt, dass sich durch ein Bargeldverbot Einrüche von Ausländerbanden oder Diebstähle nicht mehr lohnen. Dann wird er perfekt sein, der vom Staat vollständig abhängige Vollsklave, der keine Kontrolle mehr über sein Geld, also sein Leben haben wird. NWO wir kommen. Und das mit großen Schritten. Dank Merkel, unserer laut DB Chef großen Führungspolitikerin. Ich kann nicht so viel essen wir ich kotzen muss...
Avatar
Bilanzgewinn
15.10.15 11:27:28
Auch wenn man sicherlich zweifeln kann, ob die jetzigen Flüchtlinge wirklich die erhoffte Auffrischung und positiven Input bringen, ist der Satz unten in der Sache richtig. Und da ist es mir auch egal, wer die Aussage zu verantworten hat.


"Die Älteren werden an politischer Macht und Einfluss gewinnen. Deutschland wird zu einem statischen, risikoscheuen und in sich gekehrten Land. Besitzstände zu wahren wird wichtiger sein als Neues zu schaffen.“
Avatar
unnerfrangge
15.10.15 09:26:36
Attraktivität!Entschulgigung?

Disclaimer

Deutsche-Bank-Chefvolkswirt „Angela Merkel könnte einer der großen Staatsführer werden“

Täglich wächst der Druck auf die Kanzlerin, adäquate Lösungen in der Flüchtlingskrise zu finden. Und es wird kälter, nicht allein vor der Tür, sondern auch im eigenen politischen Lager. Unterstützung für Merkel kommt nun von Chefvolkswirt der Deutschen Bank.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel