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Chaosstart 2016 – Devisen, Rohstoffe, Aktien

Gastautor: Daniel Saurenz
10.01.2016, 10:00  |  1242   |   |   

USA_NewYork_3Der turbulente Start in das Börsenjahr 2016 beschäftigt Anleger und Analysten. Auch in den USA verkaufte man massiv Aktien, der Dow Jones verlor über 1.000 Punkte – hier der Kursverlauf. Im ersten Teil unseres Beitrags zum Chaosstart 2016 haben wir uns mit China beschäftigt. Heute blicken wir auf den Ölpreis, US-Aktien wie Netflix und warum nun starke Nerven langfristig von großem Nutzen sein könnten. Für zusätzlichen Druck auf den Aktienmarkt rund um den Globus sorgt die Auflösung des Carry Trades …

In den vergangenen Jahren hatten Investoren die Talfahrt des japanischen Yen genutzt, um verstärkt Kredite auf Yen-Basis aufzunehmen und das Geld in höher rentierliche Anlagen, wie beispielsweise US-Aktien oder -Anleihen, zu stecken. Das nennt man Carry Trade. Die Investoren haben dabei von zwei Seiten profitiert: Einerseits von Währungsgewinnen und andererseits von Kursgewinnen bei den Aktien. Das Spiel geht aber nur solange gut, wie der Yen fällt. Wenn er aber steigt, erleiden Investoren Währungsverluste, woraufhin sie den Carry Trade auflösen und ihre Aktien verkaufen. Entsprechend kräftig erholt sich der Yen auf 119 Yen je Dollar. Damit nähert er sich rapide dem Sechs-Monats-Hoch von 118,5 Yen je Dollar. Sollte der Yen in den nächsten Monaten weiter zulegen, würde das für Druck auf den Aktienmarkt rund um den Globus sorgen. Eine Übersicht über die wichtigsten Devisen finden Sie hier.

Dennoch – fast alle Risiken waren zuvor bekannt, der Markt wollte jedoch nach unten und hat sich seinen Auslöser mal wieder gesucht. Gleichzeitig schnellt die Volatilität nach oben, die Angst steigt, die Titelblätter sind voll mit Horrornews. Nicht selten sind dies die Tage, an denen man Aktien einsammeln sollte. Dies führen wir Ihnen auch nahezu täglich in unseren Webinaren aus, für die Sie sich unter www.feingold-research.com anmelden können. Deshalb haben wir Ihnen zuletzt um 10.000 Zähler im DAX auch Discountzertifikate, ETFs und clevere Memory-Expresspapiere zum Einstieg ausgesucht- unsere Produktübersicht.

Erholung des Ölpreises sollte nur von kurzer Dauer sein

Konjunktur_ÖlBlicken wir noch auf den Ölpreis: Selbst die kleine Erholung konnte den Aktienmarkt nicht stützen. In den vergangenen Quartalen hat der Verfall des Ölpreises Länder wie Russland oder Saudi-Arabien stark belastet, weil sie auf die Ausgabenbremse treten müssen. Das dämpft die dortige Wirtschaft erheblich, weshalb die russische in einer tiefen Rezession steckt. Eine Erholung des Ölpreises würde daher den Aktienmarkt rund um den Globus stützen – allerdings nur wenn der Anstieg der Notierung des Rohstoffs auf eine steigende Nachfrage zurückzuführen wäre.

Die jüngste Erholung ist aber darauf genau nicht zurückzuführen, sondern auf die Verschärfung der politischen Krise zwischen Saudi-Arabien und dem Iran und trifft eine schwache Weltwirtschaft zum ungünstigsten Zeitpunkt. Insofern kann selbst die leichte Erholung des Ölpreises den Aktienmarkt nicht stützen, zumal der Anstieg angesichts der massiven Lagervorräte für Öl rund um den Globus nur von kurzer Dauer sein sollte. Hingegen dürfte ein weiterer Rückgang des Ölpreises dafür sorgen, dass Staatsfonds, wie der Norwegens, Papiere, wie Aktien oder Anleihen verkaufen.

Starke Nerven könnten sich auszahlen

netflix0901

Netflix, 1 Jahr

Soweit zu den negativen Einflussfaktoren und den Gründen, warum der DAX unter die 10.000 gerauscht ist. Doch behalten Sie im Auge – Börsen handeln Zukunft. Viele Probleme sind eben benannt und bekannt, auch die Überbewertung einiger US-Unternehmen der obersten Reihe wie Amazon oder Netflix ist offensichtlich, dazu gibt es in den USA massive Störfeuer bei Unternehmensanleihen und irrationale Bewertungen bei sogenannten Einhörnern, also Firmen mit speziellem Geschäftsmodell, die vielfach außerbörslich bewertet werden. Dies sollte auch jeder auf dem Schirm haben.

Doch Aktienkäufe waren schon immer dann eine gute Idee, wenn die Wörter Krise, Angst, Verwerfung, Probleme oder Rezession fallen. Im Frühjahr 2015 über 12.000 Punkten im DAX las man landläufig positive Stimmen, konnten sich die Analysten gar nicht oft genug bestätigen, wie gut das Aktienumfeld ist. Damals war der DAX fast 2.500 Zähler teurer in der Spitze. Werden Sie mutiger, je schlechter die Stimmung wird. Beachten Sie dazu bitte unseren Lieblingsindikator bei Feingold Research, den VDAX-New. Die Volatilität ist ehrlich und ohne Meinungsverzerrung. Sie weist nicht selten den Weg und gibt eine Idee, ob der Markt eher überhitzt oder unterkühlt ist.

Viel Erfolg bei der Geldanlage 2016



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Chaosstart 2016 – Devisen, Rohstoffe, Aktien

Der turbulente Start in das Börsenjahr 2016 beschäftigt Anleger und Analysten. Auch in den USA verkaufte man massiv Aktien, der Dow Jones verlor über 1.000 Punkte – hier der Kursverlauf. Im ersten Teil unseres Beitrags zum Chaosstart 2016 haben …

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