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Royal Bank of Scotland Ökonom wettet 10.000 US-Dollar gegen die "Verkaufen Sie alles"-Prognose der RBS

13.01.2016, 15:14  |  8537   |   |   

„Verkaufen Sie alles!“ – Dieser Ratschlag der Royal Bank of Scotland sorgt weltweit für Aufsehen. Alles nur ein PR-Gag? Ein australischer Ökonom will es nun genau wissen – und fordert RBS-Analyst Andrew Roberts zu einer Wette heraus.

Rette sich, wer kann, der große Crash kommt! Die Analysten der Royal Bank of Scotland (RBS) warnen in einer spektakulären Anlegernotiz vor einer verheerenden globalen Deflationskrise. Anleger sollten deshalb alles verkaufen und lediglich hochwertige Anleihen ihren Depots behalten, so der Rat der RBS. Hier finden Sie die Details der Horror-Prognose.

Stephen Koukoulas kann darüber nur lachen. Der australische Ökonom hält das Ganze für eine perfekt inszenierte PR-Aktion. Wenn es das Ziel war, in so vielen Medien wie möglich zu landen, dann sei diese „Schlagzeilen-Forschung“ des RBS-Chefanalysten Andrew Roberts ein echter Erfolg, schreibt er in seinem Blog „The Kouk“: „Dafür zehn von zehn Punkte an Andrew.“

Aber ist an der Warnung tatsächlich was Wahres dran?

Koukoulas will es genau wissen. Er will herausfinden, ob Roberts bereit wäre, sein eigenes Geld auf seine Behauptungen zu setzen. Also fordert er ihn zu einer Wette heraus: „Ich denke, dass du falsch liegst“, schreibt Koukoulas in einem offenen Brief an den RBS-Analysten. „im Geiste der Märkte und des gesunden Wettbewerbs würde ich dir deshalb gerne eine Chance bieten, persönlich von deinen eigenen Vorhersagen zu profitieren.“

Der laut „Business Insider“ bekannteste und schrillste Ökonom Australiens wettet 10.000 US-Dollar darauf, dass Roberts mit seiner Horror-Prognose daneben liegen wird. Dazu listet Koukoulas insgesamt elf Vermögensklassen mit ihrem aktuellen Wert auf, die gemäß der RBS-Prognose in diesem Jahr abstürzen müssten. Seine Wette: Liegt der Wert einer Klasse am 31. Dezember unter dem aktuellen Wert, erhält Roberts einen Punkt, liegt er darüber, geht der Punkt an Koukoulas. Wer von beiden sechs Punkte gesammelt hat, gewinnt die Wette – und damit die 10.000 US-Dollar.

Hier die Liste mit den entsprechenden Richtwerten:

  • US-Aktien (S&P 500): 1925.0 Punkte
     
  • Brasilianische Aktien (Ibovespa): 39,500 Punkte
     
  • Chinesische Aktien (Shenzhen): 1,850.0 Punkte
     
  • Japanische Aktien (Nikkei): 17,200.0 Punkte
     
  • US-Immobilienpreise (Case-Shiller 20 city): 182.83 Punkte
     
  • UK-Immobilienpreise (20 Cities House Price Index von Hometrack): 228,800 GBP
     
  • Sydney-Immobilienpreise (Home Price Index von Corelogic: 915.00
     
  • Eisenerz: 40,50 US-Dollar je Tonne
     
  • Öl (WTI): 31,5 US-Dollar je Barrel
     
  • Kupfer: 4.325 US-Dollar je Tonne
     
  • Wechselkurs AUD/USD: 0.7000
     

Challenge accepted?

„Ich bin gewillt, mein hart erarbeitetes Geld auf das zu setzen, was auch mein Mund sagt - Ich hoffe, du bist es auch“, schreibt Koukoulas. Mal sehen, ob sich der RBS-Analyst auf diese Wette einlässt …

 

Wertpapier: AUD/USD, Nikkei 225


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Kommentare

Avatar
DoleyMaus
16.01.16 16:04:30
Das ist doch alles eine so kranke Sch......!

Plötzlich fällt der ganzen Welt ein , dass morgen alles zusammen bricht ? Und die ganze Welt schreit sofort Panik und Hilfe ?

Was für eine inszenierte Show
Avatar
Ines43
14.01.16 12:53:18
Da bin ich ja mal gespannt, wer gewinnt.
Vielleicht spendiert ja irgendein Hedgefond
dem Briten seinen Einsatz.
Dann muss der Brite nicht sein eigenes Geld setzen und der
Hedgefond steigert durch die Publicity der Wette
seine Gewinnchancen,
nämlich dass alles so kommt, wie vorher gesagt.

Wenn der Brite dann so tun kann, als setze er tatsächlich sein eigenes Geld,
steigert er die Glaubwürdigkeit seiner Prognose und damit
den Kursverfall der Märkte.

Disclaimer

Royal Bank of Scotland Ökonom wettet 10.000 US-Dollar gegen die "Verkaufen Sie alles"-Prognose der RBS

„Verkaufen Sie alles!“ - Dieser Ratschlag der Royal Bank of Scotland sorgt weltweit für Aufsehen. Alles nur ein PR-Gag? Ein australischer Ökonom will es genau wissen - und fordert RBS-Analyst Andrew Roberts zu einer Wette heraus.

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