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Bonität Ausblick negativ! Moody's stuft Deutsche Bank herab

26.01.2016, 09:06  |  3844   |   |   

Die Talfahrt der Deutschen Bank nimmt immer bedrohlichere Züge an. Mehr als ein Viertel seines Börsenwerts hat der Branchenprimus in diesem Jahr bereits verloren. Die Aktie notiert so niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Nun folgt die nächste Hiobsbotschaft.

Die Aktie der Deutschen Bank kennt in diesem Jahr nur eine Richtung – nach unten. Seit Jahresbeginn hat sie knapp 25 Prozent verloren und notiert aktuell bei rund 16,30 Euro. So niedrig war der Kurs zuletzt in der Finanzkrise. Doch es kommt noch schlimmer. Nicht nur der Trend an der Börse zeigt nach unten, nun senkt auch noch Moody’s den Daumen.

Bonität herabgestuft 

Wie das „manager-magazin“ berichtet, hat die Ratingagentur die Bonitätsstufe der Deutschen Bank herabgestuft. Die Bewertung der langfristigen Schuldtitel liege nun bei „Baa1“ nach zuvor „A3“.Weil die Moody’s-Experten den Ausblick außerdem negativ bewerten, drohen der Deutschen Bank weitere Herabstufungen.

Grund für die niedrigere Bonitätsstufe ist nach Angabe der Ratingagentur eine geplante Änderung des deutschen Insolvenzrechts. Dem Bericht zufolge sollen Einlagen bei Insolvenzen künftig stärker geschützt werden als bestimmte ungesicherte Schuldtitel. Die geplante Änderung tritt zum Januar 2017 in Kraft.

Negativschlagzeilen gehen weiter

Erst in der vergangenen Woche schockte die Deutsche Bank Anleger zunächst mit einem Rekordverlust. Die Konzernspitze rechnet demnach mit einem Minus von 6,7 Milliarden Euro nach Steuern. Damit ist der Jahresverlust 2015 noch schlimmer als ohnehin befürchtet (Mehr dazu hier: Land unter bei der Deutschen Bank! Rekordverlust schockt Anleger – Aktie stürzt ab).

Zugleich setzten neue Enthüllungen im Libor-Skandal die Aktie unter Druck. So soll Aufsichtsratsvorsitzender Paul Achleitner die Person X gewesen sein, die der Aufklärung der Libor-Affäre maßgeblich im Wege gestanden haben soll. Die Deutsche Bank dementiert (siehe: Die Rolle des Aufsichtsratschefs der Deutschen Bank in der Libor-Affäre).

Die Deutsche-Bank-Aktie im Jahreschart:

Wertpapier: Deutsche Bank, Moody's


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Kommentare

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coinvestor2
02.02.16 09:34:58
Unterstützend für das Ines:

jetzt passiert es.

Die DB wird auf 100 steigen.
stay tuned.

Nur meine persönliche Meinung, keine Anlageempfehlung. Aber die Aktie ist real hot.
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coinvestor2
01.02.16 21:55:10
Können alle nicht so clever sein wie das Ines mit seinem Starinvest Deutsche Bank und KS.
Aber allein die Dividende der DB rechtfertigt sein Invest.
P.S.: Impairments unterliegen allein der Laune eines CEOs, die Werthaltigkeit des Aktivmus ist nicht massgeblich.

Weiter so, Glückwunsch an das Ines.
5 - Star Investor
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Ines43
01.02.16 13:54:43
Semmel,

Hauptsache Du verstehst. Dein Name scheint Programm, wie heißt es noch so schön?
"Dumm wie Brot".

War es wirklich dringlich, die US-Bank in den Büchern im Wert herunter zu schreiben?
Wer hat den Cryan zu gezwungen?
10 Jahre und länger hat die US-Bank zu diesem Preis in den Büchern überdauert.
Warum ausgerechnet jetzt diese hohe Abschreibung?
Damit Cryan demnächst als Star am Manager-Himmel heller leuchten kann, wenn er plötzlich Gewinne verkünden kann?

Der durch die Abschreibung erfolgte Kursverlust bringt mich mögflicherweise als Aktionär noch in Bedrängnis.
Trotzdem, mir ist es bei diesen Kursen relativ egal, ob der Buchwert bei 48 oder jetzt nur noch bei 45 E steht. Beide Zahlen sind im Verhältnis zum Kurs jenseits von gut und böse.

Die Masse der Aktionäre legt auf keine der beiden Zahlen viel Wert.
Kennt weder die eine noch die andere Zahl.

Sieht nur: Verlust, Verlust, Verlust.
Stringente Folgerung: Verkaufen, verkaufen alles muss raus:

sale, sale. sale
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Semmel_1
01.02.16 12:24:44
Zitat von Ines43Verstehe gar nicht,
DAS wiederum glaube ich dir unbesehen. :D

.
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Ines43
27.01.16 10:33:33
Verstehe gar nicht,
warum es diese hohe Abschreibung auf den Goodwill der Vermögenswerte so gegeben hat.
Die Überbewertung existierte doch schon ewig in den Büchern.
Dort hätte man sie auch belassen können, Ausnahme Postbank,
da diese bald an die Börse gebracht oder verkauft werden soll,
war eine Anpassung an die Realität sicher sinnvoll.

Der Markt versteht einfach nicht, dass sich durch diese Abschreibung auf die in den USA gekaufte Investmentbank im Grunde nichts ändert. Die Kernkapitalquote wurde davon kaum berührt.
Der Markt sieht nur "Verlust", "Verlust" "Verlust".
Den Markt interessiert es doch auch nicht, dass der Börsenwert der DBk nur bei 17 E/A liegt, der Buchwert auch nach dieser Riesenabschreibung immer noch bei 45E/A.
Der Markt ist einfach dumm und ignorant.

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Bonität Ausblick negativ! Moody's stuft Deutsche Bank herab

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