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Aus Fantasie mach' Wirklichkeit. Selfmade-Millionäre geben Tipps: Mit der richtigen Einstellung zum Vermögen

26.02.2016, 14:19  |  5938   |   |   

Na, versinken Sie schon wieder in Tagträumen, während andere über Ihren Kopf hinweg entscheiden? Sehen Sie sich irgendwann als gefeierten Starinvestor auf dem goldenen Finanzparkett dahinschweben? Wenn Sie glauben, dass das nur jenen Menschen vorbehalten ist, die schon als Baby im Diamantkörbchen gelegen haben, liegen Sie falsch. Vom Tellerwäscher zum Millionär ist kein Mythos. Also Arsch hoch, Fantasiemodus runter und die Tipps von erfolgreichen Machern befolgt.

Für viele scheint der finanzielle Erfolg ein Leben lang in weiter Ferne. Doch wenn man weiß, wie es geht, ist die erste Million schneller da, als man denkt. Das verraten zwei Selfmade-Millionäre mit Blick auf ihren Schaffensprozess. Ein Leitfaden zum reich werden:

1. Ein Studium garantiert nichts, Wissen garantiert alles

Traditionelle, langjährige Studiengänge wie Jura oder Medizin eröffnen den Weg zum finanziellen Erfolg weniger, als dass sie ihn zunächst erstmal versperren. "Der durchschnittliche Student verlässt die Uni mit 22 Jahren, braucht aber danach rund 20 Jahre, um sein Studentendarlehen abzubezahlen", erklärt Daniel Ally, Gründer und Selfmade-Millionär dem "Business Insider" mit Blick auf die USA. "Während man also seine wirkliche finanzielle Freiheit erst in den Vierzigern erlangt, hat sich der Wunsch nach einem 'guten Leben' derart festgesetzt, dass man das Geld ab dem Zeitpunkt nur noch in den Genuss, als in andere Finanzoptionen stecken will. Zu der Erkenntnis kommend, dass man sein Leben lang nur für Geld gearbeitet hat, tut die hier einsetzende Midlife-Crisis da ihr Übriges."

Dem beipflichtend rät auch Timothy Sykes, dass man solche prestigeträchtigen Fächer eher meiden sollte. Dem "Entrepreneur" erzählte der Unternehmer, dass es klüger sei, seinen Weg in den aufstrebenden Industrien, wie dem Internet Marketing einzuschlagen. "In der heutigen Social-Media-Welt gibt es bei solchen Jobs keine Verdienstobergrenze und man muss nicht ewig dafür studieren." In diesem Zusammenhang sei es sehr wichtig, die Balance zwischen Ausbildungskosten und dem zukünftigen Gehaltspotential im Auge zu behalten. 

Das bedeutet aber nicht, dass man im Umkehrschluss weniger Wissen braucht. Ganz im Gegenteil ist es laut Sykes unerlässlich, ein Leben lang so viel zu lesen und zu lernen wie möglich. Wissen verschaffe nämlich immer Vorteile. Das müsse man sich aneignen. Und zwar nicht von neun bis fünf Uhr, sondern überall, wo es geht. Den ganzen Tag lang. 

2. Die Einstellung zum Geld ist entscheidend

Auch wenn unsere Eltern grundsätzlich nur das Beste für uns wollen, sind laut Ally viele Menschen in Sachen Geld zu sehr von der Erziehung geprägt. Da man als Kind immer wieder darauf hingewiesen wurde, wie wichtig es ist zu sparen, ändert sich an diesem Verhalten auch im Erwachsenenalter nicht sehr viel. "So gut wie jede materielle Entscheidung durchläuft zunächst erst einmal den inneren Prozess der elterlichen Genehmigung", sagt der Gründer dem "Business Insider" und ergänzt: "Manche Menschen kaufen bestimmte Sachen schlicht aus dem Grund nicht, weil ihre Eltern das nicht gutheißen würden."

Dieses Sicherheitsdenken sei aber fatal, denn es hält einen davon ab, die Wahrheit über Geld zu lernen. Diese Wahrheit bestünde nunmal darin, dass man Risiken eingehen und Opfer bringen muss, um zum Erfolg zu gelangen. Dem "Entrepreneur" gegenüber erklärte Ally, dass man dazu vor allem an sich selbst und seine Mitmenschen glauben müsse. "Damit weiß man einfach, dass das eintreten wird, was man sich wünscht - solange man daran glaubt". 

Daneben sei der Besitz von Geld per se nichts Schlechtes. In vielen Köpfen sei noch immer der Grundgedanke verfestigt, dass alle Reichen Menschen schlechte Leute sind. In der Folge fühlen sich viele, die irgendwann reich werden, auch gleich schuldig. Diese Verhaltenskonformität müsse man laut Ally ablegen, denn "oftmals kann man mit dem Geld viel mehr für die Gesellschaft bewirken und auch in diesem Prozess neue Freunde gewinnen". 

3. Reichtum ist eine bewusste Entscheidung

Was den meisten Menschen laut Ally vor allem im Weg steht, ist die "Eines-Tages-Mentalität". Wer vor einer schönen Villa steht und hofft, dass er sich so ein Haus "eines Tages auch mal leisten" können wird, der habe an dieser Stelle schon verloren. "Mit dieser Denkweise hat man sich emotional bereits vom Besitz des Hauses entkoppelt."

Stattdessen solle man lieber sagen: "Dieses Haus gehört mir und ich werde alles tun, um es zu bekommen." Damit seien fortan alle Handlungen darauf ausgerichtet, dass sich der Wunsch erfüllt. 

Daneben ließen zu viele Menschen die äußeren Umstände über ihr Leben und ihr Handeln entscheiden und in der Folge zu viel Zeit verstreichen. "Wer zu lange wartet, bis die normalen Verpflichtungen - Steuerklärung, Kinder großziehen, Autokredit abbezahlen - abgehakt sind, der verfällt schnell in die Eines-Tages-Einstellung.

Was außen herum passiert, ist also egal. Man muss sich immer große Ziele setzen, egal wie unrealistisch sie erscheinen. Wenn man alles dafür gibt, sie zu erreichen, wird aus dem unmöglichen Wunschdenken bald Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, für die man sich vorab bewusst entschieden hat.

4. Ohne Fleiß und Professionalität geht's nicht

Auch wenn es wie eine überstrapazierte deutsche Tugend anmutet: Pünktlichkeit ist alles. "Ich fand es früher immer schick, ein paar Minuten zu spät zu kommen. Diese Einstellung habe ich jedoch abgelegt, als ich wegen einer zweiminütigen Verspätung einen internationalen Flug verpasste. Ab dem Punkt habe ich mir geschworen, nie wieder für den Rest meines Lebens zu spät zu kommen", erzählt Ally weiter im "Business Insider". Er hat sich dran gehalten. 

Doch nicht nur Pünktlichkeit, auch Professionalität muss beim täglichen Wirtschaften an den Tag gelegt werden. "Als Amateur habe ich mir früher meine eigenen Websites gebaut, meine Haare selbst geschnitten und den Ölwechsel bei meinem Auto gemacht. Für den unternehmerischen Erfolg muss man die Aufgaben, die man nicht perfekt selbst beherrscht, aber den Profis überlassen. Alles andere kostet Zeit und verursacht Frustration." 

Und während man in der täglichen Arbeit konsequent an sich selbst arbeitet, hunderte Bücher und E-Mails schreibt und liest und dadurch seine eigenen Fähigkeiten nach und nach verbessert, sollte man sich Sykes zufolge nicht allzu stark auf die Millionen sondern lieber auf die Problemlösung konzentrieren: "Wenn du nur darauf fokussiert bist, wie viel Geld du mit einem Projekt machen kannst, wirst du niemals so viel Erfolg haben, wie wenn du daran arbeitest, aus deinem Unternehmen das Beste herauszuholen." 

5. Der richtige Umgang mit Menschen ist das A und O

Wer auf finanziellen Erfolg hofft, der muss seine Mitmenschen richtig behandeln. Da ist Empathie gefragt. Man muss seinen Kollegen vertrauen, sie um Hilfe bitten und auch vergeben können. "Ich habe gelernt, dass der Umgang mit Menschen das Wichtigste überhaupt ist", sagt Ally. "Ohne diese Fähigkeit kann niemand Millionär werden." Am Ende ist es die Zusammenarbeit mit anderen Menschen, bei der wichtige Leistungssynergien entstehen, die einem Team zum Durchbruch verhelfen.



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Aus Fantasie mach' Wirklichkeit. Selfmade-Millionäre geben Tipps: Mit der richtigen Einstellung zum Vermögen

Selfmade-Millionäre geben Einblick in ihren Schaffensprozess. Dabei zeigen sie auf, mit welcher Strategie man es in kürzester Zeit zur ersten Million bringen kann. Ein Leitfaden zum reich werden.

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