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Aktien Frankfurt Schluss DAX mit Rücksetzer zum Monatsauftakt – China bleibt schwach

Gastautor: Andreas Paciorek
01.02.2016, 17:38  |  625   |   |   

Ein Einkaufsmanagerindex aus China, der eine fortgesetzte Schwäche der Industrie signalisiert, ließ heute erneut globale Konjunktursorgen und insbesondere die Spekulationen über eine erneute Yuan-Abwertung hochkochen. Das belastete nicht nur die chinesischen Börsen, sondern drückte auch den Deutschen Aktienindex zum Monatsauftakt zeitweise wieder unter 9.700 Punkte. Allerdings stellt sich hier auch die Frage, ob China, das den Fokus aktuell eher auf die Stabilisierung seiner Börsen richtet, mit einer Abwertung die Kapitalflucht aus dem Yuan noch unterstützen möchte.

Die entsprechenden Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone fielen im Rahmen der Erwartungen aus und signalisieren eine gewisse Resistenz der europäischen Konjunktur. Im Fokus stand aber ohnehin der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes aus den USA. Dieser fiel zwar etwas besser aus, verbleibt aber im Kontraktionsbereich. Die US-Börsen konnten dennoch einen Teil ihrer Verluste wieder wettmachen. Hier trägt die Hoffnung, dass sich die US-Notenbank noch stärker von ihrem Weg der Normalisierung der Geldpolitik entfernen könnte. Hinweise darauf könnte eine heute Abend angesetzte Rede von Fed-Vize Fischer liefern, der noch zu Beginn des Jahres von drei bis vier Zinsanhebungsschritten sprach.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich der DAX aktuell in einer neutralen Zone zwischen 9.560 und 9.945 Zählern. Erst der Ausbruch über die eine oder andere Marke dürfte die nächste größere Bewegung einleiten.

Wertpapier: DAX


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Aktien Frankfurt Schluss DAX mit Rücksetzer zum Monatsauftakt – China bleibt schwach

Die entsprechenden Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone fielen im Rahmen der Erwartungen aus und signalisieren eine gewisse Resistenz der europäischen Konjunktur. Im Fokus stand aber ohnehin der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes aus den USA. Dieser fiel zwar etwas besser aus, verbleibt aber im Kontraktionsbereich. Die US-Börsen konnten dennoch einen Teil ihrer Verluste wieder wettmachen. Hier trägt die Hoffnung, dass sich die US-Notenbank noch stärker von ihrem Weg der Normalisierung der Geldpolitik entfernen könnte. Hinweise darauf könnte eine heute Abend angesetzte Rede von Fed-Vize Fischer liefern, der noch zu Beginn des Jahres von drei bis vier Zinsanhebungsschritten sprach.

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Gastautor

Andreas Paciorek hat ein Diplom der Universität Bonn im Bereich Regionalwissenschaften Japan mit Schwerpunkt Wirtschaft. Neben dem regelmäßigen Blick auf DAX und Euro konzentriert er sich auf die asiatischen Märkte und legt dabei den Fokus sowohl auf die technische Analyse als auch die geldpolitischen Entwicklungen in den einzelnen Märkten. Seine Arbeitsstationen waren unter anderem CMC Markets in Frankfurt, die Bank of Tokyo Mitsubishi in Frankfurt die Varengold Bank.

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