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"Sehr beunruhigend" Nackte Banken - Wirtschaftsweise warnt vor Bankenpleiten

15.02.2016, 15:01  |  3827   |   |   

"Die Ereignisse sind sehr beunruhigend." Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen an den Börsen weltweit warnt die Bonner Wirtschaftsweise Isabel Schnabel in der „Welt am Sonntag” vor möglichen negativen Auswirkungen auf die Banken.

Vor allem der Anstieg der Zinsen auf sogenannte nachrangige Anleihen habe ein gefährliches Ausmaß angenommen. Bei diesen werden die Besitzer im Falle einer Liquidation erst nach anderen Gläubigern bedient. „Hieraus können sich selbstverstärkende Preisspiralen entwickeln, die die Solvenz der Banken bedrohen“, kritisiert die Professorin, die seit 2014 Mitglied des Sachverständigenrats ist. Dieses Szenario hat in den vergangenen Tagen viele Anleger beunruhigt. In der Folge mussten viele Bankaktien vor allem in Europa ehrliche Verluste verkraften.
 
Reine Übertreibung an den Börsen? Nein!

Sie denken, die heftigen Reaktionen an den Börsen seien reine Übertreibung? Dem widerspricht die Wirtschaftsweise Schnabel in der „Welt am Sonntag“. Es gebe eine Reihe von Faktoren, die die Profitabilität der Banken beeinträchtigten. Kurzfristig seien dies die schwache Weltkonjunktur und Kreditrisiken aus dem Ölgeschäft, mittelfristig vor allem die Niedrigzinsen, die das Geschäftsmodell der Banken in Frage stellten. „Jetzt zeigen sich die Nebenwirkungen der Geldpolitik”, so die Bonner Ökonomin.

Handelsspielraum der Notenbanken nahezu Null

Nach neun Jahren Dauerkrisenpolitik würden die  Handlungsspielräume der Zentralbanken laut Schnabel immer kleiner.  „Ein weiteres Absenken der bereits jetzt negativen Zinsen wäre im Euroraum vor dem Hintergrund der Lage bei den Banken sehr problematisch. Die Zentralbanken können zwar nach wie vor stabilisierend eingreifen, aber sie können die bestehenden strukturellen Probleme nicht lösen - weder im Bankensystem, noch bei den Staaten.”

Manche Banken sind nur noch eins: nackt!
 
Vor Kurzem äußerte sich auch der US-amerikanische Wirtschaftshistoriker Harold James von der Universität Princeton besorgt: „Es gibt eine neue Phase der Verwerfungen im Finanzsystem.” Zwar sei speziell der Bankensektor mittlerweile durch Brandmauern besser abgetrennt von der restlichen Wirtschaft. “Aber viele Investoren realisieren erst jetzt, dass einige Banken nackt sind.”  

Wertpapier: Öl (Brent), Öl (WTI)


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"Sehr beunruhigend" Nackte Banken - Wirtschaftsweise warnt vor Bankenpleiten

Die Nebenwirkungen der Geldpolitik: Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen an den Börsen weltweit warnt die Bonner Wirtschaftsweise Isabel Schnabel vor möglichen Auswirkungen auf die Banken. Ihr Einschätzung: „Die Ereignisse sind sehr beunruhigend”.

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