Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
Push-Kurse an | Registrieren | Login
DAX-2,20 % EUR/USD-0,06 % Gold+0,04 % Öl (Brent)+3,12 %

Tragfähigkeitsrisiken Deutschen Staatsfinanzen auf Crashkurs?

15.02.2016, 15:17  |  1739   |   |   

Dem deutschen Fiskus drohen auf längere Sicht dramatische Risiken, die nur durch rasches Gegensteuern gemindert werden können. Dies geht aus dem neuen „Tragfähigkeitsbericht“ des Bundesfinanzministeriums hervor, aus dem die „Welt am Sonntag“ berichtet. Der 70-seitige Bericht ist noch unveröffentlicht und soll in der kommenden Woche im Kabinett beraten werden.
 
Es gebe „erhebliche Tragfähigkeitsrisiken“, heißt es in dem Bericht. „Ohne frühzeitiges Gegensteuern“ wachse die Gefahr, dass die demografische Alterung zu „einer nicht tragfähigen Schuldenentwicklung führt und damit den Handlungsspielraum des Staates einschränkt“.
 
In diesem Fall nämlich würde der Schuldenstand des deutschen Staates nur dann dauerhaft in der Nähe der Maastricht-Grenze von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung bleiben, wenn sich Faktoren wie die Geburtenrate ausgesprochen günstig entwickeln. In einem weniger günstigen Szenario, das die Experten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ebenfalls durchgerechnet haben, würde der Schuldenstand dagegen bis zum Jahr 2060 „kontinuierlich auf rund 220 Prozent“ des Bruttoinlandsproduktes (BIP) steigen.
 
Um die deutschen Staatsfinanzen in einem Schritt tragfähig zu machen, müsste die sogenannten Primärsalden laut Bericht selbst im günstigen Szenario ab sofort dauerhaft um 1,2 Prozent des BIP verbessert werden. Im pessimistischeren Szenario ergebe sich ein Anpassungsbedarf von 3,8 Prozent, führt die "Welt am Sonntag" aus.
 
Da Einschnitte dieser Größenordnung unrealistisch sind, weise der Tragfähigkeitsbericht auch aus, wie groß der notwendigen Anpassungsbedarf wäre, wenn die Korrekturen gleichmäßig auf fünf Jahre verteilt würden. Im günstigen Szenario müsste der deutsche Staat vom laufenden Jahr an gut sieben Milliarden Euro weniger ausgeben (oder mehr einnehmen). In den Jahren 2017 bis 2020 kämen jeweils weitere sieben Milliarden Euro obendrauf. In dem ungünstigen Szenario sei die Situation noch viel dramatischer. Dann nämlich würde sich der jährlich hinzukommende Anpassungsbedarf verdreifachen - auf rund 23 Milliarden Euro.

Themen: Euro, Staat, Schulden


Verpassen Sie keine Nachrichten von Redaktion w:o
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare

Avatar
treini
16.02.16 09:33:29
Wie bescheuert muß man sein, wenn man solch einen Blödsinn von sich gibt!!!! Erst werden Milliarden an Steuergeldern unrechtmäßig und gegen jedes geltende Recht für z. B. Griechenland oder marode Banken verschleudert und nun für Flüchtlinge ausgegeben, die man ohne Kontrolle und Hirn nach Deutschland "ruft" und jetzt fällt den Schwachmaten ein, das wir uns überschulden könnten??? Wie Hirnverbrand muß man sein. Die Merkel zieht durch die Welt und verschleudert unser Volksvermögen, weil Sie nicht mehr bei Verstand ist mit ihren Entscheidungen. Aber das war wohl schon immer der Plan, siehe Aussage von Fischer, Deutschland soll nie zuviel Geld haben!!! Und sparen wenn es möglich wäre, wie beispielsweise in Zeiten höchster Steuereinnahmen macht sowieso keinen Sinn mehr, weil es dank EU sowieso wieder an andere Staaten weiter gegeben wird. da gibt es nur eine Feststellung: Ja der Plan funktioniert!!! Und generell sind unsere Politiker sowieso nicht fähig mit unseren Steuergeldern vernünftig umzugehen!!!

Disclaimer

Tragfähigkeitsrisiken Deutschen Staatsfinanzen auf Crashkurs?

Dem deutschen Fiskus drohen auf längere Sicht dramatische Risiken, die nur durch rasches Gegensteuern gemindert werden können.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel