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Gold, Aktien, Devisen Bloß keine Panik-Verkäufe! So retten Sie Ihr Geld vor dem nächsten Crash

17.02.2016, 09:02  |  3898   |   |   

Dieser Jahresauftakt lehrt selbst hartgesottene Experten das Fürchten. Weltweit brechen die Kurse ein, die Angst vor einer neuen Finanzkrise steigt. „Verkaufen Sie alles!“, empfahl deshalb die Royal Bank of Scotland. Auch Finanzlegende George Soros riet Anlegern zum Verkauf. Bert Flossbach hält das für völlig falsch: „Der größte Fehler wäre, jetzt noch panisch gute Aktien zu verkaufen.“

Im Interview mit der „WirtschaftsWoche“ macht der Chef des größten deutschen Vermögensverwalters den Anleger Mut. „Das Schlimmste sollte jetzt hinter uns liegen“, meint Flossbach. Zwar sei die Lage ernst, „aber einige Crash-Propheten übertreiben maßlos.“ Er kritisiert, dass mit China, Ölpreis und Bankenkrise drei Faktoren in einen Topf geworfen werden, die „wenig oder nichts miteinander zu tun haben.“ Das trage zu der herrschenden „diffusen Crash-Angst“ bei.

Im Fall China rechnet Flossbach nicht mit einem Kollaps. „Die chinesische Notenbank hält das System am Laufen und wird indirekt über ihre Banken marode Kredite übernehmen.“ Gleichwohl sei eine sukzessive Abwertung um weitere fünf bis zehn Prozent durchaus wahrscheinlich, so der Vermögensverwalter.

Finger weg von Bankaktien

Auch im Fall der Banken glaubt Flossbach fest an die Schützenhilfe der Zentralbanken. Diese würden systemrelevante Banken erneut retten. Dennoch rät er Anlegern von einer Schnäppchenjagd bei Bankaktien und –anleihen ab. In Europa seien die Banken auch nach der Finanzkrise immer noch unterkapitalisiert und zu riskant investiert. Hinzu kämen Rechtsstreitigkeiten und komplexe Finanzprodukte, sodass die Bilanzen der Banken für Anleger kaum noch nachvollziehbar seien. Sein Rat: Finger weg!

Stattdessen sollten Anleger in Qualitätsaktien investieren. Diese würden durch eine schwelende Bankenkrise „noch interessanter“. „Das Geschäft eines schuldenfreien, wachsenden Unternehmens wie Google hat mit dem einer Großbank nichts zu tun. Beides sind Aktien, aber die Kurse laufen an vielen Tagen entgegengesetzt.“ Auch die Aktien stabiler altbewährter Konzerne sollten Anleger seiner Ansicht nach im Blick haben: „Allein mit der Dividende guter Aktien wie Nestlé, Apple oder Procter & Gamble wird man langfristig jede Zinsanlage schlagen.“ Daneben hat der Vermögensverwalter noch einen weiteren Investment-Tipp: Gold.

Ein Abwertungswettlauf mit nur einem Sieger

„Das Endspiel um den Euro hat begonnen“, konstatiert Flossbach. Ein Satz, den man schon häufiger gehört hat (siehe hier). Die Flüchtlingskrise zeige die mangelnde Homogenität der Euro-Zone, die aber Voraussetzung für eine gemeinsame Währung sei, so der Vermögensverwalter. Doch nicht nur der Euro habe langfristig ein Problem, sondern auch die anderen Währungen, denn: Wir erleben laut Flossbach gerade einen „Abwertungswettlauf wie aus dem Lehrbuch“. Ob Yen, Yuan oder Euro – „Keiner will in einer Welt schwacher Zinsen und Währungen der einzige mit einer Hartwährung sein; es würde seine Industrie ersticken.“ Insofern werde die vermeintliche Zinswende der US-Notenbank lediglich eine kosmetische Zinserhöhung bleiben, glaubt Flossbach. Außerdem kenne dieser Abwertungswettlauf ohnehin nur einen Sieger, nämlich Gold (Lesen Sie hierzu auch: Anschnallen für die goldene Hausse! Goldpreis, Gold-ETFs und Minen-Aktien im Höhenrausch).



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Weltweit brechen die Kurse ein, die Angst vor einer neuen Finanzkrise steigt. Diverse Experten raten daher zum Verkauf, doch Bert Flossbach hält das für völlig falsch. Er findet: „Der größte Fehler wäre, jetzt noch panisch gute Aktien zu verkaufen.“

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