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Admiral Markets EUR/USD-Analyse Die Zeit drängt

Gastautor: Jens Chrzanowski
17.02.2016, 13:00  |  1015   |   |   

Die Wahrscheinlichkeit weiterer stimulierender Maßnahmen der EZB zur Ankurbelung der Wirtschaft wird immer größer. Momentan schauen die EZB-Herren noch zu, wie die Stimmung in Europa sich eintrübt, aber sie werden wohl kaum lange untätig bleiben können, denn die Zahlen sind alles andere als rosig. Die Konjunkturerwartungen in der EU sind mit 13,6 zwar gestern überraschend positiver ausgefallen als erwartet (10,3), haben jedoch im Vergleich zum letzten Stand bei 22,7 Punkten fast die Hälfte eingebüßt. Der ZEW-Indikator für Deutschland entsprach mit 52,3 anstatt der erwarteten 55,5 Punkten nicht einmal den Erwartungen. Zudem beobachten wir eine zunehmende Risikobereitschaft der Trader, was ebenfalls nicht gut für die Gemeinschaftswährung ist. Die Zeit könnte somit für Draghi und Co. etwas knapp werden. Wir bleiben dran.

Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

Rückblick

Der EUR/USD rutschte zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums am letzten Mittwoch zunächst unter den Widerstand bei 1,1285. Dieser Rücksetzer hatte einen ausgeprägten Charakter und reichte deutlich unter die 1,1200, wurde aber zeitnah zurückgekauft. Der EUR/USD konnte sich in der Frühbörse am Donnerstag wieder der 1,1286 nähern und diese Marke am Donnerstagvormittag mit einem dynamischen Aufwärtsimpuls überwinden. Im späteren Handel bildete er sein Wochenhoch bei 1,1376 aus. Dieses Niveau konnte nicht gehalten werden. Das Währungspaar gab sukzessive nach. Ohne große Gegenwehr wurde die 1,1286 am Freitag wieder angelaufen und nach unten durchstoßen. Zwar erreichte es einen Wochenschluss bei 1,1255, dennoch setzten sich die Abgaben zu Wochenbeginn weiter fort. Am Montagnachmittag führte ein Abwärtsimpuls den EUR/USD bis an die 1,1126. Zwar gelang hier die Stabilisierung, der EUR/USD konnte sich aber anschließend nur geringfügig erholen. Die 1,1200 wurden am Dienstag nicht erneut erreicht. Am Nachmittag kam es dann zu einem weiteren Rücksetzer an die 1,1120.

Die Wochen-Range war mit 253 Pips deutlich geringer als zuletzt. Die 253 Pips Range liegen etwa im Durchschnitt der letzten Handelswochen. Der EUR/USD konnte das Hoch des letzten Betrachtungszeitraums bestätigen und auch übertreffen. Es ist allerdings nicht zu einem Anlaufen der 1,1400 gekommen. Das Wochentief lag über der 1,1100, was übergeordnet nach wie vor bullish zu interpretieren ist.

Wir hatten in unserem Setup erwartet, dass mit einem Überwinden der 1,1300 die 1,1325/30 und im Nachgang die 1,1360/65 erreicht werden könnte. An beiden Marken hatten wir mit Rücksetzern gerechnet. Wir waren aber selbst für den Fall einer Überwindung der 1,1365 nicht der Meinung gewesen, dass der EUR/USD das Potenzial hatte, die 1,1400 zu überwinden. Exakt diese Bewegung hat sich ausgebildet, die 1,1365 wurden erreicht und auch überschritten, es hat aber nicht zu einem Anlaufen der 1,1400 gereicht. Damit war unser Setup auf der Oberseite richtig und hat perfekt gepasst. Die Rücksetzer gingen unter die 1,1240. Damit wurden die Anlaufziele bei 1,1205/00 und im Nachgang dessen bei 1,1150 aktiviert. Wir hatten nicht ausgeschlossen, dass es auch zu einem Anlaufen der 1,1150 kommen könnte. Diese Einschätzung hat sich als richtig erwiesen. Diese Marke wurde nicht nur angelaufen, sondern auch nachhaltiger unterschritten.

  • Wochenhoch*: 1,1376 Vorwoche 1,1338
  • Wochentief*: 1,1123 Vorwoche 1,0902
  • Wochen-Range*: 253 Pips Vorwoche 436 Pips

*Betrachtungszeitraum 10.02.2016 bis 16.02.2016

Wie könnte es weitergehen?

  • Euro-WS: 1,1166/96...1,1265/87...1,1310/92...1,1454...1,1512...1,1624
  • Euro-US: 1,1107...1,1097/84/26...1,0942/06...1,0846/22...1,0767/17...1,0656

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

  • Box-Bereich: 1,1522 bis 1,0618
  • Tagesschlusskurs-Marken: 1,1392 und 1,1083
  • Intraday-Marken: 1,1311 und 1,1197
  • Range: 1,1723 bis 1,0233  

Euro-Chart

Mit dem Überwinden der 1,0970 gelang der Ausbruch über die 1,1000 und die Trendverstärkung. Übergeordnet hat der EUR/USD damit das Potenzial geschaffen, die 1,1450/1,1550 zu erreichen. Die letzten fünf Handelstage standen im Zeichen einer Konsolidierung. Der Pullback ist bisher eher als eine Bestätigung des Ausbruchs zu interpretieren. Der Rücklauf könnte noch bis 1,0945 laufen, ohne dass dies bearish zu interpretieren wäre.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD könnte versuchen, sich zunächst erneut über die 1,1150/60 zu schieben. Diese Bewegung könnte direkt bis 1,1200/05 reichen, wenn sie dynamisch unterlegt ist. In diesem Bereich könnten sich auch Rücksetzer einstellen. Wenn der EUR/USD die 1,1200 überwindet, könnte er anschließend direkt an die Marken 1,1245/55 und 1,1280/85 laufen. Spätestens bei 1,1285 erwarten wir, dass sich Rücksetzer einstellen. Eventuell schafft es der EUR/USD, sich über die 1,1300 zu schieben, wir gehen jedoch nicht davon aus, dass die 1,1375 erreichbar ist. Nachhaltige Notierungen über 1,1300 sind für in den kommenden fünf Handelstagen für uns ein Nebenszenario.

Die Rücksetzer könnten in den kommenden fünf Handelstagen jederzeit unter die 1,1100 führen. Sollte sich diese Bewegung einstellen, so wären die nächsten relevanten Anlaufziele bei 1,1085/80, und 1,1050/45 zu suchen. Rutscht der EUR/USD unter diese Marke, wäre im Anschluss mit einem Anlaufen der 1,1025/20 zu rechnen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass der EUR/USD in den nächsten fünf Handelstagen die 1,1000 unterschreitet und die 1,0945 anläuft. Ein Unterschreiten der 1,1000 hätte bereits bearishen Charakter. Ein Unterschreiten der 1,0945 würde die Aufwärtsbewegung zunichtemachen. Sollten die Notierungen aber bis 1,0945 zurücksetzen, erwarten wir hier eine Stabilisierungen und Erholung der Kurse.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigen Veröffentlichungen der nächsten sieben Tage:

• 18.02.2016 – Philadelphia-Fed-Herstellungsindex (Feb.) • 18.02.2016 – US-Erdöllagerbestand • 19.02.2016 – US-Kernverbraucherpreisindex (Jan.) • 22.02.2016 – Dt. Herstellungs-Einkaufsmanagerindex (Feb.) • 23.02.2016 – ifo-Geschäftsklimaindex  

Hinweise in eigener Sache:

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DISCLAIMER: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Partner Deutschland, MT am Germany GmbH


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit dem 16. Juni unter dem neuen Dach „Admiral Markets UK Ltd“.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

Wertpapier: EUR/USD


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