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Nato - Beistandsgarantie Bündnisfall Türkei? Nato warnt: Kein bedingungsloser Schutz gegen Russland

19.02.2016, 15:51  |  8430   |   |   

Nach den Anschlägen am Mittwoch und Donnerstag im Regierungsviertel von Ankara hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit Vergeltung gedroht. "Mit solchen Aktionen wächst unsere Entschlossenheit, für solche Angriffe auf unsere Einheit und auf unsere Zukunft, in der Türkei und im Ausland, Vergeltung zu üben", teilte Erdogan laut Nachrichtenagentur „dts“ mit. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu machte die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und eine syrische Kurden-Miliz für den Terroranschlag verantwortlich.

Spannungen zwischen Moskau und Ankara

Bereits in der Nacht zu Donnerstag hatte die türkische Luftwaffe Angriffe auf PKK-Stellungen im Nordirak geflogen. Zudem bombt das türkische Militär gegen die PKK im Südosten des Landes und beschießt deren Verbündete in Nordsyrien. Sollte die Türkei mit einem Einmarsch in Syrien reagieren, wäre das, so Ex-Nato-General Harald Kujat, "eine Riesenkatastrophe für uns". Er hoffe, dass die USA Druck auf Ankara ausübten, um das zu verhindern. Washington unterstützt die Kurden im Kampf gegen den IS, Russland hingegen den syrischen Machthaber Baschar Hafiz al-Assad. Sein Ziel: die Rückeroberung des Landes. Die USA wiederum streben eine Zukunft Syriens ohne Assad an. Eigentlich war auch von einer Waffenruhe die Rede, doch angesichts der zunehmenden Gewalt kriegen sich nun auch die engen verbündeten Russland und Assads in die Haare. Bereits im November vergangenen Jahres sorgte der Abschuss eines russischen Kampfjets im türkisch-syrischen Grenzgebiet für erhebliche Spannungen zwischen Moskau und Ankara. Russland bezeichnet den Abschuss durch das türkische Militär als "geplante Provokation“. Also was, wenn die Türkei in Syrien einmarschiert?

Bündnisfall Türkei?

Einmal mehr haben nun die Nato-Verbündeten der Regierung in Ankara signalisiert, dass sie im Falle einer von der Türkei provozierten militärischen Auseinandersetzung mit Russland nicht mit dem Beistand der Allianz rechnen kann. „Die Nato darf sich durch die jüngsten Spannungen zwischen Russland und der Türkei nicht in eine militärische Eskalation mit Russland hineinziehen lassen“, sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. Damit stünde er stellvertretend für andere Nato-Länder. Die Beistandsgarantie gelte nur, „wenn ein Mitgliedstaat in eindeutiger Weise angegriffen wird“, so Asselborn.
 



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Nato - Beistandsgarantie Bündnisfall Türkei? Nato warnt: Kein bedingungsloser Schutz gegen Russland

Kann die Türkei im Falle einer provozierten militärischen Auseinandersetzung mit Russland mit dem Beistand der Allianz rechnen? Sollte die Türkei mit einem Einmarsch in Syrien reagieren, wäre das "eine Riesenkatastrophe für uns", so Ex-Nato-General Kujat.

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