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EU-Erweiterungskommissar Hahn:
Foto: Türkische Flagge, über dts Nachrichtenagentur

EU-Erweiterungskommissar Hahn "Die Türkei muss jetzt liefern"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
24.02.2016, 15:04  |  278   |   |   
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Der EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn, hat die Türkei aufgefordert, mehr zu tun, um die Zahl der Flüchtlinge in Richtung Europa zu senken: "Die Türkei muss jetzt liefern", sagte Hahn im Gespräch mit "Zeit Online". Das Land müsse effizientere Grenzkontrollen sowie "harte und endlich wirksame" Maßnahmen gegen die Menschenhändler durchführen, sagte der Österreicher. Hahn bedauerte die Differenzen zwischen einzelnen EU-Mitgliedsländern in der Flüchtlingspolitik.

"Ich will, dass wir endlich gemeinsam handeln", sagte er. "Auch die Mitgliedsländer wissen, dass wir diese Krise nicht mit Einzelmaßnahmen lösen können. Wir brauchen eine europäische Antwort." Ohne einen wirksamen Schutz der Außengrenzen könne eine gemeinsame Flüchtlingspolitik jedoch nicht gelingen. Der Kommissar äußerte im Interview den Verdacht, dass Russland an der Nordgrenze der EU den Zustrom weiterer Flüchtlinge forciere. In Finnland und Norwegen begehre eine wachsende Zahl von Zentralasiaten Asyl, die zuvor viele Jahre in Russland gelebt hätten. "Die haben sich wahrscheinlich nicht von selbst auf den Weg gemacht", sagte Hahn. Auf die Frage, ob er glaube, dass die russische Regierung dahinter stecke, sagte er, es sei "auffällig", dass "das in einem Moment geschieht, in dem die EU ohnehin stark unter Druck ist."


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EU-Erweiterungskommissar Hahn "Die Türkei muss jetzt liefern"

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Der EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn, hat die Türkei aufgefordert, mehr zu tun, um die Zahl der Flüchtlinge in Richtung Europa zu senken: "Die Türkei muss jetzt liefern", sagte Hahn im Gespräch mit "Zeit Online". Das Land müsse effizientere Grenzkontrollen sowie "harte und endlich wirksame" Maßnahmen gegen die Menschenhändler durchführen, sagte der Österreicher. Hahn bedauerte die Differenzen zwischen einzelnen EU-Mitgliedsländern in der Flüchtlingspolitik.

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