Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
DAX+1,12 % EUR/USD+0,12 % Gold+0,26 % Öl (Brent)+5,28 %

Deutsche Börse - LSE Börsenfusion - BaFin prüft Aktienbewegungen und Zeitpunkt der Ad-hoc-Mitteilung

24.02.2016, 17:15  |  1686   |   |   

Gestern platze die Meldung von der geplanten Fusion der beiden größten europäischen Börsen über die Ticker: Die Deutsche Börse will sich mit der London Stock Exchange (LSE) zum unangefochtenen europäischen Branchen-Champion zusammenschließen. Dabei soll es sich offiziell um einen Zusammenschluss auf Augenhöhe handeln. Nun schaut sich die deutsche Finanzaufsicht BaFin die Zeitabläufe genauer an.

Wie die "WirtschaftsWoche" berichtet, analysiert die BaFin „ob die Ad-hoc-Mitteilung der Deutschen Börse rechtzeitig erfolgt ist“. Zum Ablauf: Die Nachrichtenagentur "Reuters" hatte von Insidern Hinweise auf die Fusionsverhandlungen erhalten und die Nachricht am Dienstag um 14:07 Uhr veröffentlicht. Die LSE veröffentlichte ihr Statement zu den Verhandlungen um 14.47 Uhr und bestätigte das Vorhaben. Die Deutsche Börse brauchte etwas länger. Laut dem Portal DGAP, auf dem Unternehmen Pflichtmitteilungen veröffentlichen, kam die Ad-hoc-Meldung der Börse, mit der kursbewegende Maßnahmen allen Marktteilnehmern zeitgleich kommuniziert werden sollen, erst um 15:36 Uhr (siehe auch hier). Laut Deutscher Börse überwache die BaFin „als gesetzlich zuständige Behörde“ die Einhaltung der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes. Das allerdings gelte für in Deutschland börsennotierten Unternehmen.

Die BaFin untersuche außerdem „den Handel in Wertpapieren der Deutsche Börse AG“, schreibt die "WirtschaftsWoche" unter Berufung auf eine Sprecherin der BaFin. Der Aktienkurs beider Börsen war am Dienstag stark angezogen.

Bei der Londoner Finanzaufsicht FCA wollte man den Fall laut "WirtschaftsWoche" nicht kommentieren. Allgemein gelte: „Wenn jemand gezielt Informationen gestreut hat, würden wir uns damit befassen“, so eine FCA-Sprecherin und: „Unternehmen sind verpflichtet, Systeme und Kontrollen zu haben, die Informationslecks verhindern.“



Verpassen Sie keine Nachrichten von Redaktion w:o
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Deutsche Börse - LSE Börsenfusion - BaFin prüft Aktienbewegungen und Zeitpunkt der Ad-hoc-Mitteilung

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin analysiert im Zuge der gestern verkündeten Fusionspläne der Deutschen Börse und der London Stock Exchange die zeitlichen Abläufe und prüft mögliche Insiderinformationen sowie Aktienbewegungen.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel