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goldinvest.de Kibaran Resources treibt Einstieg in den Batteriemarkt voran

Gastautor: Björn Junker
29.02.2016, 11:34  |  728   |   |   

Die australische Graphitgesellschaft Kibaran Resources (WKN A1C8BX / ASX KNL) treibt ihren Einstieg in den boomenden Markt für Lithium-Ionen-Batterien gemeinsam mit dem japanischen Handelshaus Sojitz Corp. voran. Eine Großprobe des Erzes von Kibarans Graphitprojekt Epanko wurde deshalb für Tests im Produktionsmaßstab entnommen.

Aus diesen 200 Tonnen Epanko-Graphiterz sollen rund 20 Tonnen Flockengraphitkonzentrat hergestellt werde. Ein großer Teil dieses Materials soll dann zu ultrareinem Kugelgraphit verarbeitet werden, das bei der Herstellung von Anoden für die Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird.

Schon frühere Tests hatten gezeigt, dass das Epanko-Graphit hervorragend geeignet ist, um in diesem schnell wachsenden Markt eingesetzt zu werden. Mit den neuen Tests will man nun diese Ergebnisse unter Produktionsbedingungen bestätigen, um so Herstellungskosten, Nachfrage und zu erzielende Preise einschätzen zu können.

Dabei wird Kibaran durch die japanische Sojitz Corporation unterstützt, mit der man erst vor Kurzem eine Absichtserklärung über die Lieferung von Graphit zum Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien abschloss. Das ist von enormem Vorteil für Kibaran, da Sojitz einer der größten Graphithändler Japans und Koreas ist.

Und mit Panasonic und LG Chem sind es ein japanisches und ein koreanisches Unternehmen, die mit die größten sogenannten Gigafabriken für Lithium-Ionen-Batterien errichten. Angesichts der darüber hinaus hohen Qualität des Epanko-Graphits und des von vielen Experten erwarteten hohen Wachstums im Batteriemarkt, sieht sich Kibaran deshalb in einer exzellenten Ausgangsposition, um von diesem „Boom“ zu profitieren.

Kibaran will zu Beginn rund 40.000 Tonnen Graphitkonzentrat pro Jahr produzieren, wovon rund 50% für die Stahlindustrie bestimmt sind, wo die Hitzeleitfähigkeit von Graphit eine entscheidende Rolle bei der Stahlherstellung spielt. Das Unternehmen hat bereits eine langfristige und verbindliche Abnahmevereinbarung mit der deutschen ThyssenKrupp (WKN 750000) über die Abnahme von 20.000 Tonnen Graphit pro Jahr abgeschlossen und wird weitere 10.000 Tonnen pro Jahr an einen europäischen Graphithändler liefern. Damit würden zunächst 10.000 Tonnen Graphit für den Verkauf in den Markt für Lithium-Ionen-Batterien zur Verfügung stehen. Allerdings wird Kibaran seine Produktionsanlagen in modularer Bauweise errichten, sodass bei einem Anstieg der Nachfrage der Ausstoß entsprechend erhöht werden kann.

Laut Kibarans Managing Director Andrew Spinks würde der Verkauf von Epanko-Graphit in den Batteriemarkt die ohnehin schon hohe Wirtschaftlichkeit des Projekts deutlich steigern. Denn auch in der geplanten Kreditfinanzierung für eine Mine auf Epanko – der Prozess, an dem auch die deutsche KfW IPEX-Bank beteiligt ist, ist bereits weit fortgeschritten –,  sind Verkäufe in den Batteriemarkt noch nicht eingerechnet. Das bedeutet, Verkäufe in den Batteriemarkt könnten eine substanzielle zusätzliche Umsatzquelle für Kibaran bedeuten.


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Wertpapier: ThyssenKrupp

Themen: Lithium, Wachstum, WKN


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Die australische Graphitgesellschaft Kibaran Resources (WKN A1C8BX / ASX KNL) treibt ihren Einstieg in den boomenden Markt für Lithium-Ionen-Batterien gemeinsam mit dem japanischen Handelshaus Sojitz Corp. voran. Eine Großprobe des Erzes von Kibarans Graphitprojekt Epanko wurde deshalb für Tests im Produktionsmaßstab entnommen.

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