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VW-Abgasaffäre Interne Dokumente aufgetaucht - Verstieß VW gegen Wertpapierhandelsgesetz?

29.02.2016, 16:51  |  2165   |   |   

Interne Dokumente erhärten in der VW-Abgasaffäre den Verdacht, dass der Autohersteller seine Aktionäre betrogen und gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen hat. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, informierte der damalige VW-Vorstandschef Martin Winterkorn die Aktionäre zu spät über die Aufdeckung des Abgasskandals und mögliche hoher Strafzahlungen in den USA. Dies soll ein Brief vom 4. September 2015 an Winterkorn belegen, auf den sich die „BamS“ beruft.

In dem Schreiben wurde Konzernchef Winterkorn von einem VW-Manager schriftlich über ein Treffen mit der kalifornischen Umweltbehörde CARB am Vortag informiert. Bei diesem Gespräch sollen die VW-Manager eingestanden haben, dass VW die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen jahrelang mit einer illegalen Software (Defeat Device) manipulierte. In dem Brief, der laut „BamS“ hausintern direkt an Winterkorn ging, soll es dazu heißen: „In dem Gespräch am 03.09.2015 mit der Behörde CARB wurde das Defeat Device... zugegeben.“

Die kursrelevante Information wurde von Volkswagen nicht entsprechend Wertpapierhandelsgesetz sofort veröffentlicht, sondern laut „BamS“ mehr als zwei Wochen später. Erst am 22. September informierte das Unternehmen die Öffentlichkeit mit einer Ad-hoc-Meldung darüber, dass US-Umweltbehörden wegen des VW-Abgasskandals ermitteln. Daraufhin stürzte der Kurs der VW-Aktie ab. Die Aktionäre verloren innerhalb von zwei Tagen 27 Milliarden Euro.

Über diese Information dürfte sich der US-Staranwalt Michael Hausfeld freuen. Wie wallstreet:online berichtete, prüfe seine Kanzlei neben Sammelklagen von VW-Kunden auch Sammelklagen von VW-Aktionären. Dies könnte nicht nur in den USA teuer werden, sondern auch in Deutschland eine verhängnisvolle Kettenreaktion auslösen. Auf jeden Fall steht fest: Das wird teuer!

Themen: VW, USA, Winterkorn


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Kommentare

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Ines43
09.03.16 17:18:40
Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, informierte der damalige VW-Vorstandschef Martin Winterkorn die Aktionäre zu spät über die Aufdeckung des Abgasskandals und mögliche hoher Strafzahlungen in den USA.<

Aktionäre sind die Eigentümer der AG.
Die sollten aber froh sein, dass sie nur mit dem Wert ihrer Aktien haften.
Wenn jemand aussteigt, weil ihm etwas an der AG nicht gefällt,
dann ist er draußen. Die Rechtsprechung sollte alles tun, ihm nur nicht nachträglich eine Entschädigung zusprechen, wegen was auch immer.
Die Entschädigung geht nicht auf Kosten des Vorstandes, der etwas verbrochen hat, sondern auf Kosten aller in der AG verbliebenen Aktionäre, denn die bluten letztlich, wenn die Firma etwas an ausgeschiedene Aktionäre zahlt.

Das kann es doch wohl nicht sein, dass ausgeschiedene Aktionäre besser gestellt werden als Aktionäre, die ihre Aktien nicht verkauften, sondern Ihrer AG treu bleiben und blieben.

Da sollten die Gerichte doch mal gründlich umdenken.
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Alf14
29.02.16 18:17:46
sigowi,
Du glaubst also, es ginge dabei um die Umwelt, oder um den Verbaucher, machst dich aber über den Michel lustig? :laugh:
Avatar
sigowi
29.02.16 17:42:43
das sind genauso Gangster wie unsere G(B)ankster.
Konnte vorhin einen Bericht im Hörfunk verfolgen, da ging es um die Be- und Abhandlung der Rückrufe. Die kundin hat jetzt (ende Februar) ein Schreiben erhalten, dass ihr KFZ betroffen sei.
Ganz lapidar in D.
In USA geht VW der A..sch auf Grundeis, die Kunden erhalten Angebote wg. Wertminderung usw.
Aber das kann man halt bloß mit dem blöden Michel machen, der sich ja die ganzen Jahre förmlich
um die Kisten gekloppt hat.
Und der Hammer für die Umwelt: mit dem Besuch der Werkstatt hat man Zeit bis ENDE 2017 !!!!!!!
Geht´s noch????????

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VW-Abgasaffäre Interne Dokumente aufgetaucht - Verstieß VW gegen Wertpapierhandelsgesetz?

Interne Dokumente erhärten in der VW-Abgasaffäre den Verdacht, dass der Autohersteller seine Aktionäre betrogen und gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen hat. Im Mittelpunkt: Ex-VW-Chef Martin Winterkorn.

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