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TagesInfo Rohstoffe: Gold weiter auf Höhenflug (04. März 2016)
Foto: www.commerzbank.de

TagesInfo Rohstoffe Gold weiter auf Höhenflug (04. März 2016)

Gastautor: Eugen Weinberg
04.03.2016, 15:32  |  2993   |   |   

Energie: Brent handelt weiterhin in der Nähe des Mitte der Woche verzeichneten 8-Wochenhochs oberhalb von 37 USD je Barrel. WTI stieg gestern auf ein neues 8-Wochenhoch von 35,3 USD je Barrel. In den letzten fünf Handelstagen haben sich beide Ölsorten um mehr als 5% verteuert. Begünstigt wurde der Preisanstieg von Meldungen eines fallenden Angebots (OPEC, US-Ölproduktion). Zudem gibt es fortlaufende Bemühungen, weitere Länder für die Deckelung der Ölproduktion zu gewinnen, auf welche sich Saudi-Arabien, Russland, Venezuela und Katar Mitte Februar verständigt hatten. Laut dem nigerianischen Ölminister soll es am 20. März in St. Petersburg zu einem Treffen von OPECund Nicht-OPEC-Ländern kommen. Dass sich die fundamentale Lage am Ölmarkt auch auf der Nachfrageseite verbessert, zeigt die leichte Anhebung der saudi-arabischen Verkaufspreise für asiatische Kunden. Diese müssen im April für die Ölsorte Arab Light 75 US-Cents je Barrel weniger zahlen als die Referenzsorte Oman/Dubai. Im März beträgt der Abschlag noch 1 USD je Barrel. Die chinesische Ölnachfrage könnte in diesem Jahr positive überraschen. Dem in Peking ansässigen Energieberatungsunternehmen SIA Energy zufolge könnte China in diesem Jahr 860 Tsd. Barrel Rohöl pro Tag mehr importieren als im Vorjahr. Das wäre ein stärkerer Anstieg als im Vorjahr, als die chinesischen Ölimporte um 540 Tsd. auf 6,7 Mio. Barrel pro Tag gestiegen waren. Gleichzeitig würde China die USA als weltgrößter Rohölimporteur überholen.

Produktideen: Classic Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD3JGV Bull Oil Brent Future May 2016 Hebel 20.0
CD31WR Bear Oil Brent Future May 2016 Hebel 15,4

Edelmetalle: Der Goldpreis steigt heute auf ein 13-Monatshoch von 1.275 USD je Feinunze. Auftrieb erhält der Preis seit gestern von der Schwäche des US-Dollar, der gegenüber dem Euro auf ein Wochentief fällt. Der Preisanstieg von Gold in Euro gerechnet fällt daher zwar etwas geringer aus. Mit 1.164 EUR je Feinunze handelt Gold aber nur noch knapp unter dem Hoch vom Januar 2015. Unterstützung erhält Gold weiter von den ETFs, wo der Zustrom nach wie vor nicht abreißt. Gestern verzeichneten die Gold-ETFs weitere Zuflüsse von 7,4 Tonnen, womit die Bestände seit Monatsbeginn bereits wieder um 19 Tonnen aufgebaut wurden. Bemerkenswert ist, dass Gold trotz der weiter festen globalen Aktienmärkte steigt. Und auch die zuletzt wieder soliden US-Konjunkturdaten, die zu höheren Zinserwartungen in den USA führen, haben Gold zuletzt nicht unter Druck gesetzt. Gold sollte u.E. auch heute Nachmittag nicht stärker nachgeben, selbst wenn die USArbeitsmarktdaten positiv überraschen. Wir haben unsere Goldpreisprognose für das Jahresende auf 1.250 USD je Feinunze nach oben revidiert (bisher 1.200 USD, siehe auch Rohstoffe kompakt Edelmetalle vom 3. März). Palladium hat gestern seine Gewinne weiter ausgebaut und sich seit Wochenbeginn um über 10% verteuert. Mit rund 540 USD je Feinunze handelt es auf einem 2-Monatshoch. Neben den robusten US-Fahrzeugverkaufszahlen (siehe TagesInfo Rohstoffe vom 2. März) profitiert Palladium zuletzt auch von ETF-Zuflüssen. Die Bestände der von Bloomberg erfassten Palladium-ETFs wurden fünf Tage in Folge aufgestockt – wenn auch moderat.

Produktideen: BEST Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD402Z Bull SIlber Hebel 30,4
CD2YVZ Bear SIlber Hebel 21,9

Industriemetalle: Morgen beginnt in Peking der 12. Nationale Volkskongress der Kommunistischen Partei Chinas. Dort stellt die Regierung unter anderem den nächsten 5-Jahresplan für die Jahre 2016-2020 vor. Wir erwarten für die chinesische Wirtschaft zwar eine weitere Wachstumsverlangsamung, zu einem Absturz sollte es aber nicht kommen. Die Marktteilnehmer erhoffen sich von der Regierung offenbar auch die Ankündigung weiterer konjunkturunterstützender Maßnahmen. Die Aussicht auf eine robuste Metallnachfrage im mit Abstand größten Verbrauchsland sollte die Metallpreise weiter beflügeln. Diese legen im Vorfeld des Volkskongresses weiter deutlich zu. Kupfer steigt auf ein 4-Monatshoch von über 4.900 USD je Tonne. Nickel handelt erstmals seit Anfang Dezember wieder über der Marke von 9.000 USD je Tonne. Der Eisenerzpreis ist gestern zwar von seinem zuvor verzeichneten 4½-Monatshoch etwas gesunken, hält sich mit 51,2 USD je Tonne aber auf einem hohen Niveau. Wie die Hafenbehörde von Port Hedland in Australien heute mitteilte, wurden über den weltgrößten Eisenerzverladehafen im Februar 36,63 Mio. Tonnen Eisenerz verschifft, 2,7% mehr als im Vorjahr. 29,14 Mio. Tonnen davon wurden nach China exportiert. Der Rückgang um 3,7% im Vergleich zum Vorjahr dürfte mit dem chinesischen Neujahrsfest zusammenhängen, das Anfang Februar gefeiert wurde. Die chinesische Zollbehörde veröffentlicht die Importdaten nächste Woche.

Produktideen: Unlimited Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CM8HZL Bull Copper Future May 16 Hebel 6,1
CN3UE3 Bear Copper Future May 16 Hebel 4,9

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Eugen Weinberg leitet seit März 2007 das Rohstoff-Research-Team bei der Commerzbank. Der Diplom- Wirtschaftsmathematiker ist in Russland geboren, kam im Jahr 1999 für ein MBA-Studium nach Deutschland. Danach war er als Fondsmanager und Rohstoffanalyst bei der BW-Bank in Stuttgart beschäftigt und baute im Anschluss den Bereich Rohstoff-Research bei der DZ Bank in Frankfurt auf. Bei der Commerzbank ist er mit seinem Team maßgeblich für die Erstellung der Prognosen und der Strategien im Rohstoffsektor verantwortlich.

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Energie: Brent handelt weiterhin in der Nähe des Mitte der Woche verzeichneten 8-Wochenhochs oberhalb von 37 USD je Barrel. WTI stieg gestern auf ein neues 8-Wochenhoch von 35,3 USD je Barrel. In den letzten fünf Handelstagen haben sich beide …

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Eugen Weinberg leitet seit März 2007 das Rohstoff-Research-Team bei der Commerzbank. Der Diplom- Wirtschaftsmathematiker ist in Russland geboren, kam im Jahr 1999 für ein MBA-Studium nach Deutschland. Danach war er als Fondsmanager und Rohstoffanalyst bei der BW-Bank in Stuttgart beschäftigt und baute im Anschluss den Bereich Rohstoff-Research bei der DZ Bank in Frankfurt auf. Bei der Commerzbank ist er mit seinem Team maßgeblich für die Erstellung der Prognosen und der Strategien im Rohstoffsektor verantwortlich.

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