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Wie Zahnpasta Keine Sorge! "Donald Trump wird nicht US-Präsident" - Aber was, wenn doch?

20.03.2016, 09:18  |  1834   |   |   

Dustin Hoffman, zweifacher Oscar-Preisträger („Rain Man“, „Kramer gegen Kramer“), ärgert sich darüber, dass ältere Schauspieler in Hollywood kaum noch Chancen auf große Engagements haben. „Du bekommst Hauptrollen in deinen 20ern, 30ern, auch noch in deinen 40ern“, sagte der 78-Jährige der „Welt am Sonntag“. „Aber ab 50, erst recht ab 60 oder 70, geben sie dir in Hollywood nur dann noch eine Hauptrolle, wenn du eine Waffe trägst.“

Grund dafür sei, dass die Studio-Bosse fürchteten, mit Darstellern im Rentenalter sonst keine großen kommerziellen Erfolge zu erzielen. Er selbst bevorzuge jedoch nach wie vor, nicht diese Art von Filmen zu drehen, sagte Hoffman, der in der US-Version des neuen Animationsfilm „Kung Fu Panda 3“ einem Kampfsport-Meister seine Stimme leiht.

Wir geben Erinnerungen an Speichermedien ab

Hoffman sagte, er beobachte beim Älterwerden auch ein anderes Phänomen: „Je mehr wir uns mit neuen Technologien und gewaltigen Speicherkapazitäten umgeben, desto stärker lässt unsere Erinnerungsvermögen nach.“ Gerade bei seinen jüngeren Kollegen reiche der Blick zurück nicht mehr weit: „Es gibt heute eine Menge Leute da draußen, die keine Ahnung mehr haben, wer die Rolling Stones sind. Oder Marlon Brando“, sagte Hoffman. Für seine Generation hingegen sei Brando („Endstation Sehnsucht“, „Der Pate“) ein Idol.

Politiker werden gewählt wie Zahnpasta

Der Schauspieler, der mit dem Polit-Thriller „Die Unbestechlichen“ an der Seite Robert Redfords einen großen Erfolg feierte, zeigte sich beunruhigt über die anstehenden US-Wahlen. „Wir wählen Politiker auf die gleiche Weise, wie wir uns für ein Auto oder eine Zahnpasta entscheiden“, sagte Hoffman der „Welt am Sonntag“. Entscheidend sei demnach vor allem, wie viel Geld ein Politiker in seine Wahlkampagne investiere: „Das Marketing muss nur oft genug auf uns einwirken“, sagte er. „Wir sind eine träge Gesellschaft geworden.“

Quelle? Egal! Schreib, was du willst

Hoffman, der in „Die Unbestechlichen“ als Reporter der "Washington Post" die Watergate-Affäre aufdeckt, kritisierte zudem den Niedergang des Journalismus. Er habe für die Dreharbeiten damals vier Monate in der Redaktion der echten Watergate-Enthüller verbracht, sagte Hoffman der „Welt am Sonntag“. Eine der wichtigsten Regeln habe sich ihm bis heute eingeprägt: „Man muss immer zwei Quellen vorweisen, bevor eine Story veröffentlicht wurde. Das gibt es schon längst nicht mehr“, sagte Hoffmann. „Mittlerweile wird oft gar keine Quelle mehr angegeben.“ Das heutige Motto laute: „Schreib’, was du willst.“

Ich kaufe mir die Präsidentschaft

Die anstehenden US-Wahlen verfolgt der Schauspieler mit großer Sorge. Wie alle in Amerika denke auch er zurzeit darüber nach, was passierte, wenn Donald Trump Präsident werden würde. Dessen bisheriger Erfolg im Wahlkampf habe allerdings auch mit Glück zu tun, sagte Hoffman der „Welt am Sonntag“:  „Obwohl wir eine Demokratie haben, von der es immer heißt, ihr Fundament sei die Verfassung, sind die USA eben auch ein Land, in dem man sich als Kandidat durchboxen kann, wenn man notfalls eine Milliarde Dollar für seine Kampagne ausgibt.“ Er sei sich ziemlich sicher, dass Trump die Nominierung der Republikaner bekommen werde: „Er hat sie ja praktisch schon in der Tasche.“ Gleichwohl glaube er nicht, dass sich dieser Erfolg fortsetzt: „Trump wird nicht US-Präsident.“



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Kommentare

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Alexander111
07.09.16 18:21:35
Was für ein schöner Satz, nur ist dort die Vorraussetzungen das man auch Gesund ist.
Na und zu den anderen Zeilen , ach ne das lass ich mal lieber.
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helix-99
26.03.16 09:17:54
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Trump als Einzelperson agiert, hinter ihm muss ein Netzwerk stehen. wer sind diese Leute was sind ihre Absichten und warum greifen sie das Establishment an, das sicherlich auch für D. Hoffman gute Dienste leistet. Ob AfD in Deutschland der Trump in USA, die Wut auf die Arroganz der Mächtigen und deren Profiteuren in allen Bereichen des Lebens wächst. Ich denke wenn Trump Präsident wird, dann wird er Entscheidungen mit gesundem durchschaubaren Menschenverstand treffen. Z.B: a) Überall wo Moslems das Sagen haben gibt es Ärger, lassen wir diese Spinner draußen. b) Warum sollen wir Amerikaner die Drecksarbeit für die Europäer erledigen- sollen die doch selber machen, c) Mexico ist ein gescheiterter unregierbarer Staat- machen wir den Zaun etwas höher, die eigene Bevölkerung schuftet sich in calvinistischer Art kaputt und verarmt dabei sofern es etwas zu schuften gibt, und der Reichtum der Wenigen bläht sich immer weiter auf. Sozusagen als Abfallprodukt der trumpschen Regierungsübernahme könnte die Enttarnung der wahren Hintermänner der Anschläge von 9/11 möglich werden, was zu einem gigantischen "Aufräumen" in der amerikanischen Gesellschaft führen könnte.

Disclaimer

Wie Zahnpasta Keine Sorge! "Donald Trump wird nicht US-Präsident" - Aber was, wenn doch?

Wir wählen heute Politiker auf die gleiche Weise, wie wir uns für ein Auto oder eine Zahnpasta entscheiden. Entscheidend sei demnach vor allem, wie viel Geld ein Politiker in seine Wahlkampagne investiere. Das Marketing macht's.

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