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Rohstoffe / Rohstoffunterhnehmen Caledonia Mining schreibt auch 2015 schwarze Zahlen

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Gastautor: Jörg Schulte
22.03.2016, 05:26  |  872   |   

Trotz schwieriger Marktbedingungen fiel der Nettogewinn von Caledonia Mining mit 4,8 Mio. USD sogar rund 7,8 % höher aus als im Jahr 2014!

Der seit dieser Woche offiziell auf der Kanalinsel Jersey beheimatete Edelmetallproduzent Caledonia Mining (ISIN: JE00BD35H902 / TSX: CAL - http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=295214 -) konnte das vergangene Jahr – im Gegensatz zu so manchen Branchenkonkurrenten – erneut mit einem positiven Geschäftsergebnis abschließen. Dabei fiel der Nettogewinn des zu 49 % an der simbabwischen ‚Blanket‘-Goldmine beteiligten Unternehmens mit 4,8 Mio. USD sogar rund 7,8 % höher aus als im Jahr 2014. Und auch die Goldproduktion konnte trotz geringerer Goldgehalte mit Hilfe eines höheren Mühlendurchsatzes um 2,5 % auf 42.804 Unzen gesteigert werden, wobei vor allem im Schlussquartal mit 11.515 Unzen ein deutlicher Anstieg von 10,5 % zu verzeichnen war.

Quelle: Caledonia Mining

Aufgrund eines um 8,5 % geringeren realisierten Goldpreises von durchschnittlich 1.139,- USD pro Unze sank allerdings der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 8,4 % auf 49 Mio. USD, obwohl im 4. Quartal wegen der gesteigerten Produktion ein leichter Anstieg um 6,3 % auf 11,8 Mio. erzielt werden konnte. Da jedoch zugleich die direkten Förderkosten (‚On-mine costs‘) und die Gesamtproduktionskosten (‚All-in sustaining costs‘) aufgrund niedrigerer Goldgehalte sowie gestiegener Erhaltungsinvestitionen auf 701,- USD bzw. 1.038,- USD pro Unze zulegten, fiel der Bruttoertrag mit 13,2 Mio. USD letztlich 28,9 % niedriger aus als 2014 und blieb auch im relativ erfolgreichen Abschlussquartal mit 3,4 Mio. USD 10,4 % hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Immerhin konnte aber erneut ein positiver operativer Cash-Flow von 6,9 Mio. USD erwirtschaftet werden, wovon allein 2,6 Mio. USD auf das 4. Quartal entfielen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie, bei dem u.a. signifikante Währungsgewinne sowie die Kosten für die mittlerweile eingestellten Aktivitäten in Sambia unberücksichtigt blieben, belief sich am Ende auf 8,1 US-Cents (- 22,1 %) für das Gesamtjahr sowie 0,9 US-Cents (- 57,1 %) für das Schlussquartal. Außerdem ging der Barmittelbestand des Unternehmens wegen der Investition in die Erweiterung der ‚Blanket‘-Mine in Höhe von rund 17 Mio. USD im Jahresverlauf von 23,1 Mio. auf 10,9 Mio. USD zurück.

Quelle: Caledonia Mining

2015 war aufgrund des niedrigeren Goldpreises ein weiteres herausforderndes Jahr“, so Caledonias CEO Steve Curtis in seiner Stellungnahme, in der er zudem betonte, dass man mit der ‚Blanket‘-Mine trotz des schwierigen Marktumfeldes weiterhin ‚Cash‘ generiert habe. Zudem sei es gelungen, das selbstgesteckte Förderziel für 2015 um 2 % zu übertreffen.

Quelle: Caledonia Mining

Durch den Einsatz neuer Bohrgeräte, die gegen Ende des vergangenen Jahres installiert und in Betrieb genommen worden seien, habe man in den ersten beiden Monaten dieses Jahres bereits die erzielte durchschnittliche Bohrrate von 700 m auf über 2.000 m pro Monat steigern können. Mitte März habe man außerdem plangemäß über den neuen Blindschacht Nr. 6 mit dem Abbau unterhalb des Niveaus von 750 m begonnen. Dieser solle nun im Laufe dieses sowie des kommenden Jahres schrittweise ausgebaut werden. Ziel sei es, dadurch die gesteigerten Förderziele von rund 50.000 Unzen Gold in 2016 sowie 65.000 Unzen in 2017 zu erreichen. Dabei rechne man aufgrund der schon im vergangenen Jahr eingeleiteten Sparmaßnahmen sowie der Skaleneffekte einer gesteigerten Produktion mit einem Rückgang der Gesamtförderkosten. Darüber hinaus gehe man auf Unternehmensebene davon aus, dass sich die im Zuge der Verlegung des Geschäftssitzes von Toronto nach Jersey sinkende Steuerbelastung positiv bemerkbar machen werde. „Ich erwarte, dass 2016 ein Jahr des Wandels für Caledonia wird, in dem die Vorteile der Restrukturierung und der Investitionen sichtbar werden und ich freue mich darauf, den Markt dementsprechend auf dem Laufenden zu halten“, so der CEO abschließend.

An dieser Stelle wollen wir Sie noch herzlich zur 3. Deutschen Rohstoffnacht am 15. April 2016 im Rahmen der INVEST einladen. Einlass ist 17:30 Uhr – Beginn 18:00 Uhr. Edelmetalle und Minenunternehmen stehen dieses Mal im Fokus der Vorträge mit international bekannten Fachreferenten wie Ronald Stöferle „In Gold we trust“, Dr. Torsten Dennin, Tiberius Asset Management AG, Zug und Hannes Huster „Der Goldreport“. Wir freuen uns auf Sie!

Sie erhalten freien Eintritt für die Messe und registrieren sich auch gleich für die 3. Deutsche Rohstoffnacht.

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Infos: www.deutsche-rohstoffnacht.de


 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 


 

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung, sogenannte Small Caps und speziell Explorationswerte, sowie alle börsennotierte Wertpapiere, sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen und die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiel zu den gesonderten Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Exportverbote, Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

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Wertpapier: Caledonia Mining


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Jörg Schulte beschäftigt sich seit 1999 nebenberuflich mit Börse und Trading. Seit 2005 richtet er sein Augenmerk auf Explorations- und Bergbauunternehmen und analysiert täglich die Märkte. Seit Januar 2006 ist Jörg Schulte als Community-Mitglied auf wallstreet:online aktiv.

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