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Angriff nach vorn Yahoo treibt eigene Zerschlagung voran – Unterstützung könnte von Microsoft kommen

29.03.2016, 12:33  |  1895   |   |   

In einem Anschreiben erbittet Yahoo potentielle Käufer, ihre jeweiligen Angebote bis spätestens 11. April auf den Tisch zu legen. Damit will das Management einem aggressiven Investor zuvorkommen, der für den Internetkonzern einen kompletten Vorstandwechsel vorsieht. Microsoft könnte hier als Retter fungieren.

In der letzten Woche wurden die radikalen Pläne des mit 1,7 Prozent an Yahoo beteiligten Starboard-Value-Hedgefonds bekannt. Demnach ersucht der aggressive Investor den gesamten Vorstand, Platz für eigens aufgestellte Kandidaten zu machen – auch Geschäftsführerin Marissa Mayer soll zurücktreten. Angesichts der konstant miserablen Performance habe Starboard zusätzlich Verkaufsprozesse eingeleitet und eigenmächtig potentielle Interessenten für bestimmte Kernbereiche kontaktiert.

Käufer haben zwei Wochen Zeit

Um dem Hedgefonds zuvorzukommen, startet das Yahoo-Management nun den Angriff nach vorn. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, wurden rund 40 potentielle Käufer angeschrieben, mit der Bitte um ein konkretes Angebot für die jeweiligen Unternehmensteile bis spätestens 11. April. Darin sollen die Interessenten auch Details zur vorgesehenen Finanzierung, zu notwendigen Genehmigungsverfahren und über ihre zukünftigen Vorstellungen bezüglich des Geschäfts angeben.

Darüber hinaus steht auch der Verkauf der Beteiligungen Yahoo’s am chinesischen Internet-Giganten Alibaba Group sowie an Yahoo Japan zur Debatte. Sollte es Yahoo gelingen, die Deals bis Ende Juni – also noch vor der Hauptversammlung im Juli – abzuschließen, so ließe sich der Putschversuch von Starboard womöglich noch verhindern. Das genaue Datum für die Jahresversammlung, in der auch über die Entlastung des Vorstands abgestimmt wird, ist bislang noch nicht bekannt.

Rettung von Microsoft?

Neben bereits bekannten Interessenten, wie dem Time-Verlag, dem Telekommunikationskonzern Verizon oder der Internetfirma IAC/InterActiveCorp könnte auch Microsoft als Retter von Yahoo einspringen. Insidern zufolge führe der Softwarehersteller derzeit Gespräche mit diversen Finanzinvestoren über einen möglichen Beitrag zur Übernahme. Ganz uneigennützig wäre dieser Schritt selbstverständlich nicht: Für Microsoft geht es vor allem um die Sicherung der Einnahmen aus der Partnerschaft mit Yahoo im Suchmaschinenbereich.  



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Angriff nach vorn Yahoo treibt eigene Zerschlagung voran – Unterstützung könnte von Microsoft kommen

In einem Brief erbittet Yahoo potentielle Käufer, ihre Angebote bis zum 11. April auf den Tisch zu legen. Damit will das Management einem Investor zuvorkommen, der für den Internetkonzern einen kompletten Vorstandwechsel vorsieht. Microsoft könnte helfen.

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