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Marktkommentar: Greiff: Wann kommt die Inflation endlich wieder?
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar Greiff: Wann kommt die Inflation endlich wieder?

Nachrichtenquelle: Asset Standard
01.04.2016, 12:18  |  717   |   |   

Eine schwächliche Wirtschaftsentwicklung in den Industrieländern und auch einigen großen Schwellenländern wie Brasilien oder Russland sorgt für immer komplexere Aktionen bei den Notenbanken. Dabei treibt diese jedoch nicht nur die Furcht vor einer weltweiten Rezession an. Auch die Sorge, eine sich verfestigende Deflation könne sich lähmend auf die Kauflust der Menschen auswirken, bestimmt erkennbar ihre Entscheidungen. Davon kann Japan ein Lied singen, denn es leidet seit Jahren unter deflationären Entwicklungen und einem mageren Wirtschaftswachstum. Die jüngsten Beschlüsse der Bank of Japanan, Negativzinsen einzuführen, fielen daher nicht aus heiterem Himmel. Ab dem 16. Februar 2016 müssen die Banken für Kapital, das sie bei der japanischen Notenbank anlegen, 0,1% Zinsen p.a. berappen. Damit will Japans Notenbank einerseits die Konjunktur ankurbeln, indem sie die Banken zu einer erhöhten Kreditvergabe an ihre Kunden zwingt, anstatt das Kapital bei der Notenbank zu parken. Zudem will sie damit aber auch einen Anstieg der Inflationsrate auf 2 Prozent erreichen. Somit folgt sie dem Vorbild anderer Notenbanken wie der Europäischen Zentralbank (EZB), die als erste große Notenbank bereits im Sommer 2014 einen Negativzins beschloss, um das Halten von Guthaben bei der Zentralbank uninteressant zu machen und damit Kreditvergabe und Konjunktur zu stimulieren. Auch von der EZB werden bei der nächsten Ratssitzung im März weitere geldpolitische Stimuli erwartet.

Auf der anderen Seite hat die US-Notenbank Fed vor einigen Wochen ihre geldpolitischen Zügel erstmalig seit Jahren leicht gestrafft und weitere Straffungen in den kommenden Monaten angedeutet. Hier laufen die geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken erkennbar auseinander, was sicherlich einer der Gründe für die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten war. Bereits in der Dezember-Ausgabe hatten wir auf die fragile Lage an den USAktienmärkten aufmerksam gemacht. Seitdem haben die US-Indizes um rund 10% korrigiert. Die Anzeichen für ein Nachlassen der Wirtschaftsdynamik in den USA mehren sich, sodass eine erneute Kehrtwende in der Zinspolitik der amerikanischen Zentralbank kein Wunder wäre. Das könnte dann der Treibsatz für einen neuen Kursaufschwung an den Börsen sein. Es bleibt also spannend zu sehen, welche geldpolitischen Kapriolen die ohnehin angekratzten Gemüter der Anleger in Zukunft noch aushalten müssen.

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Eine schwächliche Wirtschaftsentwicklung in den Industrieländern und auch einigen großen Schwellenländern wie Brasilien oder Russland sorgt für immer komplexere Aktionen bei den Notenbanken. Dabei treibt diese jedoch nicht nur die Furcht vor einer weltweiten Rezession an. Auch die Sorge, eine sich verfestigende Deflation könne sich lähmend auf die Kauflust der Menschen auswirken, bestimmt erkennbar ihre Entscheidungen. Davon kann Japan ein Lied singen, denn es leidet seit Jahren unter deflationären Entwicklungen und einem mageren Wirtschaftswachstum.

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