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Banken - Dividende Dividende? Nein, Danke! Die Dividendenpolitik der Euro-Banken am Pranger

07.04.2016, 17:19  |  1208   |   |   

Ein Mal im Jahr bringt ein Wort das Blut der Aktionäre in Wallung: Dividende. Also der Anteil, den die Aktionäre vom Gewinn des Unternehmens pro Aktie ausgeschüttet bekommen. Jetzt will jedoch Hyun Song Shin, Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), den Aktionären in die Suppe spucken - zumindest denen der Banken in der Eurozone.

Diese sollten einen Großteil ihrer Gewinne einbehalten, statt diese in Form von Dividenden auszuschütten, betonte Shin bei einer Rede vor Ökonomen und Notenbankern der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Euro-Banken sollten damit zum einen ihre Gewinnreserven / Eigenkapitaldecke aufstocken und zum anderen die Kreditvergabe ankurbeln. Seit Jahren leide die Eurozone an geringem Wirtschaftswachstum und einer schwachen Kreditvergabe. 

Die 90 untersuchten Geldinstitute der Eurozone schütteten zwischen 2007 bis 2014 insgesamt 196 Milliarden Euro an Dividenden aus - oder anders ausgedrückt: 43 Prozent der Gewinne, berichtete unter anderem "Reuters". "Banken haben erhebliche Bardividenden ausgezahlt. Und das selbst in Regionen, in denen die Kreditvergabe nicht ausreichend zu sein schien, um die Erholung der Wirtschaft nach dem Zusammenbruch zu unterstützen", sagte Shin. Dies sollten die Notenbanker in der Ausrichtung der künftigen Geldpolitik sowie den Mandaten der Finanzstabilität im Auge behalten.

P.S. Die EZB hat die Möglichkeit, die Auszahlung von Dividenden, Boni oder Anleihekupons zu unterbinden - vor allem, wenn die Eigenkapitalausstattung eines Geldinstituts nicht den regulatorischen Bestimmungen entspricht. Die Banken hingegen sorgen sich um die Wut der Aktionäre, sollte ihre Dividendenpolitik zu restruktiv ausfallen.



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Banken - Dividende Dividende? Nein, Danke! Die Dividendenpolitik der Euro-Banken am Pranger

Ein Mal im Jahr bringt ein Wort das Blut der Aktionäre in Wallung: Dividende. Also der Anteil, den die Aktionäre vom Gewinn des Unternehmens pro Aktie ausgeschüttet bekommen. Doch es gibt ein Haar in der Suppe.

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