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SAP „Mehr Nachhaltigkeit, mehr Geschäftserfolg“

Gastautor: Thomas Hellener
08.04.2016, 08:16  |  4322   |   |   

Die direkten Zusammenhänge zwischen sozialen und ökologischen Einflussfaktoren und dem Marktwert eines Unternehmens sind umstritten. Gemäß einer jüngeren Umfrage erwartet aber die Mehrheit der deutschen, börsennotierten Unternehmen einen positiven Einfluss der Umweltperformance auf den Unternehmenswert - wie durch einen geringen Energieverbrauch oder ökologischer Produkteigenschaften. Ein solcher Einfluss wird in noch höherem Ausmaß für den Zusammenhang zwischen dem Marktwert eines Unternehmens und der Sozialperformance wie etwa der Pflege sozialverantwortlicher Mitarbeiterbeziehungen gesehen. Doch immer mehr Unternehmen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Handeln miteinander verbindet. Bestes Beispiel: der Software-Riese SAP.

SAP ist eines der Schwergewichte in unserem Nachhaltigkeitsfonds PRIMA – Global Challenges. Dieser wird nach strengen Kriterien zusammengestellt, die immer wieder durch die Nachhaltigkeitsratingagentur oekom research überprüft werden. Aber: Was zeichnet SAP in puncto Nachhaltigkeit aus?

Breites Engagement in vielen Nachhaltigkeitsbereichen

oekom research urteilt: SAP setzt auf einen hohen Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch des Unternehmens, es offeriert zahlreiche Angebote im Bereich umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen, stößt Initiativen zur Förderung der digitalen Integration, z.B. von Armen und Minderheiten an und bietet seinen Mitarbeitern vielfältige Angebote zur Flexibilisierung und Reduktion der Arbeitszeit. Das Walldorfer Unternehmen engagiere sich auch stark im globalen Kampf gegen Korruption. So unterstützt SAP in Ghana die Einhaltung der Richtlinien der internationalen Initiative für Transparenz in der Rohstoffindustrie (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI). Im Rahmen eines Entwicklungsprojektes spendete das Unternehmen dem ghanaischen Finanzministerium eine Lösung zur Überwachung von Zahlungsströmen rohstofffördernder Unternehmen sowie der Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten. SAP plane darüber hinaus, den EITI-Prozess auch in anderen Ländern zu unterstützen. So weit, so gut.

„Ein Mehr an Nachhaltigkeit führt zu einem Mehr an Geschäftserfolg“

Aber: Wie sieht SAP das selbst? Warum ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Teil des gesamten Business Case? Wir wollten es genau wissen und haben den Chief Sustainability Officer von SAP, Daniel Schmid, gebeten, im Rahmen einer Online-Konferenz (https://youtu.be/mRPHYYzNesE) mal einen genauen Einblick zu gewähren. Die Ergebnisse waren erstaunlich.

„Ein Mehr an Nachhaltigkeit führt zu einem Mehr an Geschäftserfolg“, betonte Schmid. Und: „Mehr als 90 Prozent unserer Mitarbeiter wollen ganz klar, dass SAP ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit ist. Und je jünger die Mitarbeiter, umso wichtiger ist dieser Punkt für sie.“ Wirtschaftlicher Erfolg und zufriedene Mitarbeiter – zwei wichtige Punkte, um nachhaltigen Kriterien im Alltag von SAP hohe Beachtung zu geben.

Medizin, Logistik, Weiterbildung

Schmid hat dafür auch ein paar Beispiele aus der Praxis. SAP hat über 300,000 Kunden in 25 verschiedenen Industrien weltweit. „Schauen Sie sich den Automobil-Sektor an, den Energiesektor oder den Handel – nachhaltiges Wirtschaften gehört dort mittlerweile zu den wichtigsten Geschäftsprinzipien, ohne die es nicht mehr geht und nicht mehr gehen soll“, erklärt Schmid. Dabei führt er ein Beispiel aus der Medizin an. „Wir stellen uns immer die Frage, was können wir dafür tun, damit die Menschen länger und beschwerdefreier leben können. So hat SAP eine Software entwickelt, die hilft, Krebspatienten individuell mit Medikamenten zu versorgen.“ Was früher Wochen gedauert habe, um die Situation des einzelnen Patienten zu analysieren, gehe mit einer SAP-Software heute sehr viel schneller und spare darüber hinaus auch noch Geld.

Ein anderer Bereich sei die Logistik. Bei SAP heißt er Connected Logistics. Hier schaffe es das Unternehmen, wie beim Kunden Hamburger Hafen, Abläufe effizienter zu gestalten und so Energiekosten zu sparen. Das verbessere die Gesundheit der Hafenarbeiter und auf der Straße würden Staus vermieden, womit wiederum Emissionen vermieden werden. Von Kosteneinsparungen  ganz zu schweigen. Bessere Planung, bessere Steuerung, bessere Ergebnisse bei Emissionen – die Vorteile seien breit gefächert.  Und in dem völlig anderen Bereich Weiterbildung eröffnet SAP durch Trainingsangebote vielen Menschen die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und zu bilden. Das gelte auch für Menschen in Entwicklungsländern, die sonst diese Möglichkeiten nicht hätten. Die Beispiele ließen sich beliebig fortführen.

SAP will auch in Zukunft kräftig in den Bereich Nachhaltigkeit investieren und die Standards für sich, seine Zulieferer und Kunden erhöhen. „Bis 2020 wollen wir in allen Bereichen besser werden“, stellt Schmid klar. „Das sind wir unseren Mitarbeitern, unseren Kunden und uns selbst schuldig.“ SAP, ein Unternehmen das gut zum PRIMA – Global Challenges passt.

 

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Thomas Hellener ist Bankkaufmann und studierte an der Universität Stuttgart Betriebswirtschaftslehre. Der ausgewiesene Fondsspezialist ist Geschäftsführer der PRIMA Fonds Service GmbH. Seine Spezialgebiete sind die Analyse der internationalen, vor allem der europäischen Aktienmärkte, Anlagen in nachhaltige Investments und die aktive, dynamische Asset Allocation.

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SAP „Mehr Nachhaltigkeit, mehr Geschäftserfolg“

Die direkten Zusammenhänge zwischen sozialen und ökologischen Einflussfaktoren und dem Marktwert eines Unternehmens sind umstritten. Gemäß einer jüngeren Umfrage erwartet aber die Mehrheit der deutschen, börsennotierten Unternehmen einen …

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