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Marktkommentar: AB: Rezept für High Yield mit niedrigerer Volatilität
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar AB: Rezept für High Yield mit niedrigerer Volatilität

Nachrichtenquelle: Asset Standard
19.04.2016, 09:53  |  418   |   |   

"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt". Dieses alte Sprichwort dürfte allen Anlegern bekannt sein. Doch in unruhigen Märkten können große Risiken schwer verdaulich sein. Eine Strategie für niedrige Volatilität kann hilfreich sein.

Wir alle wissen, dass man gewisse Risiken eingehen muss, um Erträge zu erwirtschaften. High-Yield-Anleger, die ihre Portfolios für laufende Ausschüttungen benötigen wissen dies nur allzu gut. Wenn aber die Volatilität hoch ist, gehen hochverzinsliche Anleihen oft auf Achterbahnfahrt, getrieben durch Veränderungen in der Stimmungslage und beim Ausblick. Dies kann Anleger größeren Risiken aussetzen als sie einzugehen bereit sind.

Doch deswegen überhaupt nicht mehr in High Yield investiert zu sein ist ebenso riskant. Signifikante Korrekturen sind nicht ungewöhnlich, aber High-Yield-Anleihen erholen sich normalerweise recht schnell.

Wie also können Anleger Kurs halten und die nötigen laufenden Erträge erzielen, ohne unnötig große Risiken einzugehen? Wir glauben, man sollte eine zweigleisige Strategie fahren: die Duration kürzen und zugleich den Fokus auf Qualität legen.

Unser Research zeigt, dass kurzlaufende Anleihen von hoher Qualität die Volatilität gedämpft, und in Abwärtsmärkten Verluste vermieden haben.

Wenn wir nun gezielt das Jahr 2015 betrachten - ein besonders turbulentes Jahr für High Yield und andere renditeorientierte Assetklassen - stellen wir ein ähnliches Muster fest (Abbildung).

Unserer Ansicht nach kann eine Strategie, welche Anleihen mit diesen beiden Eigenschaften kombiniert und zusätzlich taktisch absichert - etwa durch CDS (Kreditausfallswaps) - es den Anlegern erleichtern, im High-Yield-Sektor investiert zu bleiben ohne schlaflose Nächte zu verbringen.

Kürzere Duration glättet die Wogen

Warum funktioniert diese Kombination so gut? Lassen sie uns zunächst die Duration betrachten, eine Kennzahl für die Zinsänderungssensibilität einer Anleihe. Im Allgemeinen sind Anleihen stark von Zinsänderungen abhängig - wenn die Renditen steigen, fallen die Kurse. Doch je kürzer die Duration, desto weniger Schaden richtet eine steigende Rendite an.

Für die meisten Anleihen mit Investment Grade (Bonität mindestens BBB) richten sich die Renditen primär nach Änderungen der Zinsen, oder der Renditen von Staatsanleihen. Hochverzinsliche Anleihen jedoch sind weniger eng an Zinsänderungen gekoppelt.

Hinzu kommt, dass die Spreads - die Renditeaufschläge, die High Yield-Anleihen gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen bieten - sich oft einengen wenn die Zinsen steigen, und damit einen Art Puffer bieten. Aktuell ist dieser Puffer sehr komfortabel: der optionsbereinigte Spread für den Barclays Global High Yield Index liegt bei über 600 Basispunkten.

Ein weiterer Aspekt ist, dass kurzlaufende Anleihen weniger stark korrigieren wenn der breite High Yield-Markt aus anderen Gründen nachgibt. Die Aussicht auf höhere US-Leitzinsen war nur einer der Gründe, warum der Markt sich im vergangenen Jahr schwer tat. Sorgen darüber, dass eine nachlassende globale Konjunktur und sinkende Rohstoffpreise zu erhöhten Zahlungsausfallquoten führen würden taten ein Übriges. Kurzläufer litten jedoch in geringerem Ausmaß als ihre längerlaufenden Pendants.

Qualitätskontrolle nicht vergessen

Diese bringt uns zum Thema Qualität. Der Hauptrisikofaktor für kurzlaufende High-Yield-Anleihen ist das Kreditrisiko. Im aktuellen Umfeld ist es besonders riskant, auf der Jagd nach höheren Renditen die Bonität aus dem Auge zu verlieren.

Denken sie daran, dass wir uns in vielen Segmenten des High-Yield-Markts im fortgeschrittenen Stadium des Kreditzyklus befinden. Während die Bewertungen in vielen europäischen und amerikanischen High-Yield-Anleihen in den vergangenen Monaten attraktiver geworden sind, bieten viele Emissionen niedriger Qualität (CCC -Rating) immer noch keine ausreichende Risikoprämie an, um ihr relativ hohes Ausfallrisiko zu kompensieren.

Die Balance zwischen Ertrag und Risikomanagement hängt letztendlich von den individuellen Parametern jedes Anlegers ab. Doch wir denken, dass ein Ansatz der höhere Qualität mit kürzerer Duration verbindet - und zusätzlich mittels Derivaten Risiken teilweise absichert - für viele Anleger ein hilfreiches Instrument zur Erzielung stetiger Erträge sein kann.

Die hier geäußerten Einschätzungen und Meinungen sind weder Analysen noch dienen sie als Investmentberatung oder Anlageempfehlung. Sie geben nicht notwendigerweise die Ansichten aller Portfoliomanagementteams von AB wieder.

Gershon M. Distenfeld, CFA; Director-High Yield

Ivan Rudolph-Shabinsky, CFA; Portfolio Manager-Credit

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