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Verdacht der Irreführung Alles nur Fake? US-Behörden leiten Ermittlungen gegen Bluttest-Startup Theranos ein

19.04.2016, 16:08  |  1935   |   |   

Theranos steht im Verdacht, Investoren in die Irre geführt zu haben. Statt auf versprochene Innovationen würde das Bluttest-Startup hauptsächlich auf konventionelle Maschinen zurückgreifen. Die US-Börsenaufsicht und die kalifornische Staatsanwaltschaft ermitteln.

Haben die Investoren des Silicon Valley auf’s falsche Pferd gesetzt? Nach hochtrabenden Versprechungen bezüglich einer neuen Bluttest-Methode war das Startup Theranos einst mit neun Milliarden Dollar bewertet worden. Ihr Verfahren sei schneller, billiger und würde mit nur einem Tropfen Blut auskommen, erklärte einst die Gründerin Elizabeth Holmes, die mit ihrer geheimnisvollen „Edison-Technik“ mal eben den Markt für Blutanalysen revolutionieren wollte. Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Daten sowie unabhängige Studien habe sie dabei niemals zugelassen, angeblich zum Schutz ihres geistigen Eigentums. (Lesen Sie hierzu auch: Elizabeth – Die Frau, die auch Ihre Schmerzen lindert).

Idee revolutionär, Duchführung altbacken

Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ sickerte jedoch im vergangenen Oktober die Erkenntnis durch, dass die verheißungsvolle Technologie nicht wirklich funktioniere und der Großteil der Blutproben daher auf konventionellen Maschinen getestet würde. Auch wallstreet:online berichtete über die Zweifel am revolutionären Testverfahren und fragte: Elizabeth Holmes und der Bluttropfen-Test: Mehr Schein als Sein? Ende 2014 soll das Edison-Verfahren bei weniger als 10 Prozent der insgesamt 240 Tests zum Einsatz gekommen sein, behaupten vier ehemalige Mitarbeiter. Statt den versprochenen wenigen Bluttropfen wurde den Patienten ganz normal mit einer Kanüle Blut abgenommen.

Wie es damals weiter hieß, habe Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes eingeräumt, nur noch einen einzigen Bluttropfen-Test durchzuführen. Alle anderen Tests basierten auf herkömmlichen Verfahren, so Holmes bei einer Techkonferenz in Californien. Theranos befinde sich demnach in einer "Pausen-Periode". Sie bestätigte außerdem, dass die FDA im August einen unangekündigten Kontrollbesuch durchgeführt habe. Daraufhin sei die Zahl der Edison-Tests reduziert worden. Diese Entscheidung habe allerdings nichts mit der Genauigkeit oder der Leistung des Tests zu tun, betonte Holmes. 

Behörden prüfen irreführende Angaben

Nun prüft die US-Börsenbehörde, inwiefern Holmes beim Anwerben von Investoren irreführende Angaben über den Stand der Technik gemacht hat. Laut „Bloomberg“ habe auch die kalifornische Staatsanwaltschaft Untersuchungen eingeleitet.

Eine Sprecherin gab bekannt, dass Theranos mit den Behörden eng zusammenarbeite und bei sämtlichen Ermittlungen kooperiere. In einem Interview mit der „Today“ übernahm Holmes die volle Verantwortung für die Missstände, die bereits von der US-Gesundheitsbehördenabteilung „Centers for Medicare & Medicaid Services“ aufgedeckt wurden. "Ich fühle mich schrecklich, dass wir dieses Problem nicht schneller in den Griff bekommen haben.” 



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Verdacht der Irreführung Alles nur Fake? US-Behörden leiten Ermittlungen gegen Bluttest-Startup Theranos ein

Theranos steht im Verdacht, Investoren in die Irre geführt zu haben. Statt auf versprochene Innovationen würde das Bluttest-Startup hauptsächlich auf konventionelle Maschinen zurückgreifen. Die US-Börsenaufsicht und die kalifornische Staatsanwaltschaft ermitteln.

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