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Marktkommentar: Oddo Meriten: Einschätzung zur Asset Allocation April 2016:  Kreditmärkte begrüßen EZB-Entscheidung
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar Oddo Meriten: Einschätzung zur Asset Allocation April 2016: Kreditmärkte begrüßen EZB-Entscheidung

Nachrichtenquelle: Asset Standard
21.04.2016, 16:04  |  829   |   |   

Nur für professionelle Investoren

Konjunkturanalyse

Wieder einmal ist es den Notenbanken gelungen, die Märkte zu überraschen. Den Anfang machte die EZB mit der Ankündigung einer beeindruckenden Reihe von neuen Lockerungsmaßnahmen. Die Entscheidung, Unternehmensanleihen in die Liste der im Rahmen der quantitativen Lockerungen ankauffähigen Titel aufzunehmen, hat die Kreditprämien deutlich sinken lassen. Die japanische Notenbank, die die Leitzinsen erst in ihrer letzten Sitzung in den negativen Bereich gesenkt hatte, hat sich hingegen für die Beibehaltung des Status Quo entschieden. Auch in den USA haben die Währungshüter die Zinsen letztendlich unverändert belassen und Erwartungen hinsichtlich Zinsanhebungen gedämpft.

Sind das gute Nachrichten? Die Optimisten verweisen auf die weiterhin auf ultraniedrigem Niveau verharrenden Zinsen und ein nur schwaches Rezessionsrisiko in den USA. Die Gegenseite führt dagegen die zunehmend geringere Wirkung der geldpolitischen Maßnahmen sowie eine rückläufige Produktivität und schwache Unternehmensergebnisse ins Feld. Auf jeden Fall hat die Schwächung des US-Dollars - vielleicht das eigentliche Ziel der Fed - den Aktienmärkten der USA und der Schwellenländer Auftrieb gegeben. Mehr noch als zuvor wird den Konjunkturdaten maßgebliche Bedeutung zukommen. So gesehen hat der Monat März doch positiv überraschen können.

Marktanalyse

- Aktien

Im März legte der MSCI World um 2,1% (aufEuro-Basis) zu und verringerte damit sein Minus auf Gesamtjahressicht auf -4,7%. Für Überraschungen sorgten die Schwellenländer, die im Monatsverlauf 8,7% gewannen und damit auf Gesamtjahressicht ins Plus drehten (+0,9%). Unter den Industrieländern und in lokaler Währung führte der S&P 500 das Feld an mit +5,9%, gefolgt vom Topix (+3,7%) und dem Eurostoxx 50 (+2,7%).

Maßgeblicher treibender Faktor waren Wechselkurseffekte, die sich zu meinen in den Unterschieden zwischen den Industrieländern und zum anderen in der Performance der Schwellenländer manifestierten. So hat der USD auf Monatssicht um 3,7% gegen einen Korb der wichtigsten Währungen abgewertet. Die Auswirkungen waren durchaus signifikant: Für die Industrieländer erwies es sich als belastend. Die Schwellenländer hingegen - eine deutlich unterbewertete Anlageklasse - konnten profitieren.

Daher haben wir in diesem Monat unsere Allokation in Aktien erneut sehr taktisch ausgerichtet und das Gewicht der Schwellenländer in unseren Portfolios ausgebaut.

- Renten

Die Renditen 10-jähriger deutscher und US-amerikanischer Staatsanleihen entwickelten sich im Gleichschritt und im Einklang mit den Ankündigungen der Notenbanken. Nach einem leichten Anstieg in der ersten Monatshälfte lagen sie am Monatsende auf ähnlichem Niveau wie zu Monatsbeginn. Die Verlautbarungen der EZB haben allen Rentenmarktsegmenten Schub gegeben, d.h. Investment-Grade-Papieren, Hochzinsanleihen wie auch Schuldtiteln aus Schwellenländern.

In den letzten zwei Monaten haben wir sukzessive wieder Anlagen in Schwellenländeranleihen in Lokalwährung getätigt und sind in dieser Anlageklassen undeutlich investiert. Des Weiteren haben wir Unternehmensanleihen gekauft und unsere Position in inflationsgebundenen Anleihen abermals ausgebaut.

- Währungen

Die deutliche Abwertung des USD gegenüber einem Großteil der Industrie- und Schwellenländerwährungen ist ein entscheidender Faktor. So hat der Greenback gegenüber dem Euro fast 5% verloren. Angesichts der zwar umfangreichen, aber wohl auch letzten EZB-Maßnahmen dieser Art, des von der Fed in Aussicht gestellten weniger "restriktiven" Kurs, der Erholung der Rohstoffpreise, der Beruhigungsmaßnahmen der chinesischen Notenbank und eines vermutlich sowohl bei Anlegern wenig gefragten als auch unterbewerteten Euro hat uns diese Entwicklung jedoch nicht wirklich überrascht. Unsere Portfolios bleiben daher weiterhin für einen steigenden Euro positioniert.

Ausblick

In den kommenden Wochen wird unser Augenmerk insbesondere auf den Unternehmensergebnissen und den begleitenden Ausblicken gelten. In ihren Schätzungen hatten sich die Finanzchefs im Vorfeld überaus konservativ gezeigt. Die veröffentlichten Ergebnisse dürften daher zumindest den ebenfalls sehr konservativen Erwartungen der Analysten entsprechen.

Wenngleich wir die Aussichten der Aktienmärkte der Eurozone weiterhin durchaus optimistisch einschätzen, ist in den nächsten Monaten weiterhin mit einer hohen Marktvolatilität zu rechnen. Wir positionieren uns stärker (über Laufzeitfonds) in hochverzinsliche Anleihen, wo uns das Risiko-/Ertragsniveau mit Blick auf die Entscheidungen der EZB weiterhin sehr attraktiv erscheint.

Dennoch ist es höchste Zeit, sich gegen einen möglichen Brexit zu wappnen. Hier halten wir eine Long-Position in CHF gegenüber einem Korb von Währungen für ein sehr wirkungsvolles Mittel, das zu dem weniger kostenaufwändig ist als eine direkte Absicherung gegenüber dem Sterling, der in diesem Jahr gegenüber dem Euro bereits 7% an Wert eingebüßt hat. Mit der Investition nur weniger Basispunkte in eine Optionskaufstrategie lässt sich das Risiko eines Ereignisses minimieren, dessen Folgen für den Markt aktuell nur schwer abzusehen sind.

Den vollständigen Asset Allocation Bericht erhalten Sie auf Anfrage gerne. Bitte wenden Sie sich an fondsvertrieb@oddomeriten.eu.

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Wieder einmal ist es den Notenbanken gelungen, die Märkte zu überraschen. Den Anfang machte die EZB mit der Ankündigung einer beeindruckenden Reihe von neuen Lockerungsmaßnahmen. Die Entscheidung, Unternehmensanleihen in die Liste der im Rahmen der quantitativen Lockerungen ankauffähigen Titel aufzunehmen, hat die Kreditprämien deutlich sinken lassen. Die japanische Notenbank, die die Leitzinsen erst in ihrer letzten Sitzung in den negativen Bereich gesenkt hatte, hat sich hingegen für die Beibehaltung des Status Quo entschieden. Auch in den USA haben die Währungshüter die Zinsen letztendlich unverändert belassen und Erwartungen hinsichtlich Zinsanhebungen gedämpft.

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