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Marktkommentar: SKALIS Marktkommentar April 2016
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar SKALIS Marktkommentar April 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
03.05.2016, 16:20  |  385   |   |   

Märkte uneinheitlich

Die Märkte zeigten sich im Berichtsmonat genauso wechselhaft wie das Aprilwetter. Einem Abverkauf zum Monatsanfang folgte eine Rally, die gegen Monatsende jäh zusammenbrach, wodurch unterm Strich eine leicht schwarze Null stehenblieb. Getrieben wurde diese Entwicklung zuerst von einem sich erholenden Ölpreis und positiven chinesischen Wirtschaftsdaten, denen jedoch gemischte US-Makrozahlen folgten, welche die FED zu zurückhaltenden Kommentaren zwang. Auch die zunehmende Unsicherheit bezüglich eines drohenden Brexits durch die Volksabstimmung im Juni schlug sich auf die Stimmung der Marktteilnehmer nieder. Darüber hinaus wird die Anzahl der anderen Damoklesschwerter nicht geringer, wodurch die Unsicherheit hoch bleibt. So schlossen die großen Aktienindizes DAX (ca. +0,7%), EuroStoxx50 (ca. +0,8%) und S&P 500 (ca. +0,3%) den Berichtsmonat unter massiven Schwankungen leicht im positiven Terrain ab. Hierbei ist eine schwächere Entwicklung des US-Marktes zu den europäischen Indizes ersichtlich.

Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe stieg im Monatsverlauf von ca. 0,15% auf 0,27%. Aber auch hier waren die Ausschläge beachtlich. Die Renditeaufschläge bei Staatsanleihen der europäischen Peripherie weiteten sich im Monatsverlauf aufgrund der allgemein unsicheren Gemengelage aus. Inflationsindexierte Anleihen aus Europa und den USA entwickelten sich im Monatsverlauf besser als Nominalanleihen.

Unternehmensanleihen erfuhren erneut teils deutliche Einengungen der Risikoaufschläge aufgrund des angekündigten Kaufprogramms für diese Anlageklasse (CSPP). Covered Bonds zeigten sich im Monatsverlauf weitgehend unverändert.

Der US-Dollar notierte im Monatsverlauf zum Euro erneut deutlich schwächer, da die Makrozahlen und eine durchwachsene Berichtssaison keine Argumente für die FED lieferten, die Zinsen anzuheben. Gegenüber Schwellenländer-Währungen gab der Euro erneut ein uneinheitliches Bild ab.

Weiterhin herausforderndes Marktumfeld

Im Rahmen des flexiblen Investmentansatzes erfolgte eine sehr aktive Steuerung der Aktien- und Rentenquoten, unter Berücksichtigung der strapazierten Risikobudgets. Die Performance der SKALIS FUNDS korrelierte im Berichtsmonat relativ eng mit der Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten. So profitierten die Fonds von der relativ offensiven Aufstellung durch das Portfoliomanagement. Wichtige technische Marken wurden zur Monatsmitte nach oben durchbrochen, jedoch gaben die Portfolien durch die abrupte Kehrtwendung an den Aktienmärkten diese Gewinne wieder ab. Nach wie vor erwartet das Portfoliomanagement im Jahresverlauf einen deutlichen Anstieg der risikobehafteten Assetklassen bei einer weiterhin sehr hohen Volatilität. Strategische Positionierungen bzw. Markterwartungen werden durch massive kurzfristige Verwerfungen immer wieder auf die Probe gestellt. Die Bewegungen an den Aktienmärkten im Berichtsmonat waren erneut ein gutes Beispiel dafür, dass im Rahmen des Risikomanagements die Positionierungen sehr genau beobachtet und ggfs. angepasst werden müssen.

Im Anleihesegment zahlte sich die kurze Duration als strategische Positionierung im April aus. Nach wie vor erachtet das Portfoliomanagement das Rendite-/Risiko-Verhältnis für Positionierungen hin zu weiter fallenden Zinsen als unattraktiv und behält daher eine Positionierung in kurzer Duration bei. Ein Teil dieser Short-Positionierungen in der Duration wurde über US-Staatsanleihen Futures aufgesetzt. Der Anteil von High-Yield-Anleihen wurde erneut leicht erhöht. Die Portfolien konnten von der insgesamt offensiveren Ausrichtung über Spreadprodukte im Rahmen des zuletzt avisierten EZB-Aufkaufprogrammes abermals deutlich profitieren.

Auf der Währungsseite generierte die Übergewichtung von US-Dollar gegenüber Euro einen negativen Wertbeitrag, wobei das Portfoliomanagement nach wie vor davon ausgeht, dass sich die Kurse hin zu einem stärkeren US-Dollar im weiteren Jahresverlauf entwickeln sollten. Die Positionierungen bei Schwellenländerwährungen wurden nicht verändert.

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Themen: Aktien, Euro, Duration


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Marktkommentar SKALIS Marktkommentar April 2016

Die Märkte zeigten sich im Berichtsmonat genauso wechselhaft wie das Aprilwetter. Einem Abverkauf zum Monatsanfang folgte eine Rally, die gegen Monatsende jäh zusammenbrach, wodurch unterm Strich eine leicht schwarze Null stehenblieb. Getrieben wurde diese Entwicklung zuerst von einem sich erholenden Ölpreis und positiven chinesischen Wirtschaftsdaten, denen jedoch gemischte US-Makrozahlen folgten, welche die FED zu zurückhaltenden Kommentaren zwang. Auch die zunehmende Unsicherheit bezüglich eines drohenden Brexits durch die Volksabstimmung im Juni schlug sich auf die Stimmung der Marktteilnehmer nieder. Darüber hinaus wird die Anzahl der anderen Damoklesschwerter nicht geringer, wodurch die Unsicherheit hoch bleibt.

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