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Flüchtlingspolitik Höhere Steuern für Migranten - Spitzenökonom plädiert für mehr Ungleichheit

11.05.2016, 10:51  |  4393   |   |   

Ungleichheitsforscher für mehr Ungleichheit: Im Zuge eines radikalen Neuanfangs in der Flüchtlingspolitik fordert der Spitzenökonom und Ungleichheitsforscher Branko Milanović höhere Steuern. Nicht für Einheimische, sondern für die Geflüchteten.

Laut Milanović sollten Zuwanderer „rechtlich schlechter“ gestellt werden, als die Bürger des jeweiligen Landes. „Man könnte ihnen etwa befristete Aufenthaltsgenehmigungen anbieten: Nach drei oder vier Jahren müssten sie zurück. Oder man legt fest, dass Migranten höhere Steuern bezahlen“, so der Ökonom im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. 

Schlechterstellung für mehr Bereitschaft

Hintergrund dieser Forderungen sei, die Bereitschaft in den reichen Staaten  zur Aufnahme von Migranten zu erhöhen. Das sei wichtig, weil Migration einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen die globale Armut leisten könne, da die Zuwanderer in den USA oder in Europa mehr verdienten als etwa in Afrika. 
 
„Wir sollten mit dem Thema Migration pragmatisch umgehen. Wenn ich mein Dorf in Nigeria verlasse, um in London zu arbeiten, weil ich dort mehr Geld verdiene, dann habe ich deshalb noch lange keinen Anspruch auf alle Vergünstigungen, die den Einheimischen zustehen“, sagt der Ökonom in der „Zeit“.  Milanović hat lange für die Weltbank gearbeitet und lehrt heute Volkswirtschaft in New York. Er ist einer der weltweit führenden Experten für Ungleichheit. 



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Kommentare

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AktiesuchtBauer
12.05.16 16:19:28
und alle Arbeitsunwilligen zur Zwangsarbeit beordern ***
eventuell mit Putin Verträge mit Sibirien gestalten ***
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capitolist
11.05.16 17:46:26
...Also,jeder weis,dass ich dem Thema sehr kritisch gegenüberstehe,weil ich es derzeit für vorrangig betrachte,diese Gesellschaft überhaupt noch zu erhalten,aber befristete Aufenthaltserlaubnisse,halte ich für einen ganz schrecklichen Vorschlag,weil ich erhebliche Ausbeutung und Missbrauch hier befürchte,was auch die Rechte der dann deutschen Arbeitnehmer einschränken könnte !

...Die andere Sache hingegen,halte ich für einen zeitgemäßen Vorschlag,den man nicht nur diskutieren,sondern sogar ausbauen und verfeinern sollte,auch haben Migranten bislang wenige Einzahlungen an Sozialabgaben geleistet,wobei sie auf jeden Fall später,oft zu den Nutzniessern des sozialen Netzes gehören,welches erheblichen Belastungen ausgesetzt werden wird,insofern ein sehr innovativer Vorschlag,darüber sollten wir wirklich reden.
Es widerstrebt mir nur,in einer ohnehin schon sehr unehrlichen 2-Klassen-Gesellschft,noch zusätzlich eine "Holzklasse" einzuführen,den bisherigen Ansprüchen der Politik,an einen Migranten,hält der "Merkulant" eh schon nicht stand,den ursprünglichen Gedanken,man könne ihn "zivilisieren" oder hier missionieren,können wir denke ich getrost verwerfen,wir haben mit ihm zu leben,wie er eben ist,trotz seiner ständig notwendigen staatlichen Verhetschelung,wird er es sehr schwer haben,hier Fuss zu fassen,für deutsche,die nicht Mitglied in der elitären Gesellschaft sind,war das auch schon nicht leicht,sich zu erhalten,allzu unangemessene Benachteiligungen,sollten vermieden werden,es erschwert wirklich die Eingliederung,wenn er stets von Abschiebung bedroht ist,zumindest der Ansatz eines "Heimisch werdens",einer positiven Identifikation mit dieser Gesellschaft,sollte ihm erleichtert werden,sonst reagiert er irgendwann noch rebellischer und so Leid es mir tut,dann hatter auch irgendwann Recht !
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ClausSch
11.05.16 14:27:39
Theoretisches Geplänker ...

http://www.news.at/a/ottakring-frau-mit-eisenstange-erschlagen-6349484

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4981993/Bluttat-mit-Eisenstange_Verdaechtiger-war-amtsbekannt

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Flüchtlingspolitik Höhere Steuern für Migranten - Spitzenökonom plädiert für mehr Ungleichheit

Ungleichheitsforscher für mehr Ungleichheit: Im Zuge eines radikalen Neuanfangs in der Flüchtlingspolitik fordert der Spitzenökonom und Ungleichheitsforscher Branko Milanović höhere Steuern. Nicht für Einheimische, sondern für die Geflüchteten.

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