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Marktkommentar: Marc Preußer (HSBC): Effiziente ETF-Investments sind gefragt
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar Marc Preußer (HSBC): Effiziente ETF-Investments sind gefragt

Nachrichtenquelle: Asset Standard
12.05.2016, 14:02  |  560   |   |   

Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an Institutionelle und Firmenkunden sowie Finanzintermediäre

MÄRKTE: Bei der Wahl von Exchange Traded Funds (ETFs) sollten Anleger auf physische Replikation, geringe Gebühren und den Verzicht auf Wertpapierleihe achten, rät HSBC-Experte Marc Preußer.

Wie unterscheiden sich ETFs von Indexfonds?

Der wichtigste operative Unterschied liegt in der Häufigkeit der Preisfestsetzung und der Handelbarkeit: ETFs können jederzeit an der Börse gekauft und veräußert werden. Die meisten Indexfonds dagegen werden nur einmal pro Tag gehandelt. Zudem zeichnen sich ETFs durch aktienähnliche Merkmale aus - daher wirken sich Angebot und Nachfrage auf ihre Preisbildung aus. Anders als bei traditionellen Publikumsfonds sind bei ETFs neben dem Fondsmanager weitere Teilnehmer an der Liquiditätsbereitstellung an der Börse beteiligt: autorisierte Teilnehmer und Market Maker. Sie sorgen jederzeitig für Liquidität. Aus diesem Grund können Anleger bei ETFs den Einstiegszeitpunkt wählen und dabei aufgrund der ETF-Liquidität die Einstiegskosten im Vergleich zu den Indexfonds oftmals niedriger halten.

Seit wann gibt es ETFs in Deutschland?

Der erste Indexfonds für Privatanleger wurde 1975 in den USA begeben, das Marktdebüt der ETFs folgte rund 15 Jahre später.

Worauf sollten Anleger bei der Auswahl von ETFs achten?

Investoren sind gut beraten, auf Qualität und Kosteneffizienz - Stichwort: Gebühren - zu achten. Was die Qualität anbelangt, so sollte auf die zugrunde liegende Replizierungsstrategie geachtet werden: ETFs mit physischer Replizierung schützen Anleger vor einem Kontrahenten-Ausfallrisiko und bieten volle Transparenz. Ist eine volle Replizierung nicht möglich oder unter Kostenaspekten nicht sinnvoll, ist eine sogenannte Optimierung angebracht, bei der nur ein Teil der im Index befindlichen Wertpapiere erworben wird. Das gilt für Indizes mit vielen Titeln.

Können ETFs auch Risiken bergen?

Meiner Ansicht nach ist es wichtig, darauf zu achten, dass der jeweilige Emittent die Wertpapierleihe vermeidet. Das zählt zu den Tools, um Risiken kontinuierlich zu überwachen und zu managen.

Worauf sollten Investoren noch achten?

Insbesondere bei ETFs auf Schwellenländer ist es vorteilhaft, wenn der Emittent dort bereits präsent, mit dem Markt vertraut und vor Ort gut vernetzt ist. Dann dürfte es leichter fallen, in unterschiedlichen Phasen des Marktes die optimale Replikationsstrategie zu entwerfen. Zudem sind Preisvorteile im Handel möglich, denn die Expertise in Emerging-Markets kann dazu beitragen, den Tracking Error zu verringern.

Muss der Einsatz passiver Produkte eigentlich eine Abkehr vom aktiven Management bedeuten?

Nein, passive Produkte können eingesetzt werden, um Allokationsstrategien umzusetzen. Aufgrund der hohen Liquidität können Investitionsquoten und Marktexposure auf diese Weise flexibel gesteuert werden. Speziell für MultiAsset-Fonds oder in der Vermögensverwaltung bieten ETFs daher ein effizientes Instrument, um zwischen Assetklassen und Regionen umzuschichten und so die Asset Allokation zu optimieren. ETFs können für zahlreiche verschiedene Handels- und Anlagestrategien eingesetzt werden: beispielsweise für die kurz- oder langfristige Vermögensanlage, Core-Satellite-Strategien, Arbitrage-Strategien oder das kurzfristige Management von Kassebeständen.

Marc Preußer ist Direktor Wholesale Business und Leiter Vertrieb ETFs Deutschland bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH.

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Marktkommentar Marc Preußer (HSBC): Effiziente ETF-Investments sind gefragt

MÄRKTE: Bei der Wahl von Exchange Traded Funds (ETFs) sollten Anleger auf physische Replikation, geringe Gebühren und den Verzicht auf Wertpapierleihe achten, rät HSBC-Experte Marc Preußer im Interview.

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