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Marktkommentar: Philipp Magenheimer (WAVE): Kapitalmarktbericht Mai 2016
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar Philipp Magenheimer (WAVE): Kapitalmarktbericht Mai 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
12.05.2016, 16:54  |  550   |   |   

Konjunktur / politische Entwicklungen:

Die konjunkturellen Datenveröffentlichungen in den westlichen Industrieländern unterstrichen abermals das Bild einer robusten Weltkonjunktur, die sich allerdings wenig dynamisch präsentiert. Das Wirtschaftswachstum in den USA kam im ersten Quartal auf eine Jahresrate von 0,5%. In der Eurozone waren realwirtschaftliche Daten im letzten Monat Mangelware. Der veröffentlichte ifo Geschäftsklimaindex trat auf der Stelle, d. h. die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist gut aber nicht euphorisch. Positiv wusste China zu überraschen. Im Reich der Mitte stiegen die Exporte um 11,5%, nachdem im Vormonat noch ein Einbruch von 25% zu vermelden war.

Relevante politische Entwicklungen im April betrafen vor allem das Inkrafttreten des umstrittenen Flüchtlingspakts der Europäischen Union mit der Türkei. Ankara soll Flüchtlinge stoppen, die über die Ägäis in die EU reisen. Im Gegenzug winken Visa-Liberalisierungen, Erleichterungen bei EU-Beitrittsgesprächen und nicht zuletzt Finanzhilfen. Darüber hinaus scheiterte die Regierungsbildung in Spanien. Für den 26. Juni wurden Neuwahlen angesetzt.

Aus Sicht der Marktakteure gehörte die Bühne allerdings wie gewohnt den Notenbankern. Fed-Chefin Yellen betonte weiterhin vorsichtiges Agieren bei zukünftigen Zinserhöhungen, EZB-Präsident Draghi gab Details zum Ankaufprogramm von Unternehmensanleihen bekannt. Damit agierten beide im Rahmen der Markterwartungen.

Entwicklung Kapitalmärkte:

Per Saldo traten die Aktienmärkte im Berichtsmonat April weitestgehend auf der Stelle. Die alleinige Betrachtung der Monatsperformance täuscht allerdings über die hochvolatile Entwicklung hinweg. So gaben die Notierungen zu Monatsbeginn zunächst spürbar nach. In diesem Zuge fiel der DAX wieder unter die Marke von 9.500 Punkten. Erst die Erholung des Ölpreises und die Andeutung eines vorsichtigeren Zinserhöhungskurses der Fed, sorgten für eine kräftige Kurserholung, in dessen Zuge der DAX einen bisherigen Jahreshöchststand von knapp 10.500 Punkten erreichte. Das hohe Niveau konnte allerdings nicht gehalten werden. Zum Monatsende setzte eine Korrektur ein, die die Indizes mehrheitlich wieder auf das Niveau zu Monatsbeginn zurück führte.

Der DAX stieg im April um 0,7%, der EuroStoxx50 gewann 0,8%. Die US-amerikanischen Leitindizes Dow Jones und S&P500 stiegen um 0,5% bzw. 0,3%. Die asiatischen Börsen notierten leicht schwächer. Der japanische Nikkei fiel um 0,6%, der chinesische Shanghai Composite gab 2,2% nach.

Parallel zur Erholung der Risikoassets kam es ab Mitte April zu wieder steigenden Renditen. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen übersprang kurzzeitig die Marke von 0,30% und pendelte sich zum Monatsende bei 0,27% ein. Auf Monatssicht entspricht das einem Renditeanstieg i. H. v. 12 Basispunkten.

Bei Unternehmensanleihen setzte sich der Trend sich weiter einengender Risikoaufschläge, in Reaktion auf die Konkretisierung des Ankaufprogramms der EZB für dieses Segment, fort. Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen der Euro-Peripherie weiteten sich hingegen aus und trugen damit der instabilen politischen Lage in Spanien und den stockenden Reformmaßnahmen in Griechenland Rechnung.

Die anhaltend gemäßigte Zinspolitik der US-Notenbank Fed schwächte den US-Dollar im abgelaufenen Monat. Dadurch stieg der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar auf 1,1451 USD/EUR (Vormonatsultimo 1,1380 USD/EUR).

Die Hoffnung auf eine Begrenzung der Ölfördermengen seitens der bedeutenden Erdölnationen wurde auf der Konferenz in Doha Mitte April abermals enttäuscht. Dennoch gelang es dem Ölpreis, die kurzfristige Schwäche abzuschütteln und auf einen neuen Jahreshöchststand zu klettern. Der Preis für die Sorte WTI stieg um 20% auf 45,92 USD/Barrel. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg um knapp 22% auf 48,14 USD/Barrel.

Nach der Konsolidierung des Goldpreises im Vormonat setzte der Goldpreis seinen Aufwärtstrend im April fort. Der Preis stieg um 4,7% auf 1.293 USD/Feinunze.

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Die konjunkturellen Datenveröffentlichungen in den westlichen Industrieländern unterstrichen abermals das Bild einer robusten Weltkonjunktur, die sich allerdings wenig dynamisch präsentiert. Das Wirtschaftswachstum in den USA kam im ersten Quartal auf eine Jahresrate von 0,5%. In der Eurozone waren realwirtschaftliche Daten im letzten Monat Mangelware. Der veröffentlichte ifo Geschäftsklimaindex trat auf der Stelle, d. h. die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist gut aber nicht euphorisch. Positiv wusste China zu überraschen. Im Reich der Mitte stiegen die Exporte um 11,5%, nachdem im Vormonat noch ein Einbruch von 25% zu vermelden war.

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