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Marktkommentar: Klaus-Dieter Erdmann, Karsten Schnapp (MMD): Marktkommentar April 2016
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Marktkommentar Klaus-Dieter Erdmann, Karsten Schnapp (MMD): Marktkommentar April 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
18.05.2016, 10:43  |  478   |   |   

Der Monat April zeigte sich auch an den Kapitalmärkten sehr launisch. Nach einem schwachen Start kam es an den Börsen zu einem versöhnlichen Monatsausklang. Belastend wirkte die negative Revision der Unternehmensgewinne seitens der Analysten. Die Analystenschätzungen sind typischerweise am Jahresbeginn zu optimistisch, daher überwiegen in den ersten Monaten des neuen Jahres die negativen Korrekturen. Allerdings fiel die Reduzierung der Gewinnprognosen für die europäischen Unternehmen mit -8,5% bis -8,9% in diesem Jahr besonders stark aus. Die europäischen Unternehmen haben sich im Gegensatz zu den deutschen Gesellschaften noch nicht wesentlich von dem Rückschlag in der Eurokrise (2011-2013) erholt. Auch die Welthandelsorganisation (WTO) zeigte sich pessimistisch und korrigierte ihre Prognose für das Wachstum des Welthandels 2016 von 3,9% auf 2,8%. Derzeit gebe es mehr Risiken als Chancen, heißt es in der Analyse.

Die Aktienmärkte zeigten sich auf Monatssicht uneinheitlich. Während der deutsche Aktienindex DAX um 0,7% und der amerikanische S&P 500 um 0,3% stiegen, verlor der japanische Nikkei 225 0,6%. Die Schwellenlandbörsen konnten sich behaupten.

Am Anleihemarkt gab es erstmals auch im Durchschnitt aller Bundesanleihen keine Zinsen mehr. Die sogenannte Umlaufrendite deutscher Bundesanleihen fiel am 11.04. auf 0,00% wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Laufzeiten bis zu 9 Jahren wurden mit negativen Zinsen gehandelt. Auf Monatssicht stieg allerdings die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe um 0,13%-Punkte auf 0,28%.

Die Rohstoffmärkte konnten ihre Vormonatsgewinne weiter ausbauen. Die Edelmetalle Gold und Silber stiegen um 3,9% bzw. 16,1%. Öl-Brent haussierte um 17,5% (jeweils in US-Dollar).

Die Devisenmärkte zeigten sich ebenfalls uneinheitlich. Während der Euro gegenüber dem US-Dollar um 0,9% zulegen konnte, verlor die Einheitswährung 4,6% gegenüber dem japanischen Yen und 1,3% gegenüber dem britischen Pfund.

Mit freundlichen Grüßen,

Klaus-Dieter Erdmann, Karsten Schnapp

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