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EU-Austritt Erst Brexit, dann Dexit? Mehrheit der deutschen Ökonomen sagt Nein!

24.05.2016, 17:12  |  2057   |   |   

Der 23. Juni - der Tag der Entscheidung - rückt unausweichlich näher. Stimmen die Briten für einen Verbleib in der Europäischen Union oder entscheiden sie sich für den Austritt - dem so genannten "Brexit"? Die Stimmung hält sich zurzeit die Wage.

Fragt man die Volkswirte in Deutschland, fällt die Entscheidung recht eindeutig aus. Mit 85 Prozent ist eine überwältigende Mehrheit der Ökonomen gegen einen Brexit. Nur zehn Prozent befürworten den EU-Austritt Großbritanniens. Das geht aus dem neuesten Ökonomen-Panel des ifo-Instituts und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hervor. Ein ähnliches Meinungsbild ergab die Einschätzung der Experten aus dem World Economic Survey (WES) des ifo Instituts aus dem Monat April. Von über 700 Experten aus 113 Ländern sprachen sich 86,6 Prozent der Teilnehmer gegen den Brexit aus.

Ein Brexit brächte laut 54 Prozent der aktuelle Befragten des Ökonomen-Panels starke wirtschaftliche Nachteile für das Land, weitere 32 Prozent sehen geringe ökonomische Nachteile für das Vereinigte Königreich. Für die deutsche Wirtschaft befürchten 65 Prozent bei einem Brexit nur geringe ökonomische Nachteile, 12 Prozent immerhin erwarten starke Nachteile. 

Einer der Volkswirte schrieb: „Ein Brexit würde ökonomisch und politisch allen Seiten nur Nachteile bringen und Europa destabilisieren. Schade, dass Großbritannien nicht sein ganzes Gewicht in Europa einbrachte, sondern zu passiv war.“ Ein anderer merkte dagegen an: „Ein Brexit bringt langfristig erhebliche Vorteile für die gesamte EU, da Großbritannien eine Bremse für die europäische Integration ist.“ Bei einer weiteren Frage sprachen sich 93 Prozent der Volkswirte aus gegen ein Ausscheiden Deutschlands aus der EU.



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Kommentare

Ach,Schuldenbremse,Mietpreisbremse,mit nichts,was die Politik den Bürgern versprochen hat,währe je einer durch den TÜV gekommen,unsere Politiker würden zweifelsfrei vollkommen ohne jede Bremse,ohne Licht und Hupe im Hühnerstall Motorrad fahren,würde der Tüv auch nur versuchen,ihnen eine Integrationsbremse vorzuschreiben.
Bei einer weiteren Frage,haha,...jaa,aber wir sind hier nicht in einer spätabendlichen Quizzshow,sondern im Real-Live,es wird also keine Frage mehr geben,wenn GB ausscheidet,weil wir durch die Erweiterung der EU GB auch mit seiner Stimme und seinem Gewicht brauchen werden.
Der Euro sollte stabil sein,...ist er aber nicht,...Ursache Politik-Versagen !
Die Renten sollten nach der letzten Reform wenigstens sicher sein,der Euro wurde den Opfern als Sicherheit aufgezwungen,..alles Murks,er wurde zum Weichei !
Der letzte verbleibende Vorteil für Deutschland waren die höheren Exporte,bei einem kurzzeitig schwächeren Euro,..Resultat,exportstarke Länder stehen in der Kritik !
Der Euro wird niemals eine Transferunion,..oder Schuldenunion,...schonwieder sollen die Rentner die Zeche bezahlen!
...und noch etwas,was ich fast vergessen hätte,..Außer-Europäische Engagements,sollten gemeinsam mit Euro-Partnern angepackt werden,um Deutschland zu entlasten,..Resultat,Vergrößerung der Bundeswehr und Kostenexplosion !
Ich denke,die Briten genießen unsere Fesseln,wenn sie wirklich gehen,..."Keine weiteren Fragen mehr,Euer Ehren!",..denn um uns wieder einmal den Rest,dieses Euro-Mollochs aufzuerlegen,hat man bislang versäumt,uns zu fragen,ob wir auch wollen,man muss zum Ökonom erhoben worden sein,und dieser flüchtigen Volksparteien-Landschaft etwas zu verdanken haben,um zu fordern,dass wir für eine Fortsetzung,im Falle der Nichtfortsetzung stimmen,mögen diejenigen von uns,die das Glück hatten es tun,ich hab dann erstmal keine Fragen mehr,aber die Briten werden nicht austreten,denke ich !

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