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Altbekannter Ponzi-Trick Stripclubs, Luxushotels, Sport... Hedgefonds-Manager verbraten Millionen Investorengelder

07.06.2016, 12:46  |  3531   |   |   

Sie versprachen, die Gelder in die vielversprechendsten Start-ups der Welt zu investieren, doch stattdessen machten zwei Hedgefonds-Manager aus Kalifornien mit der Kohle lieber in Las Vegas einen drauf. Die vermeintlichen Zinszahlungen finanzierten sie dabei ganz einfach aus neuen Investorengeldern. 

Uber, Airbnb, Alibaba - mit diesen verheißungsvollen Anlageoptionen sollen Jason Gill und Javier Carlos Rios von JSG Capital Investments gutgläubige Investoren angelockt und ihnen eine saftige Jahresrendite von bis zu 60 Prozent in Aussicht gestellt haben. Im aktuellen Hype um die sogenannten "Einhörner", also Tech-Unternehmen, die über eine Milliarde US-Dollar wert sind, nahmen die zwei Hedgefonds-Manager damit bis zu 10 Millionen Dollar ein, mit denen sie jedoch lieber in ihr persönlich Freizeitvergnügen anstatt in die Einhörner investiert haben sollen. 

So seien laut Anklage der US-Börsenaufsicht mindestens 2,8 Millionen Dollar in ihre eigenen Taschen geflossen, womit sich die Herren den einen oder anderen Trip nach Las Vegas sowie ein paar Besuche in diversen Stripclubs, Edelrestaurants und professionellen Sportveranstaltungen gegönnt hätten. Um dabei kein Misstrauen zu erwecken, bedienten sich Gill und Rios des altbekannten Ponzi-Tricks: Zur Deckung der "Gewinnausschüttungen" an bereits bestehende Investoren nutzten sie einen Teil der Gelder von neuen Investoren (lesen Sie hier die gesamte Klageschrift). 

Auch das US-Justizministerium ermittelt in diesem Betrugsfall. Die Verdächtigen wurden bereits am 25. beziehungsweise 27. Mai vom FBI festgenommen, im schlimmsten Fall droht ihnen eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren sowie ein Bußgeld in Höhe von 250.000 Dollar.



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