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Aktien Zuversicht trotz Sorgen – Kapsch und BE überragend!

Gastautor: Thomas Hellener
13.06.2016, 07:18  |  4250   |   |   

Auch wenn die letzte Woche schwierig war und quer über alle Aktienindizes wie DAX, Eurostoxx 50 oder auch den amerikanischen Indizes wie Dow Jones und S&P 500 die Minuszeichen dominiert haben, so bleibt unser grundlegendes Bild zuversichtlich. So halten wir in unserem global anlegenden, vermögensverwaltenden Mischfonds PRIMA – Globale Werte eine Aktienquote von gut 70 Prozent. Das ist nicht super-optimistisch, aber unser Fondsmanager Frank Fischer bleibt trotz aller Unsicherheiten zuversichtlich.

Und derer gibt es einige: da sind die bevorstehende Brexit-Abstimmung in Großbritannien und die Wahlen in Spanien, die anstehende Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank und die fast schon chronischen Sorgen um China. Auf der anderen Seite zeigt der strategische Bias eine steigende Wertwahrnehmung in Bezug auf Aktien. Dies hat stark mit den im Vergleich zum Jahresbeginn deutlich stabilisierten Konjunkturerwartungen und Unternehmensgewinnen zu tun. Zusätzlich drückt der permanente Anlagenotstand nun erstmals auch Versicherungen stärker in den Aktienmarkt. Und last but not least hilft auch die EZB-Politik, die es „Super Mario“ Draghi erlaubt, bis zu 70 Prozent einer Unternehmensanleihe bei der Emission direkt zu erwerben.

Wie wirkt sich das alles auf das Portfolio des PRIMA – Globale Werte aus, der seit Jahresanfang ein sehr erfreuliches Plus von 4,55 Prozent verzeichnen kann? Den größten Beitrag zur guten Performance leistete zuletzt der Kursanstieg der STADA-Aktie. Hier strebt der Aktionär Active Ownership Capital auf der anstehenden, inzwischen aber verschobenen, Hauptversammlung eine Wertschöpfungsinitiative, u.a. Veränderungen im Aufsichtsrat an. Wir halten dies für sinnvoll und messen dem eine gute Erfolgswahrscheinlichkeit bei.

Kapsch: Neuzugang mit starkem Start

Neu ins Portfolio aufgenommen wurden in den vergangenen Wochen die Kapsch Trafficom AG und die BE Think Solve Execute. Die österreichische Kapsch ist ein Anbieter von Intelligenten Traffic Systemen (ITS) mit Fokus auf elektronische Toll Collection (ETC) und Traffic Management Systemen (TMS). Erst vor wenigen Tagen hatte Kapsch die restlichen Anteile der tschechischen Kapsch Telematic Services übernommen. Dazu wurden die verbleibenden 48 Prozent über die Tochtergesellschaft Kapsch Telematic Services GmbH gekauft. Damit ist Kapsch nun für den operativen Betrieb des gesamten, landesweiten elektronischen Mautsystems in der Tschechischen Republik verantwortlich. Und das hat hohes Potential, was auch die Investoren überzeugte: Die Aktie konnte in der vergangenen Woche sagenhafte 16,5 Prozent zulegen! Ein nahezu perfektes Timing, was Frank Fischer und sein Team bei der Neuaufnahme des Titels hier gezeigt haben.

BE Think Solve Execute: Überzeugende Q1-Zahlen

Und auch bei BE steht die Ampel auf Grün. Die italienische BE Think Solve Execute ist als  IT Consulting Unternehmen im Finanzsektor tätig. Das Unternehmen mit Sitz in Rom und Mailand hat sehr gute Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. So konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 30 Prozent auf jetzt 32,1 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBIT konnte gar um 35 Prozent auf nun 2,8 Mio. Euro zulegen. Was besonders erfreulich ist: Der Anteil des Auslandsgeschäfts beträgt nun 39 Prozent, wobei vor allem das Neugeschäft in Deutschland und Großbritannien herausragt. Dazu haben auch zwei Übernahmen bzw. Beteiligung beigetragen. So wurden im ersten Quartal 55 Prozent des Landshuter Software- und Beratungshauses R&L AG erworben. Und in Großbritannien wurde im selben Bereich die Londoner LOC Consulting Ltd gar zu 100 Prozent übernommen. Zwei Transaktionen, die sich sofort ausgezahlt haben.

Bleibt zum Schluss noch zu erwähnen, dass Aktien von i:FAO und Berkshire Hathaway zugekauft wurden, Verkäufe erfolgten bei Maisons France, Software AG und STADA. Dazu muss man allerdings sagen: STADA musste nach dem Kursanstieg der letzten Wochen zurückgefahren werden, da sonst die Anlagegrenze für einen einzelnen Titel überschritten worden wäre. Das ist zwar bedauerlich, da wir von STADA überzeugt bleiben, auf der anderen Seite ist und bleibt die Aktie im Portfolio weiterhin top-positioniert.



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Thomas Hellener ist Bankkaufmann und studierte an der Universität Stuttgart Betriebswirtschaftslehre. Der ausgewiesene Fondsspezialist ist Geschäftsführer der PRIMA Fonds Service GmbH. Seine Spezialgebiete sind die Analyse der internationalen, vor allem der europäischen Aktienmärkte, Anlagen in nachhaltige Investments und die aktive, dynamische Asset Allocation.

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