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Marktkommentar: Das Investment: Das Kelly-Update
Foto: www.assetstandard.de

Marktkommentar Das Investment: Das Kelly-Update

Nachrichtenquelle: Asset Standard
13.06.2016, 11:43  |  353   |   |   

Mit einem konsequenten Risikomanagement-Ansatz schützt der Veri Multi Asset Allocation (R) Anleger vor größeren Verlusten. Dafür vertraut das Management auf die Formel des US-amerikanischen Physikers John Larry Kelly. Vom Handy zum Smartphone, von Markowitz zu Kelly: Veritas Investment nutzt einen innovativen Risk@Work-Ansatz zur Portfoliosteuerung:

1 : 1 Million. Mit dieser im modernen Flugzeugbau geläufigen Fehlerquote operieren auch die Manager des Veri Multi Asset Allocation (R) der Fondsboutique Veritas Investment. Anders ausgedrückt: Nicht 99 Prozent oder 99,9 Prozent, sondern 99,9999 Prozent beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass die festgelegte Wertuntergrenze des Fonds nicht unterschritten wird.

Grundlage für den hauseigenen Risk@Work-Ansatz, der genau das gewährleisten und gleichzeitig dafür sorgen soll, dass Renditechancen erhalten bleiben, ist das Kelly-Kriterium. 1956 vom US-Physiker John L. Kelly entwickelt, lässt es sich als Instrument zur Portfolio-Optimierung einsetzen. "Kelly gebührt eigentlich mindestens ein so großer Bekanntheitsgrad wie Markowitz", sagt Veritas-Investment-Geschäftsführer und Portfoliomanagement-Leiter Hauke Hess. Schlägt doch eine Kelly-Strategie unter gewissen Annahmen langfristig alle anderen Portfoliomanagement-Methoden, also auch die von Markowitz.

Das gilt insbesondere mit Blick auf die Bestimmung des Risikobudgets. Hess: "Kelly hilft dem Multi-Asset-Portfoliomanager dabei, Assetklassen im Portfoliokontext unter Risikokapitalrestriktionen objektiv zu beurteilen und ein geeignetes Gewicht zu ermitteln." Dabei sieht der Fondsmanager ein weiteres großes Plus gegenüber der verbreiteten Portfoliotheorie: "Bei hinreichender Datenhistorie kann das auch völlig prognosefrei geschehen. Markowitz benötigt dagegen immer präzise eintreffende Prognosen über künftige Renditen und Korrelationen - eine unrealistische und gefährliche Voraussetzung, da Schätzfehler zu desaströsen Ergebnissen führen können."

Prognosefrei und streng systematisch: Das passt zur Ausrichtung von Veritas Investment. "Was uns auszeichnet", erklärt Hess in diesem Zusammenhang, "ist die Sturheit, mit der wir an unseren Prozessen festhalten." Denn die haben sich vielfach bewährt. Im Zentrum des Risk@Work-Konzepts, das 2007 von der Schwestergesellschaft Veritas Institutional entwickelt wurde, steht das Risikobudget.

Beim Veri Multi Asset Allocation (R) soll das Konzept dafür sorgen, dass der Preis für den Fonds nie unter 90 Prozent des Jahresanfangswerts rutscht - jedenfalls mit der eingangs genannten Wahrscheinlichkeit, also von 1:1 Million. Dabei wird außerdem die Untergrenze immer dann nach oben angepasst, wenn der Fonds zusätzlich 3 Prozent Rendite eingefahren hat.

Wertuntergrenze noch nie gerissen

Bislang funktioniert die Risikokontrolle sehr gut. "Wir haben seit Einführung von Risk@Work die definierten Wertuntergrenzen noch nie touchiert", so Hess. Seit Februar 2013 wird der Fonds nach dem aktuellen Ansatz gemanagt. Der maximale Verlust fällt seither mit gerade einmal 4,2 Prozent trotz teils turbulenter Börsenphasen äußerst moderat aus und liegt klar unter dem als tolerabel festgelegten Niveau. Mit einer jährlichen Rendite von 3,5 Prozent seit der Umstellung bis zum Ende des ersten Quartals 2016 kann sich auch das Ergebnis sehen lassen, zumal es im Vergleich zu vielen anderen Multi-Asset-Produkten mit sehr moderater Volatilität erzielt wurde.

Das institutionelle Risikomanagement-Modell gibt die jeweils dem Risikobudget entsprechende Allokation der Assetklassen vor, ohne dabei auf Prognosen über künftige Renditen, Risiken oder Korrelationen zurückgreifen zu müssen. Dabei erfolgt die Anpassung der Gewichtung einzelner Assetklassen im Wochenrhythmus. Ergänzt wird das Risk@Work-Konzept hier durch das Veritas-Investment-Trendphasenmodell, das insbesondere die Vermeidung großer Verlustphasen durch einen rechtzeitigen Ausstieg aus dem Markt zum Ziel hat. Das kann und soll dazu führen, dass die vom Modell als zulässig identifizierte Aktienquote gerade in kritischen Marktphasen nicht ausgeschöpft wird.

Die konservative Ausrichtung des Veri Multi Asset Allocation (R) sieht eine neutrale Aktienquote von 35 Prozent vor; die übrigen 65 Prozent verteilen sich auf US-Staatsanleihen, Pfandbriefe, Unternehmensanleihen sowie High-Yield- und Emerging-Market-Bonds. Für die beiden letzteren wird als Indikator die Volatilität der Renditeaufschläge (Spreads) eingesetzt.

Wenn dieser Frühwarnindikator anschlägt, wird die betreffende Assetklasse sofort verkauft. Der Einstieg erfolgt - anders als bei vielen Trendfolgern - nach anderen Regeln: Sobald der Spread deutlich unter den Höchststand aus den letzten vier Wochen fällt, erfolgt ein schrittweiser, antizyklischer Wiedereinstieg. Also lange bevor sich Spreadniveau und damit die Kurse vollständig normalisiert haben.

Auch auf der Aktienseite bleibt nichts dem Zufall überlassen. Über das hauseigende Quality-Value-Modell werden Titel identifiziert, die eine hohe Profitabilität und gleichzeitig günstige Bewertungen aufweisen. Über eine extreme Value-at-Risk-Analyse werden zudem besonders risikoreiche Papiere identifiziert und im Ranking nach unten gestuft. "Es gibt typische Kandidaten, die man in Extremsituationen meiden sollte - genau die identifizieren wir durch unseren Investmentprozess. Schließlich wissen wir nicht, wann die nächste Extremsituation auftaucht", so Hess, der als letzten Faktor die Kriterien einer angemessenen Unternehmensführung in die Auswahl einbezieht.

Christopher Nachtweh

DAS INVESTMENT EXTRA 2016 | Mischfonds | PORTRÄT

http://mail-veritas.com/files/newsletter/201606_das-investment-extra_das-kelly-update.pdf

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