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Diese Biotech-Aktie könnte 2017 den ganz großen Durchbruch schaffen. Diese Biotech-Aktie könnte 2017 den ganz großen Durchbruch schaffen.

Gastautor: Davies Guttmann
14.06.2016, 09:54  |  35944   |   |   

Juno Therapeutics zählt zu den interessantesten Biotech-Aktien auf meiner Watch-List. Im Vorjahr konnten meine Leser bereits einen Gewinn von +35% mit dieser Aktie erzielen. In diesem Jahr habe ich eine Position gekauft und dann mit +10% bzw. +14% Gewinn wieder kurzfristig verkauft. Nach einer Korrektur haben meine technischen Indikatoren nun wieder ein Kaufsignal gegeben. Zwei Faktoren waren ausschlaggebend für den neuerlichen Kursanstieg bei Juno Therapeutics (JUNO): die neusten Entwicklungen in der Krebs-Therapie und das erfreuliche Ergebnis im ersten Quartal.

Die zweite Welle der Krebs-Immun-Therapie ist im Rollen

Auf den großen Medizin-Konferenzen zum Thema Krebs-Therapien ist zurzeit ein Schlagwort in aller Munde: „CAR T“ (chimeric antigen receptor (CAR) transduced T cells). Dabei werden dem Patienten die körpereigenen T-Zellen entnommen, mit einem Krebs-Antigen versehen und wieder dem Blutkreislauf zugeführt. Die modifizierten T-Zellen können dann im Körper Krebs-Zellen erkennen und zerstören.


So funktioniert  die CAR T - Therapie

Juno liegt gut im Rennen für eine FDA-Zulassung

Das (oder die) erste(n) Unternehmen, die bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Zulassung für ein CAR T Produkt erhalten, können mit explosivem Umsatzwachstum rechnen, denn dies ist eine Technologie der Zukunft, auf die bereits zahlreiche Patienten hoffen und warten. Drei Unternehmen scheinen hier die Nase vorn zu haben: Kite Pharma (NASDAQ:KITE), Juno Therapeutics (NASDAQ:JUNO) und Novartis (NYSE:NVS). Juno hofft darauf, sein „JCAR015“ zur Bekämpfung von Leukämie bereits 2017 am Markt zu haben, da alle Testphasen bisher erfolgreich verlaufen sind.
 
Werfen wir einen Blick auf die jüngsten Quartalszahlen von Juno

In den ersten drei Monaten 2016 hat Juno 61 Millionen Dollar in Forschung und Entwicklung investiert (vor allem im CAR T – Bereich). Das klingt nach sehr viel Geld. Andererseits ist zu bedenken, dass Juno auf 1,13 Milliarden Cash sitzt. Die Weiterentwicklung für die kommenden Jahre bis zur Marktreife ist also mehr als finanziert. Das können nur sehr wenige Unternehmen in einer ähnlichen Marktphase von sich behaupten.
 
Auch Celgene glaubt an Juno

Der große Biotech-Konzern Celgene scheint sehr stark an Juno zu glauben, hat er doch soeben 50 Millionen Dollar an Juno bezahlt um die Vermarktungsrechte für außerhalb der USA und Chinas für Junos CD19 CAR T – Produkt zu erlangen.
 
Celgene stellte Juno eine Milliarde Dollar zur Verfügung

Bereits im Vorjahr erwarb Celgene 10% der Juno-Aktien und stellte dem Unternehm damit eine Milliarde Dollar an Geldern zur Verfügung, um die weitere Forschung zu finanzieren.  Auf den Aktienkurs umgerechnet beteiligte sich Celgene für einen Kurs von 93 Dollar pro Juno-Aktie. Daran ist gut zu erkennen, mit welchem Potenzial da gerechnet wird.
 
2016 wird es noch keine Gewinne geben

Natürlich bedeutet ein Investment in Juno eine Spekulation in die Zukunft. Noch hat Juno kein vermarktbares Produkt und produziert daher in jedem Quartal Verluste (70 bis 80 Millionen Dollar). Doch nun ist ein marktreifes Produkt für 2017 absehbar. Wenn der Durchbruch gelingt und die FDA Produkte von Juno zulässt, dann wird die Umsatz- und Gewinn-Situation des Unternehmens natürlich explodieren – und damit auch der Börsenkurs.



Mit besten Grüßen

Davies Guttmann

 



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