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Marktkommentar Credit Suisse: Lässt sich die Fed durch US-Wahlzyklus beeinflussen?

Nachrichtenquelle: Asset Standard
04.07.2016, 11:33  |  423   |   |   

Ob und wie stark die Fed die Zinsen anhebt, wird heftig diskutiert. Die Präsidentschafts- und Kongresswahlen Anfang November in den USA werfen zusätzlich die Frage auf, ob der Wahlzyklus den Fed-Entscheid beeinflussen wird.

Angesichts des enttäuschenden US-Arbeitsmarktberichts für den Mai, der am 3. Juni veröffentlicht wurde, dürfte eine Zinserhöhung bei der kommenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Fed) am 14./15. Juni sehr unwahrscheinlich sein. Dies legt auch die Rede der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen vom 6. Juni nahe. Falls der nächste Arbeitsmarktbericht jedoch wesentlich besser ausfällt, andere Konjunkturdaten robust bleiben und die Ungewissheit über den Ausgang der Abstimmung über die EU-Mitgliedschaft in Grossbritannien nachlässt, ist eine Zinserhöhung im Juli nicht auszuschliessen. In unserem Basisszenario gehen wir allerdings weiterhin davon aus, dass die Zinsen erst im September wieder angehoben werden. Interessant ist sicherlich die Frage, ob der US-Wahlzyklus Auswirkungen auf den Fed-Entscheid haben wird.

Fed-Entscheide und der Wahlzyklus

Zur Untersuchung der Frage, ob die Entscheidungen der Fed in der Vergangenheit vom Wahlzyklus beeinflusst wurden, haben wir die letzten sechs Jahrzehnte betrachtet. Das Datenmaterial ist nicht umfangreich genug, um statistisch signifikante Ergebnisse zu erhalten, aber eine genaue Untersuchung der Daten liefert eine relativ eindeutige Antwort.

In nur zwei bis drei Fällen dürfte die Fed-Politik in der Zeit vor den Präsidentschaftswahlen «anders» als unmittelbar danach gewesen sein. Der erste Fall betrifft das Jahr 1964, als der Demokrat Lyndon Johnson und der republikanische Kandidat Barry Goldwater aufeinandertrafen. Damals blieb die Fed einige Monate vor den Wahlen in Wartestellung, nahm aber unmittelbar danach eine Reihe von Zinserhöhungen vor.

Dies könnte als Präferenz der Fed für den amtierenden Präsidenten - d. h. Johnson - interpretiert werden, der dieses Amt nach der Ermordung von John F. Kennedy im November 1963 übernommen hatte. Allerdings ist nicht eindeutig, welche Rolle die Politik dabei spielte. Die Inflationsrate war 1965 nur moderat gestiegen, beschleunigte sich aber 1966. Dies legt nahe, dass die Politik möglicherweise eher auf diesen ökonomischen Faktor als auf politische Überlegungen zurückzuführen war.

Nixon vs. Burns als mögliche Ausnahme

Die anderen beiden Fälle sind die Wahlkämpfe von 1968 und 1972 zwischen Richard Nixon und den Demokraten George McGovern bzw. Hubert Humphrey. 1968 verlangsamte die Fed ihren Zinserhöhungszyklus und setzte ihn vor den Wahlen schliesslich ganz aus. Allerdings könnten auch hier ökonomische Gründe das zentrale Motiv gewesen sein, denn die US-Wirtschaft rutschte im Dezember 1969 in eine Rezession, und die Inflation verlangsamte sich ab Mitte der 1970er-Jahre.

Der einzige historisch belegte Fall von politischer Einmischung betrifft das Jahr 1972: Der damalige Fed-Vorsitzende Arthur Burns erklärte in seinen Memoiren, dass Präsident Nixon ihn trotz der steigenden Inflation zu einer lockeren Geldpolitik gedrängt hatte. Doch auch dann hatte sich die Fed Funds Rate aufgrund des Inflationsanstiegs erhöht.

Keiner der anderen in der Abbildung aufgeführten Fälle lässt eine Änderung der Geldpolitik vor und nach den Wahlen erkennen. Es gibt Zeiträume, in denen die Fed ihre Zinssenkungsphase vor und nach den Wahlen fortsetzte (z. B. George H. W. Bush vs. Bill Clinton 1992), die Fed Funds Rate vor und nach den Wahlen unverändert beliess (z.B. Bill Clinton vs. Bob Dole 1996) oder ihre Zinserhöhungsphase fortsetzte (z.B. George W. Bush vs. John Kerry 2004).

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

https://www.credit-suisse.com/de/de/articles/articles/news-and-expertise/2016/06/de/will-the-fed-be-swayed-by-the-us-electoral-calendar.html

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