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Brexit-Referendum Zweites EU-Referendum? Ja, alles andere wäre "unverantwortlich"

08.07.2016, 16:28  |  4482   |   |   

Das Ergebnis steht fest, wenn auch knapp: 51,9 Prozent der Briten stimmten für ein Good Bye zur Europäischen Union. Über den Brexis-Blues danach wurde auch auf wallstreet:online viel geschrieben. Börsen-Crash, Pfund-Crash, Immobilien-Desaster, Investitionsstopps und Abwanderung, Nach-mir-die-Sinntflut-Politiker und junge Briten, die sich wundern, dass die älteren Briten einfach anders denken als sie selber. Tja, das nächste mal sollten ihr einfach auch wählen gehen (mehr dazu hier und hier).

Zweites Referendum über Austrittskonditionen

Die Chance könnte früher kommen als gedacht. Stehen die ausgehandelten Konditionen eines Brexit fest, sollten die Briten ein zweites Mal über einen Verbleib in der EU entscheiden dürfen, fordert Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel.

Wenn die - sehr wahrscheinlich schwerwiegenden - Folgen des Brexit für Wirtschaft, Personenfreizügigkeit und die Einheit Großbritanniens klar definiert sind, könnte es keine Regierung verantworten, ohne erneute Befragung des Volkes den Brexit umzusetzen, so Snower in einem Gastbeitrag für manager-magazin.de. "Erst dann haben die Menschen eine Möglichkeit, sich auf einer ernsthaften Grundlage für oder gegen einen Verbleib in der EU zu entscheiden", ist der Wissenschaftler überzeugt.

Zugleich fordert Snower die Verantwortlichen in der EU zugleich auf, hart an einer gemeinsamen europäischen Identität zu arbeiten, ohne dabei die existierenden nationalen und kulturellen Identitäten aufzugeben. "Die EU hat sich bislang vor allem der wirtschaftlichen und politischen Integration gewidmet. Jetzt ist es an der Zeit, durch gemeinsame Bildung, Arbeitsmarktpolitik und kulturellen Austausch für mehr sozialen Zusammenhalt zu sorgen.“

Vier Millionen pro zweites Brexit-Referendum

Eine Initiative für eine zweite Volksabstimmung an das Britische Parlament kann mittlerweile über vier Millionen Unterschriften vorweisen. Die Forderung: Sollte bei einer Wahlbeteiligung von bis zu 75 Prozent keine Seite mindestens 60 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, müsste ein zweites Referendum abgehalten werden (wallstreet:online berichtete).



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Kommentare

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Bollodotz
14.07.16 18:06:03
Theresa hat gesagt, Brexit ist Brexit, daran wird ein Herr Snower (was ein Name :-)) auch nichts ändern; die Dame tut was sie sagt, und das mit Boris an Ihrer Seite. Die "Elite" will einfach nicht wahrhaben, dass sie verloren hat...
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goofey
09.07.16 10:36:13
Statt eines eigenen Kommentars.Lese die Meinung in der Welt vom 4.7.16.Titel"Ist das Volk zu doof für
Volksabstimmungen?"
Hier:Typisch deutsche Besserwisserei!
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gracjanski
08.07.16 20:09:16
Da wird erneut die Fratze der Politiker deutlich: Totale Ignoranz, was die Bürger wollen. Und wenn was nicht klappt, gibt es tausend weitere Wege um doch noch das zu tun, was man eh vor hatte.
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capitolist
08.07.16 19:51:05
Diese Verdrängungs-Denkweise,ist jedoch nicht ungefährlich für die EU !
Denn wenn nun die Phase,der Referenden folgt,wird mit jeder erneuten Backpfeife,die sich die Eurokraten holen in gesamt Europa der Widerstand gegen die aufkommende EU-Diktatur wachsen !
Wir können eine demokratische Entscheidung nicht einfach ignorieren,oder verdrängen!
Es ist besser,die durchaus erfahrenen und durchdachten Ansätze Schäubles in Betracht zu ziehen und an der EU zu arbeiten,um ihre Akzeptanz zurück zu gewinnen !

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Brexit-Referendum Zweites EU-Referendum? Ja, alles andere wäre "unverantwortlich"

Das Ergebnis steht fest, wenn auch knapp: 51,9 Prozent der Briten stimmten für ein Good Bye zur Europäischen Union. Stehen die ausgehandelten Konditionen eines Brexit fest, sollten die Briten ein zweites Mal über einen Verbleib in der EU entscheiden dürfen.

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