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Marktkommentar Veritas Fondsmanager-Kommentare Juni 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
12.07.2016, 14:25  |  214   |   |   

Konjunktur: Europa: Große Unsicherheit nach dem Brexit-Votum - USA: positive Konjunkturdaten

Die Lage nach der - letztlich dann doch überraschenden - Entscheidung der Briten für den Austritt aus der Europäischen Union stellt sich aktuell noch komplexer und unsicherer dar, als dies im Vorfeld der Abstimmung bereits zu befürchten war. Die ohnehin große Unsicherheit, wie es in Großbritannien wirtschaftlich weiter geht, wird daher hoch bleiben und die Konjunktur schon recht bald deutlich belasten und für gewaltige Bremsspuren sorgen. Es ist mit einer Rezession in Großbritannien zu rechnen, die auch weltweit das Wirtschaftswachstum in Mitleidenschaft ziehen wird. Recht positive Daten wurden hingegen zuletzt in den USA bekannt gegeben. So sprang das ansonsten viel beachtete Verbrauchervertrauen des Conference Board Institut im Juni auf den höchsten Wert seit Oktober des letzten Jahres. Damit überschreitet dieser Indikator deutlich seinen langjährigen Mittelwert. Das ist ein klares Signal für eine weiter robuste Konsumnachfrage, die ihrer Rolle als wichtiger Wachstumsmotor in den Vereinigten Staaten gerecht wird.

Aktien: Markt fest in der Hand der Brexit-Abstimmung

Das Votum der Briten führte zu erheblicher Verunsicherung an den Finanzmärkten und hat die Aktienbörsen massiv einbrechen lassen. So hat der Crash an den Aktienmärkten infolge des Brexit-Entscheids zwischenzeitlich zu einem weltweiten Marktkapitalisierungsverlust von fünf Billionen US-Dollar geführt (DAX: minus 95 Mrd. EUR). Dies ist ein erheblicher Verlust, der der Wirtschaftsleistung Großbritanniens und 17 Prozent der Wirtschaftsleistung der G7 Staaten im Jahr 2015 entspricht. Aus US-amerikanischer Sicht geht es bei der britischen EUEntscheidung und ihren ökonomischen und politischen Folgen weniger um Großbritannien selbst, sondern um die Stabilität der restlichen Europäischen Union und damit auch des Euros. Für die Wall-Street muss dies jedoch nicht unbedingt von Nachteil sein, denn gerade das könnte aus Risikoüberlegungen für Zuflüsse von Kapital sorgen, welches ansonsten nach Europa abgeflossen wäre.

Die Indexstände unterstreichen dieses Bild: Der S&P 500 stieg im Juni um 0,09 Prozent, während der europäische Aktienindex Stoxx 600, welcher die größten, börsennotierten Unternehmen abbildet, um 4,83 Prozent nachgab. Der deutsche Aktienindex DAX beendete den Monat Juni mit einem Minus von 5,68 Prozent.

Performance der vermögensverwaltenden Fonds:

Der Veri ETF-Dachfonds konnte sich im Juni nicht den negativen Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten entziehen und beendete den Monat mit einem Minus von rund 1,38 Prozent. Die Aktienquote wurde im laufenden Monat nur geringfügig verändert und lag zu Monatsende bei rund 32 Prozent. Größte Verlierer in unserem Fonds waren ein ETF auf US-amerikanische Technologieaktien (-2,40 %), ein ETF auf den MSCI World (-1,27 %) und ein ETF auf US-amerikanische Small Caps (-1,02 %).

Der Veri ETF-Allocation Defensive profitierte im Juni von den positiven Entwicklungen an den internationalen Rentenmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,31 Prozent. Der Investitionsgrad bewegte sich im Monat zwischen rund 88 und rund 100 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf Schwellenländer-Anleihen (+3,91 %), ein ETF auf US-amerikanische Unternehmensanleihen (+3,34 %) und ein ETF auf langläufige US-amerikanische Staatsanleihen (+3,45 %).

Der Veri ETF-Allocation Dynamic konnte sich im Juni nicht den negativen Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten entziehen und beendete den Monat mit einem Minus von rund 1,12 Prozent. Größte Verlierer in unserem Fonds waren ein ETF auf US-amerikanische Technologieaktien (-2,40 %), ein ETF auf den MSCI World (-1,27 %) und ein ETF auf USamerikanische Small Caps (-1,02 %).

Der Veri ETF-Allocation Emerging Markets profitierte im Juni von den positiven Entwicklungen in den Schwellenländern und beendete den Monat mit einem Plus von rund 2,96 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf brasilianische Aktien (+18,31 %), ein ETF auf indonesische Aktien (+10,29 %) und ein ETF auf Aktien aus der Region Latein-Amerika (+10,28 %).

Der ETF-PORTFOLIO GLOBAL konnte sich im Juni nicht den negativen Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten entziehen und beendete den Monat mit einem Minus von rund 1,07 Prozent. Größte Verlierer in unserem Fonds waren ein ETF auf italienische Aktien (-9,57 %), ein ETF auf spanische Aktien (-9,10 %) und ein ETF auf deutsche Aktien (-5,68 %).

Der Veri-Safe beendete den Monat Juni mit einem Minus von 0,60 Prozent. Der Investitionsgrad lag am Ende Juni bei 63 Prozent. Die Investitionsquoten der verschiedenen Assetklassen betrugen zu Ende des Monats: Volatilität 11,40 Prozent, Pfandbriefe 32,92 Prozent, Emerging Markets Bonds 2,5 Prozent, High Yield 2,5 Prozent und Aktien weltweit 13,92 Prozent.

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Themen: Aktien, Euro, Fonds


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Die Lage nach der - letztlich dann doch überraschenden - Entscheidung der Briten für den Austritt aus der Europäischen Union stellt sich aktuell noch komplexer und unsicherer dar, als dies im Vorfeld der Abstimmung bereits zu befürchten war. Die ohnehin große Unsicherheit, wie es in Großbritannien wirtschaftlich weiter geht, wird daher hoch bleiben und die Konjunktur schon recht bald deutlich belasten und für gewaltige Bremsspuren sorgen. Es ist mit einer Rezession in Großbritannien zu rechnen, die auch weltweit das Wirtschaftswachstum in Mitleidenschaft ziehen wird. Recht positive Daten wurden hingegen zuletzt in den USA bekannt gegeben. So sprang das ansonsten viel beachtete Verbrauchervertrauen des Conference Board Institut im Juni auf den höchsten Wert seit Oktober des letzten Jahres.

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