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Aktien Den Kampf von Sorgen und Optimismus gewinnen die Bullen!

Gastautor: Thomas Hellener
20.07.2016, 07:13  |  4544   |   |   

Es scheint, als ob der Brexit-Schock nur kurz auf den Märkten gelastet hat. Nach den heftigen Kurseinbrüchen nach dem Referendum scheinen viele Anleger wieder zum Tagesgeschäft zurückgekehrt zu sein. DAX, Eurostoxx 50 & Co. steigen wieder, als wenn nichts gewesen wäre. Doch ganz so einfach wird es wohl nicht werden. Das ist zumindest die Meinung von Dr. Hendrik Leber, dem Manager unseres globalen Nachhaltigkeitsfonds PRIMA – Global Challenges. Er sagt – und da sind wir einer Meinung – dass uns die Folgen des Brexit noch eine ganze Weile beschäftigen werden. (Siehe Online-Konferenz: https://www.youtube.com/watch?v=nmHGGjWMFIY)

Warum? Es sind einfach noch zu viele offene Fragen. Wie von Grexit-Minister David Davis zu hören ist, soll Großbritanniens EU-Austritt erst Anfang 2019 vollzogen sein. Was passiert in der Zwischenzeit? Sehen wir konstruktive Verhandlungen, neue Streitigkeiten oder eine dieser unsäglichen Hängepartien, was Gift für die Börsen wäre? Dann sind da Unternehmen wie BMW, die in Großbritannien den Mini und ihr Luxus-Segment Rolls-Royce produzieren. Werden diese in Großbritannien bleiben? Durch billigere Wechselkurse wird zwar die Produktion günstiger, auf der anderen Seite müssen geringere Erlöse verdaut werden. Und dann die Unsicherheit über künftige Importzölle.

Andererseits werden Unternehmen aus Asien und den USA wie Ricoh, Hitachi, Mitsubishi Heavy Industries oder Blackberry überlegen müssen, ob sie weiterhin ihre europäischen Hauptquartiere in Großbritannien behalten, oder nicht lieber nach Düsseldorf, Frankfurt oder Brüssel übersiedeln. Dann: Wird man mit britischen Banken wie HSBC, Barclays oder der Royal Bank of Scotland  überhaupt noch Geschäfte machen können? Immerhin verlieren diese formal ihre Zulassung für Kontinentaleuropa. Die Liste der Unsicherheiten ließe sich unendlich fortführen. Der Brexit bleibt Sand im Getriebe der Wirtschaft und damit der Börsen Europas für die nächsten Jahre.

Ein Blick in die Kristallkugel – positiver Ausblick

Mal abgesehen von all den Problemen, zu denen bestimmt auch noch das anstehende Referendum in Italien, die Zinspolitik der globalen Notenbanken sowie die Wahlen in den USA und immer wieder aktuelle Katastrophen wie gerade in der Türkei oder Anschläge wie in Nizza hinzukommen werden – wie sieht der Ausblick für das zweite Halbjahr aus?

Eigentlich besteht Grund zum Optimismus. Aktien werden auch weiterhin mittel- und langfristig mit 6 Prozent per anno rentieren. Da gab es im Laufe der Jahrzehnte schon ganz andere Schwierigkeiten zu überwinden. Die Rahmenfaktoren wie Zinsen, Ölpreis und Inflation sind unverändert positiv – daher sollten die Aktienkurse selbst bei einer Gewinnstagnation steigen. Erneuerbare Energien sind weiterhin im Aufwind. Die Windbranche läuft gut, die Solarbranche hat die Überkapazitäten abgebaut und die USA fördern die Solarindustrie weitere 5 Jahre. Das ist gut für den PRIMA – Global Challenges, denn Aktien aus diesem Sektor wie Nordex, Vestas Wind Systems, Gamesa oder SunPower sind im Portfolio prominent vertreten.

Derweil wird uns die Volatilität an den Märkten wohl noch lange erhalten bleiben. Würde sie verschwinden, wäre das ein Warnzeichen. Das billige Geld wird weiter Übernahmen wie der jüngste Versuch von Softbank, die britische ARM zu schlucken, kräftig treiben. Zusätzlich zieht die Binnenkonjunktur vor allem in China sowie den USA und  langsam auch in Europa an. Und last but not least weist Dr. Leber darauf hin, dass es schon lange keine großen Konkurse mehr gegeben habe. Er erwartet noch Zusammenbrüche in der Rohstoff- und Ölindustrie. Und das, so Leber, würde der Börse anschließend richtig gut tun.

 

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Thomas Hellener ist Bankkaufmann und studierte an der Universität Stuttgart Betriebswirtschaftslehre. Der ausgewiesene Fondsspezialist ist Geschäftsführer der PRIMA Fonds Service GmbH. Seine Spezialgebiete sind die Analyse der internationalen, vor allem der europäischen Aktienmärkte, Anlagen in nachhaltige Investments und die aktive, dynamische Asset Allocation.

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