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20.07.2016, 11:23  |  615   |   |   

2016 ist bereits zur Hälfte vorbei. Die großen Aktienfondskategorien können 2016 bislang nicht überzeugen.

Dass sich die Kategorie „Aktienfonds Gold“ des FINANZEN FundAnalyzer (FVBS) in den vergangenen sechs Monaten am besten geschlagen hat, dürfte nicht mehr verwundern. Erstaunlich sind jedoch die Zahlen: 22,2 Prozent konnte die Assetklasse alleine im Juni hinzugewinnen. Im laufenden Jahr können sich Anleger über einen Zuwachs von 89,7 Prozent freuen. Noch von 2012 bis 2015 standen Goldfonds bis auf eine Ausnahme (2014 Plus 0,5 Prozent) im zweistelligen roten Bereich. Auch über zehn Jahre steht noch ein Minus von 1,5 Prozent zu Buche. Nimmt man das auch als Krisenwährung bekannte Edelmetall als Indikator für Krisen, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Verunsicherung an den Märkten weiterhin groß ist. James Withall, Fondsmanager bei Baker Steel, kennt aber noch andere Gründe: „Die negative Zinspolitik hat Gold zu einer konkurrenzfähigen Anlageklasse für ein breiteres Spektrum an Vermögensverwalter, Versicherungen, Pensionsfonds und anderen Investoren aufsteigen lassen“, sagt der Experte. „Zentralbanken, vor allem aus Schwellenländern sind weiterhin bedeutende Käufer und dies wird sich fortsetzen, solange Yen und Euro negative Erträge erzielen.“ Die aktuellen Entwicklungen könnten der Anfang eines lang anhaltenden Bullenzyklus sein, glaubt er. „Das negative Zins-Argument ist ein sehr starker Preistreiber und deutet mittel- und langfristig auf signifikant höhere Goldpreise hin.“

Aktienfonds Gold: 2016 bislang super 


Eine Trendwende hat auch die Kategorie Aktienfonds Brasilien geschafft. 33,5 Prozent kommen 2016 bisher hinzu. Zuletzt stand die Kategorie 2012 mit 1,9 Prozent im Plus. Noch 2015 ging es um rund 35 Prozent in den Keller. Immerhin, in zehn Jahren gibt es ein Plus von 18,9 Prozent. Auch hier kommen allein im Juni 14,3 Prozent hinzu. Trotz Politik- und Wirtschaftskrise. „Die Finanzmärkte sehen die brasilianische Krise sehr differenziert“, schreiben die Experten von NN IP, nachdem Präsidentin Rousseff ihres Amtes enthoben wurde. „Investoren denken kurzfristig. Relevant sind jetzt nur die Aussichten für Reform und Sparpolitik. Die Zusammensetzung der Übergangsregierung von Michel Temer und die Ankündigung wirtschaftspolitischer Maßnahmen geben gerade brasilianischen Investoren Anlass zur Zuversicht, dass man das Haushaltsdefizit zügig angehen wird.“ Noch im Januar war der brasilianische Bovespa-Index auf ein Siebenjahrestief gesunken. Bei Schroders ist man jedoch auch davon überzeugt, dass die Voraussetzungen für eine Kehrtwende gegeben sind. 

Aktienfonds Brasilien: Olympia ante portas



Zu den High-Flyern des Jahres zählt auch die Kategorie Rentenfonds japanischer Yen. Bereits 2015 ging es um 11,2 Prozent hoch, 2016 kommen bisher schon 21,5 Prozent hinzu. Alleine im Juni 9,5 Prozent. Das liegt vor allem am starken Yen. Über zehn Jahre können sich Anleger über ein Plus von 55,2 Prozent freuen. Jesper Koll, CEO vom ETF-Anbieter WisdomTree Japan, hält zudem eine „Japan-Prämie“ für möglich: „Wenn die japanische Regierung in den nächsten drei bis vier Monaten eine starke wirtschaftspolitische Leistung zeigt, könnte sich eine ‚Japan-Prämie‘ in den japanischen Märkten für Risikoanlagen entwickeln“, sagt er. „Aus meiner Sicht wird Japan bedeutende, kreative und koordinierte Anreize bieten.“ Aktienfonds Japan verlieren im laufenden Jahr jedoch bereits 9,7 Prozent. 2015 stand die Kategorie noch mit 19,9 Prozent im Plus. In zehn Jahren erreicht die Peergroup einen Zuwachs von 11,2 Prozent. 

Rentenfonds Japan: 2016 mit an der Spitze


Zu den großen Verlieren gehört dagegen Europa. Neben der Kategorie Aktienfonds Biotechnologie, die im laufenden Jahr bereits 24,5 Prozent einbüßen muss, stehen Aktienfonds Italien (-21,2 Prozent), Aktienfonds Spanien (-12,8 Prozent) und Aktienfonds Deutschland (-11,6 Prozent) weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen. Über zehn Jahre erzielen Anleger mit Aktienfonds Biotechnologie aber immer noch 221 Prozent. Zum Vergleich: Mit deutschen Aktienfonds erreichen Investoren im selben Zeitraum einen Zuwachs von 58,6 Prozent. Aktienfonds Europa bringen über zehn Jahre 37,6 Prozent, verlieren im laufenden Jahr jedoch ebenfalls bereits neun Prozent. 

Aktienfonds Biotech: Langfristig Top – aber volatil

Quelle Bilder: FINANZEN FundAnalyzer (FVBS)


(TL)



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Teresa Laukötter hat den M. Sc. in Volkswirtschaft der Universität Maastricht. Als Redakteurin und Content-Managerin bei €uro Advisor Services GmbH ist sie zuständig für die Top-Themen auf www.fundresearch.de.

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