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Bundesbankpräsident Weidmann Birgt Deutsche Bank erhebliche Risiken für die Finanzstabilität?

04.08.2016, 11:38  |  7604   |   |   

Nahezu 65 Prozent Kursverlust seit Jahresbeginn, davon knapp minus 11 Prozent im letzten Monat. Die Anleger laufen in Scharen davon. Beim letzten Stresstest gehörte das größte deutsche Geldhaus mit einer auf 7,8 Prozent gesunkenen Kernkapitalquote zu den schwächsten deutschen Instituten. Allein die Commerzbank schnitt mit 7,42 Prozent schlechter ab. Und aus dem europäischen Aktienindex Euro-Stoxx-50 musste sich die Bank ebenfalls verabschieden. Man kann sagen: Für die Deutsche Bank läuft es gerade nicht so rund.

Gingen von der Deutschen Bank besonders hohe Risiken für die Finanzstabilität aus, wie eine Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) suggeriert? Nein, sagt Bundesbankpräsident Jens Weidmann. „Ich äußere mich aus Prinzip nicht zur Lage einzelner Institute. Ich glaube aber, dass die Studie des Währungsfonds fehlinterpretiert wurde“, sagte Weidmann im Gespräch mit dem Wochenmagazin „Die Zeit“ und dem „Corriere della Sera“. Sie habe „nicht die Solidität einzelner Banken untersucht, sondern deren Bedeutung für das internationale Finanzsystem“.
 
Weidmann führt weiter aus: „Es war immer klar, dass sich wegen ihrer Größe und dem hohen Grad der Vernetzung mit anderen Finanzunternehmen mögliche Probleme der Deutschen Bank auf die Stabilität des Gesamtsystems auswirken würden. Die Deutsche Bank ist in hohem Maße systemrelevant, das war die Aussage des Berichts.“
 
Allerdings stünden die Banken in Deutschland „vor Herausforderungen“, betont Weidmann. „So leiden sie unter einer strukturellen Ertragsschwäche, und das Niedrigzinsumfeld schmälert die Erträge weiter. Dieser Effekt wird in Zukunft stärker zutage treten, weil die Banken im Moment noch viele, früher vergebene, höher verzinste Kredite in ihren Büchern stehen haben.“



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Kommentare

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ClausSch
06.08.16 13:20:55
Du verzapfst Unsinn.

Hast du Vollversteher ...



Natürlich..

Und Du scheinst, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben :laugh:

Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Ignore-Funktion hier jemals verwenden muss :kiss:
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borazon
06.08.16 00:57:55
Zitat von ClausSchImmer diese Gejammer bezügl. des Niedrigzinsumfeldes.

Aktuell holen sich die Banken das Geld günstiger und verleihen es (wenn überhaupt) auch günstiger weiter.
Die Marge dürfte sich kaum verändert haben und liegt vor Kosten nach wie vor bei mehreren hundert Prozent.

Und wenn sich die Banken über Negativzinsen (EZB) beschweren, müssen die doch regelrecht im Geld schwimmen. Sollen die das Geld doch in die Wirtschaft pumpen, statt es zu begackern.



Du verzapfst Unsinn.
Die Zinsdifferenz geht drauf für (v.a.) Kreditausfälle, Angestellte, Mieten, IT usw.
Aber dafür reicht Sozen/DDR-Minderwissen natürlich nicht.
Noch mehr Kredite für zum Scheitern verurteilte (Sozial/Öko/Migranten)Projekte wären noch mehr Verluste.

"Mehrere hundert Prozent Marge"?
Deshalb sind die Bankbilanzen wohl so toll?
Hast du Vollversteher schon mal die Kursentwicklung der Banken gesehen?
Nein?
Das erklärt deine absonderlichen Unterstellungen!
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guensing
05.08.16 18:38:07
Der Staat und andere öffentlich Bestallte haben Banken zu niedrigeren Gewinnen, geringeren
Dividenden und höherem Eigenkapital gedrängt. Zugleich erwarten der Staat und andere öffentlich
Bestallte, dass sich private Anleger in Scharen zu aufwendigen Bezügen bei Kapitalerhöhungen
der in öffentlichen Zwangsjacken steckenden Banken einfinden und volles Risiko übernehmen.
Diese Erwartungshaltung des Staats und anderer öffentlich Bestallter ist in sich widersprüchlich
und auf die Dauer illusorisch.
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Breierl
04.08.16 19:10:00
Zitat von Ines43Demnächst wird der Staat alle Banken betreiben müssen.
Private Anleger dürften kaum bereit sein, die Banken mit dem nötigen Kapital auszustatten Habe eine Kapitalerhöhung mitgemacht.
Es war die erste und die letzte Dummheit in dieser Richtung.


Das kann ich nur unterstreichen, ich werd sicher auch nicht zum dritten Mal Geld nachschießen:
aber wahrscheinlich findet sich ein selbstloser Retter in der neuen Welt..
:cry:
Avatar
Ines43
04.08.16 18:26:07
Demnächst wird der Staat alle Banken betreiben müssen.
Private Anleger dürften kaum bereit sein, die Banken mit dem nötigen Kapital auszustatten Habe eine Kapitalerhöhung mitgemacht.
Es war die erste und die letzte Dummheit in dieser Richtung.

Disclaimer

Bundesbankpräsident Weidmann Birgt Deutsche Bank erhebliche Risiken für die Finanzstabilität?

Nahezu 65 Prozent Kursverlust seit Jahresbeginn, davon knapp minus 11 Prozent im letzten Monat. Die Anleger laufen in Scharen davon. Beim letzten Stresstest gehörte das größte deutsche Geldhaus zu den schwächsten deutschen Instituten.

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