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Marktkommentar Bantleon Investment Insight August 2016

Nachrichtenquelle: Asset Standard
09.08.2016, 10:22  |  620   |   |   

Seit mehreren Wochen befinden sich Risikoassets im Aufwärtstrend. Dafür gibt es mehrere Gründe, vor allem die Hoffnung auf neue Impulse durch die Geldpolitik mehrerer Notenbanken. Dabei stört die Aussicht auf Zinserhöhungen durch die Fed nur bedingt, weil kein nachhaltiger Straffungszyklus abzusehen ist. Zudem hat das Brexit-Votum die globale Konjunktur bislang kaum beeinträchtigt. Trotz des positiven konjunkturellen Umfelds sollten Anleger vorsichtig sein: Den jüngsten Terrorattacken in Europa könnten sehr viel gefährlichere Anschläge folgen. Auch das von starken Spannungen gekennzeichnete geopolitische Umfeld (China/Russland/Japan/Nato) birgt erhebliche Risiken. Unter dem Strich ist das Finanzmarktumfeld konstruktiv für Risikoassets, aber zugleich gibt es ungewöhnlich viele Unwägbarkeiten. Deshalb verfolgt Bantleon einen Ansatz der »kontrollierten Offensive«.

Risikoassets bleiben voll im (Aufwärts-)Trend. Die günstige Entwicklung der vergangenen Wochen speist sich aus mehreren Quellen. Zuvorderst ist die Hoffnung auf neue Geschenke aus dem Füllhorn der Geldpolitik zu nennen. Die britische Zentralbank hat bereits geliefert und ihr Anleihenkaufprogramm aufgestockt. Die Bank of Japan und die Europäische Zentralbank stehen gleichzeitig in den Startlöchern und haben für September Anpassungen ihres QE avisiert. Dass die Fed in die Gegenrichtung rudert, stört daher momentan nur bedingt - schliesslich zeichnet sich in den USA kein nachhaltiger Straffungszyklus ab. Hinzu kommt, dass die globalen konjunkturellen Rahmenbedingungen durch das Brexit-Votum bislang nicht nennenswert beeinträchtigt worden sind.

Konjunktur

Die erste offizielle Schätzung für das US-BIP im 2. Quartal fiel allerdings auf der ganzen Linie enttäuschend aus. Gemäss dem BEA betrug das Wachstum lediglich 1,2% (annualisiert, im Vergleich zum Vorquartal). Der Konsensus hatte hingegen mit mehr als dem Doppelten gerechnet (2,5%). Mithin ist die Rückkehr zum Trendwachstum der vergangenen Jahre (2,2%) komplett ausgeblieben. Hinzu kommt, dass die beiden ohnehin schwachen Vorquartale nochmals nach unten korrigiert wurden. Im Ergebnis erreichte das durchschnittliche Wachstum seit Ende 2015 nicht einmal 1,0%.

Ungeachtet der Enttäuschung über das BIP-Ergebnis des 2. Quartals hat sich am grundsätzlich positiven Konjunkturbild der USA jedoch nichts geändert. Zu einer gewissen Gelassenheit trägt bei, dass die Lagerkorrektur der wichtigste Bremsfaktor der vergangenen Quartale gewesen ist. Diese ist mittlerweile aber so weit fortgeschritten, dass eine Gegenbewegung überfällig ist. Mithin ist darin eine stille Reserve zu sehen, die sich in den kommenden Quartalen entladen sollte.

Im 2. Halbjahr dürften von der Lagerhaltung wieder positive Impulse auf das BIP-Wachstum ausgehen

Deshalb bleiben wir für die 2. Jahreshälfte zuversichtlich. Diese Einschätzung wird durch die Frühindikatoren gestützt. Die Auftragskomponenten aller wichtigen Indices (ISM, Markt-PMI, Phili-Fed) sind im Juni/Juli gestiegen oder beschreiben zumindest einen Aufwärtstrend. Die Ordereingänge sollten sich folglich in den nächsten Monaten weiter festigen und damit auch die Investitionsnachfrage.

Alles in allem halten wir an unserem optimistischen Wachstumsausblick für die US-Wirtschaft im 2. Halbjahr 2016 fest. Das BIP sollte dann endgültig auf einen höheren Expansionspfad zurückkehren. Wir rechnen mit Zuwächsen von durchschnittlich 3,0% (annualisierte Wachstumsraten).

Auch die Fed zeigt sich weiterhin optimistisch für die Konjunkturperspektiven. Die Beschäftigungsgewinne im Juni bezeichnete die Notenbank als »stark« und sprach von einem generell »steigenden Auslastungsgrad« bei den Arbeitskräften. Vor allem aber hätten die kurzfristigen Risiken für die Wirtschaftsentwicklung abgenommen. Damit dürfte in erster Linie der bislang glimpfliche Ausgang des Brexits gemeint sein. Auch sonst zeichnete die Fed ein freundliches Bild (»Die Konsumausgaben sind kräftig gewachsen«). Einzig beim Thema Inflation blieb die Fed zurückhaltend und macht sich speziell über die niedrigen Inflationserwartungen sorgen. Alles in allem sind die jüngsten Aussagen der Fed kein Freibrief für die Fortsetzung des Leitzinserhöhungszyklus, sie haben jedoch dafür den Boden geebnet. Wir sehen uns jedenfalls in der Einschätzung bestätigt, dass dieses Jahr mindestens eine, wenn nicht zwei Leitzinserhöhungen umgesetzt werden.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

http://www.bantleon.com/de/aktuelles/analysen/2016/2016-08-08

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Seit mehreren Wochen befinden sich Risikoassets im Aufwärtstrend. Dafür gibt es mehrere Gründe, vor allem die Hoffnung auf neue Impulse durch die Geldpolitik mehrerer Notenbanken. Dabei stört die Aussicht auf Zinserhöhungen durch die Fed nur bedingt, weil kein nachhaltiger Straffungszyklus abzusehen ist. Zudem hat das Brexit-Votum die globale Konjunktur bislang kaum beeinträchtigt. Trotz des positiven konjunkturellen Umfelds sollten Anleger vorsichtig sein: Den jüngsten Terrorattacken in Europa könnten sehr viel gefährlichere Anschläge folgen.

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