Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
DAX+1,11 % EUR/USD+0,20 % Gold-0,33 % Öl (Brent)0,00 %

ETFs Brexit hinterlässt Spuren

09.08.2016, 10:28  |  682   |   |   

Das Brexit-Votum hat sich auch auf den ETF-Markt ausgewirkt. Die Gewinner und Verlierer seit dem 24. Juni.

ETFs werden immer beliebter. Das zeigt nicht nur der stetige Zuwachs an Volumen. Immer öfter wird auch der Begriff ETF von den Deutschen im Internet gesucht. 2007 konnten die passiven Investmentprodukte Aktienfonds schließlich überholen. Seitdem zeigt sich: ETFs werden bei Google nicht nur wesentlich häufiger als Investmentfonds gesucht, sondern das Interesse wächst weiter. 

Rot: Investmentfonds
Blau: ETFs

Das spiegelt sich auch in aktuellen Zahlen wider: Rund 8,7 Milliarden Euro beträgt das Anlagevolumen Deutschland im Juli 2016. Ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. 8.722 neue ETF-Sparpläne sind hinzugekommen. 

Völlig sorgenfrei sind ETF-Anleger jedoch nicht. Auch an ihnen ging das Thema Brexit nicht spurlos vorbei. Eine aktuelle Auswertung von Amundi ETF zeigt: Im Zeitraum vom 24. Juni bis 31. Juli 2016 mussten vor allem ETFs auf japanische und europäische Aktien Federn lassen. „Viele Investoren befinden sich offenbar hier in einem „wait and see“-Modus, da einige Indikatoren für die zweite Jahreshälfte positive Effekte für Eurozonen- und europäische Aktien erwarten lassen“, kommentiert Amundi das Ergebnis. Besonders gefragt dagegen seien US-Aktien mit Zuflüssen von 1.607,2 Millionen Euro gewesen. Sie hätten die Rolle des Save-Havens übernommen. „Ebenfalls starke Zuflüsse konnten Emerging-Equity und Smart-Beta-ETFs verbuchen.“ Auf der Anleiheseite konnten dagegen besonders Emerging-Markets hohe Zuflüsse verzeichnen(+2.012,2 Mio. Euro). „Sowohl auf der Aktien- als auch der Bond-Seite zählen Schwellenländer-ETFs zu den großen Gewinnern seit dem Brexit-Votum. Es zeichnet sich ab, dass Anleger in Emerging Markets zunehmend strategisch und nicht mehr nur taktisch investieren.“

(TL)



Verpassen Sie keine Nachrichten von Teresa Laukötter

Teresa Laukötter hat den M. Sc. in Volkswirtschaft der Universität Maastricht. Als Redakteurin und Content-Managerin bei €uro Advisor Services GmbH ist sie zuständig für die Top-Themen auf www.fundresearch.de.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

ETFs Brexit hinterlässt Spuren

Das Brexit-Votum hat sich auch auf den ETF-Markt ausgewirkt. Die Gewinner und Verlierer seit dem 24. Juni.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen