Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
Push-Kurse an | Registrieren | Login
DAX-2,20 % EUR/USD-0,06 % Gold-0,18 % Öl (Brent)+3,12 %

Einsparung bei Strom- und Gastarife Zehn Milliarden zu viel! Haushalte verprassen Geld für Strom und Gas - Tarife checken!

11.08.2016, 11:30  |  1746   |   |   

Verschenkt… Die deutschen Verbraucher lassen sich Einsparungen in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro pro Jahr entgehen, weil sie nicht in günstigere Strom- und Gastarife wechseln.

Allein beim Strom würden 36 Millionen Haushalte zusammen 5,6 Milliarden Euro weniger ausgeben, wenn sie einen günstigen Konkurrenten zu ihrem Versorger in Anspruch nähmen, berichten die Zeitungen der „Funke Mediengruppe“ unter Berufung auf Berechnungen des Vergleichsportals Verivox. Die Unterschiede sind demnach am stärksten für Kunden, die sich noch im sogenannten Grundversorgungstarif des örtlichen Stadtwerks oder Regionalversorgers befinden. Das ist bei einem Drittel der Haushalte der Fall. Sie würden in einem günstigen Tarif 22,5 Prozent weniger zahlen. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt mit 2400 Kilowattstunden Verbrauch pro Jahr würde die Rechnung im Schnitt von 766 Euro auf 594 Euro sinken.

Bis zu 40 Prozent Einsparung beim Gaspreis
 
Bei Gas sind die Preisdifferenzen sogar noch größer: Der Unterschied zwischen dem Grundversorgungstarif, den knapp ein Viertel der Kunden in Anspruch nimmt, und einer günstigen Alternative liegt bei 39 Prozent. Schon bei einem moderaten Gasverbrauch von 15 000 Kilowattstunden pro Jahr würde die Gasrechnung nach einem Wechsel von 1132 Euro auf 691 Euro sinken. Etwas mehr als die Hälfte der privaten Gaskunden ist in einem Sondertarif – aber auch dann können sie ihre Rechnung noch im Schnitt um 25 Prozent drücken.
 
Dabei sind in die Analyse ausschließlich Angebote eingeflossen, für die keine Vorauskasse und keine Kaution verlangt werden. Die Kündigungsfrist beträgt maximal sechs Wochen und es muss sowohl eine Preisgarantie als auch eine hohe Zufriedenheit der Kunden vorhanden sein. Auch Tarife mit einmaligen Wechsel-Boni sind nicht Teil des Vergleichs. Findige Verbraucher, die sich nicht vor häufigen Wechseln scheuen, können also sogar deutlich mehr sparen.
 
Die Preisdifferenz zwischen Grundversorgern und günstigen Alternativen ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Bei Strom stieg die Ersparnis durch einen Anbieterwechsel in den vergangenen zwei Jahren um rund 20 Prozent. Bei Gas sind die Einsparmöglichkeiten noch deutlicher angewachsen: Die Tarif-Unterschiede wuchsen um fast 40 Prozent. Ein Grund ist der Preisverfall an den Großhandelsmärkten für Gas. Die Grundversorger sind aber zum einen häufig an längerfristige Lieferverträge gebunden, zum anderen zählen sie auf die Trägheit ihrer Kunden.

Verbraucherschützer raten zum jährlichen Tarifcheck
 
Verbraucherschützer bestätigen, dass die Privatkunden in Deutschland viel Geld sparen könnten. Christina Wallraf, Energie-Expertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, sagte, bei Berechnungen für das Bundesland hätten sich „sehr ähnliche Größenordnungen abgezeichnet“. Wallraf empfiehlt den Haushalten, einmal pro Jahr die Energietarife zu überprüfen. Zeichne sich ab, dass eine erkleckliche Summe eingespart werden könne, sei ein Wechsel, der fast immer ohne Probleme klappe, ratsam. Für Haushalte stehen mehrere Hundert Strom- und Gastarife zur Auswahl, die über eine Vielzahl von Internetrechnern verglichen werden können. Oft bietet auch der örtliche Versorger einen günstigeren Preis an.
 



Verpassen Sie keine Nachrichten von Redaktion w:o
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare

Avatar
MeistFroh
19.08.16 10:33:40
Geld=Zeit. Die Konkurrenz hat die größten Posten im privaten Finanzhaushalt untersucht und die Energiekosten gehören natürlich dazu. Für die Strom- und Gasrechnung, die zusammen rund 2.950 € pro Jahr beträgt, arbeitet ein durchschnittlicher Familienvater bis zu 22 Tage. Würde die Familie in den jeweils günstigsten Tarif wechseln, könnte der Alleinverdiener 8,5 Arbeitstage einsparen (30 Stunden f. Strom und 38 Stunden f. Gas). Berechnungen: http://relinx.de/c2k4hg/
Avatar
borazon
12.08.16 04:06:54
>10 Milliarden "Einsparung"spotential<
pro annum gemeint
Avatar
borazon
12.08.16 04:04:06
Tarifwechsel ist für die Anbieter nur im Rahmen der Grenzkosten interessant,
solange nicht zuviele Verbraucher wechseln,
also niemals für alle Verbraucher.
10 Millarden "Einsparung"spotential ist gesamtwirtschaftlich angesichts des
Restwerts der Versorger eine völlig irrsinnige Annahme.
Sparen könnte man allerdings, wenn man die zig Mrd. p.a. Subventionen
für Kasperlstrom abschaffen würde.
Aber das ist für grünrote Meinungs-Opfer und Täter(!) schwer kapierbar.
Avatar
_Mitglied_
11.08.16 13:15:37
Die Erzieher melden sich wieder zu Wort.

Disclaimer

Einsparung bei Strom- und Gastarife Zehn Milliarden zu viel! Haushalte verprassen Geld für Strom und Gas - Tarife checken!

Verschenkt… Die deutschen Verbraucher lassen sich Einsparungen in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro pro Jahr entgehen, weil sie nicht in günstigere Strom- und Gastarife wechseln.

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel