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Marktüberblick (19. August 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (19. August 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
19.08.2016, 08:27  |  566   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt startete am Donnerstag eine Erholungsbewegung in Reaktion auf die kräftigen Einbußen des Vortages. Der DAX stieg bei schwachem Umsatz (1,99 Mrd. EUR) um 0,62 Prozent auf 10.603 Punkte. MDAX und TecDAX endeten mit Aufschlägen von 1,01 beziehungsweise 1,15 Prozent. Die Marktbreite stellte sich positiv dar. Unter den 110 größten Werten gab es 97 Gewinner und lediglich zwölf Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 94 Prozent. Alle DAX-Sektoren verzeichneten Zugewinne. Am stärksten gewannen Rohstoffwerte und Finanzdienstleister hinzu. Im DAX setzte sich die Aktie der Deutschen Börse mit plus 3,71 Prozent an die Spitze. Der Börsenbetreiber hatte bereits am Vortag mitgeteilt, dass fast 90 Prozent der Aktionäre ihre Papiere gegen Aktien der neuen Gesellschaft eingetauscht haben, die aus der beabsichtigten Fusion mit der London Stock Exchange hervorgehen soll. Die Fusion steht allerdings noch unter der nicht unerheblichen Hürde einer kartellrechtlichen Genehmigung. Im Fokus standen daneben die Aktien der beiden Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Salzgitter nach erneuten Spekulationen über einen möglichen Zusammenschluss. ThyssenKrupp verbesserte sich als zweitbester DAX-Wert um 3,10 Prozent. Salzgitter haussierte an der MDAX-Spitze um 6,22 Prozent. Im TecDAX sprang die Siltronic-Aktie um 12,52 Prozent nach oben. Marktbeobachter verwiesen zur Begründung auf die Übernahme eines Wettbewerbers, die durch den gebotenen Kaufpreis aufzeige, dass Siltronic unterbewertet sei.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes mit moderaten Aufschlägen aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial schloss 0,12 Prozent fester bei 18.598 Zählern. Der Nasdaq 100 lag zur Schlussglocke 0,06 Prozent höher bei 4.809 Punkten. 68 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. 169 neuen 52-Wochen-Hochs standen neun neue Tiefs gegenüber. Die Sektoren Energie und Versorger standen mit sehr kräftigen Aufschlägen im Blick. Leichte Abgaben zeigten Immobilienwerte, Finanzwerte und Hersteller nicht-zyklischer Konsumwerte. Als bester Wert im Dow verbesserte sich Wal Mart um 1,87 Prozent. Der weltgrößte Einzelhandelskonzern konnte mit seinen Quartalszahlen überzeugen und hob seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016/2017 an. Caterpillar büßte am Dow-Ende 1,22 Prozent ein.

Am Devisenmarkt blieb der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen im Ausverkaufsmodus. Hier wirkten die taubenhafter als vom Markt erwarteten FOMC-Minutes nach. Veröffentlichte Konjunkturdaten wirkten sich kaum auf das Kursgeschehen aus. Der Dollar-Index fiel um 0,48 Prozent auf ein 8-Wochen-Tief bei 94,16 Punkten. EUR/USD legte um 0,56 Prozent auf 1,1352 USD zu und markierte damit ein 8-Wochen-Hoch. Intraday schwankte der Kurs zwischen 1,1286 USD und 1,1357 USD. Mit Blick auf die anderen Majors tendierten das Pfund Sterling sowie der Franken auffällig fest, während der Yen Schwäche zeigte. Rohstoffwährungen präsentierten sich überwiegend von der schwachen Seite.

Die Rohstoffpreise setzten ihre Kursrally mit dem fallenden US-Dollar am Berichtstag fort. Der S&P GSCI haussierte den sechsten Tag in Folge um 1,40 Prozent auf 370,17 Punkte, ein 6-Wochen-Hoch. Brent-Öl verteuerte sich um 1,89 Prozent auf ein 7-Wochen-Hoch bei 50,79 USD, die US-Sorte WTI legte um 2,95 Prozent auf ein 6-Wochen-Hoch bei 48,17 USD zu. Nach wie vor treibt die Ankündigung erneuter Gespräche über mögliche Produktionsbeschränkungen seitens großer Ölproduzenten Ende September. US-Erdgas handelte nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten 1,92 Prozent höher auf einem Wochenhoch bei 2,71 USD. Die EIA hatte einen Anstieg der Vorräte um 22 Milliarden Kubikfuß gemeldet, während Experten im Schnitt einen stärkeren Anstieg um 27 Milliarden Kubikfuß prognostiziert hatten. Comex-Kupfer stieg um 0,79 Prozent auf 2,17 USD. Gold notierte 0,69 Prozent fester bei 1.358 USD, verblieb damit jedoch in der kurz- und mittelfristigen Seitwärtsbewegung und somit in technisch neutralem Terrain. In Euro fiel das Edelmetall auf 1.191 EUR. Silber verbesserte sich um 0,47 Prozent auf 19,74 USD. Platin und Palladium sprangen um 1,91 beziehungsweise 3,04 Prozent nach oben.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,21 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um drei Basispunkte auf minus 0,09 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,25 Prozent auf 167,56 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete drei Basispunkte tiefer bei 1,53 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute Morgen nach volatilem Handel zuletzt überwiegend schwächer. Der Nikkei 225 verbesserte sich um rund 0,4 Prozent. Schwäche zeigten unter anderem der Shanghai Composite sowie der Hang Seng Index.

Der Kalender enthält für heute keine potenziell marktbewegenden Veröffentlichungen.

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