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Aktien Öl wird spannend! Alphabet bald bei 1.000 Dollar?

Gastautor: Thomas Hellener
22.08.2016, 07:23  |  6233   |   |   

Die neuen Jahreshochs im DAX und MDAX – hier war es sogar ein Allzeit-Hoch – haben bei einigen Anlegern für kalte Füße gesorgt. Das war zu erwarten. Die aktuell laufende Korrektur ist notwendig und gesund, auch wenn sie nicht allzu nachhaltig ausfallen sollte. Davon geht zumindest der Manager unseres vermögensverwaltenden Fonds PRIMA – Globale Werte, Frank Fischer, aus. Seiner Meinung nach sind die Märkte derzeit etwas heiß gelaufen. „Wir sehen die Korrekturgefahr bei vielleicht 5 Prozent. Mehr sollte es aber nicht sein, denn zu viel Geld lauert derzeit noch an der Seitenlinie. Das will und muss investiert werden“, sagte Fischer während des letzten PRIMA-Fondsmanagerdialogs  (https://www.youtube.com/watch?v=zo85kEbNhS4). So erwartet er, dass sich der DAX bald wieder der 11.000 Punktemarke nähert. Und sogar noch höhere Notierungen seien durchaus realistisch. Denn von Konjunkturseite gebe es positive Signale, von den Notenbanken sind keine Störfeuer in Sicht, nur von politischer Seite gebe es Gefahren. Aber dazu später mehr.

Öl und Rohstoffe haben Potential

Vor allem auf den Öl- und Rohstoffsektor hat Fischer ein Auge geworfen. Denn der Ölpreis hat in den letzten Wochen einen Zwischenspurt hingelegt. Er glaubt nicht, dass sich der Preis für das schwarze Gold aktuell stark verbilligen wird. Ganz im Gegenteil. Vor allem Saudi-Arabien hat ein starkes Interesse an einem hohen Ölpreis. Das steht natürlich im direkten Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang des Staatsfonds Aramco. Steigt der Ölpreis, steigt auch der Wert von Aramco. Dazu muss sich Saudi-Arabien aber vor allem mit dem Iran auf niedrigere Ölförderquoten einigen. Das ist aber eine politische Dimension, die es weiterhin genau zu beobachten gilt.

Ganz spannend ist für Fischer derzeit der 7-Jahres-Zyklus bei den Rohstoffen allgemein. Da wurde in Q1 und Q2 wohl ein Tiefpunkt erreicht. Erste Anzeichen sprechen zumindest dafür. Die Konjunktur dürfte keine allzu großen Probleme bereiten, so ist selbst bei einem leichten Anstieg der Daten ein weiterer Preisanstieg bei den Rohstoffen zu erwarten. Ein Sektor, der auch für den PRIMA – Globale Werte interessant werden kann.

Alphabet-Aktie auf dem Weg zu 1.000 USD?

Aufgestockt wurde im Portfolio zuletzt die Aktie des Internet-Giganten Alphabet. Und das schon vor den guten Quartalszahlen, die jüngst veröffentlicht wurden. „Wir erwarten weiterhin viel von Alphabet“, sagt Fischer. „Das Wachstum im Mobile-Bereich überkompensiert die PC-Rückgänge deutlich. Wir sehen dort auch in den ganzen Bereichen Big Data, Analytics weiterhin gute Wachstumschancen, ohne dass die Websuche mit Google in irgendeiner Form gefährdet würde. Und dieses Wachstum ist noch lange nicht eingepreist. Da locken auf mittlere Sicht die 1.000 Dollar pro Aktie.“ Das wäre ein Anstieg von 25 Prozent.

Probleme können von der Politik kommen

Nach wie vor darf man aber die politischen Risiken für die Märkte nicht unterschätzen. „Das sehen wir ja schon bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen in Österreich, die ja wiederholt werden müssen“, meint Fischer. „Was hier als Gefahr droht ist der Umstand, dass die Fliehkräfte, die sich weg von Europa bewegen, immer stärker werden.“ Denn wie der Brexit gezeigt hat, darf man nicht zu viel auf Umfragen und ähnliche Indikatoren geben. Deshalb soll der PRIMA – Globale Werte bei politischen Unwägbarkeiten zukünftig auch neutraler positioniert werden, wie etwa beim anstehenden Verfassungsreferendum in Italien und den Wahlen in den USA. Hier geht es vor allem darum, Risiken zu vermeiden.

Aktuell liegt die Aktienquote im PRIMA – Globale Werte bei rund 80 Prozent. Größte Positionen neben Alphabet sind dabei Metro, GfK, ALS und Stada. Fischer kann sich aber durchaus vorstellen, im aktuellen Dip die eine oder andere Position neu aufzunehmen. Deshalb ist er in Richtung September, Oktober auch durchaus optimistisch, dass nach der kurzen Korrektur noch einmal eine schöne Welle nach oben kommt. Diese soll mit einem etwas höheren Investitionsgrad gefahren werden.

 

 

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