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DAX Schwächere Dynamik bis zum Ende der Woche

Gastautor: Jens Chrzanowski
22.08.2016, 07:30  |  369   |   |   

Der DAX ging am letzten Montagmorgen bei 10.726 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startet deutlich über den Levels vom Beginn und Ende der Vorwoche. Die Bullen übernahmen mit Aufnahme des Xetra-Handels sofort das Ruder. Sie schoben den Index in dynamischen Impulsen an und über die 10.804 Punkte. Hier markierte der DAX sein Wochen und bisheriges Jahreshoch. Anschließend gab der DAX etwas nach und rutsche bis an die 10.725/30 Punkte, wo er sich stabilisierte. Dienstag und Mittwoch waren von Abgaben gekennzeichnet. Der Index rutschte bis Mittwochnachmittag an die 10.510 Punkte, konnte sich hier aber stabilisieren und wieder erholen. Die Erholung ging aber nur bis in den Bereich 10.620/25 Punkte. Auch am Donnerstag schaffte es der DAX nicht mehr über diese Marke. Zu Handelsbeginn am Freitag wurden die 10.630 Punkte noch einmal angelaufen – das war es dann aber auch. Der DAX gab am letzten Handelstag der Woche deutlich nach und notierte zeitweise unter der 10.500-Punkte-Marke. Zum Handelsende hin kam aber wieder etwas Kaufdruck auf und der DAX konnte sich in Richtung 10.550/60 Punkte schieben.

Das Wochenhoch lag noch einmal 60 Punkte über dem Hoch der Vorwoche. Allerdings war dies in der vergangenen Handelswoche eher eine Duftmarke, die der DAX setzte. Anders als in den Handelswochen zuvor markierte er sein Hoch zu Wochenbeginn und gab dann nach, ohne wieder in diese Kursregion vorstoßen zu können. Der Wochenschluss lag unter dem der letzten Woche, aber noch deutlich über denen der Vorwochen. Der Wochenverlust ist mit 136 Punkten vergleichsweise überschaubar. Nach fünf Wochen mit einem positiven Saldo ist es in der abgelaufenen Handelswoche wieder zu einem Verlust gekommen. Seit sechs Handelswochen hat der DAX jeweils einen Wochenschluss über 10.000 Punkten erreicht, seit vier Handelswochen lag das Wochentief ebenfalls über der 10.000-Punkte-Marke. Die Wochen-Range lag mit 315 Punkten unter der der Vorwoche und unter dem Durchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX bis 10.800 Punkte laufen könnte. Anlaufmarke waren die 10.795/804 Punkte. Dieses Anlaufziel wurde erreicht und leicht übertroffen. Der DAX hat auch unseren Erwartungen entsprochen, dass es nicht zu nachhaltigen Notierungen über 10.800 Punkten kommen würde. Damit hat das Setup auf der Oberseite perfekt gegriffen. Die Rücksetzer reichten bis knapp unter die 10.500 Punkte. Unser Anlaufziel bei 10.492 Punkten wurde um drei Punkte unterschritten. Somit hat das Setup auch auf der Unterseite sehr gut gegriffen.

KW 33 / 2016 32 / 2016 31 / 2016 30 / 2016 29 / 2016
Wochenhoch 10.804 10.744 10.474 10.386 10.197
Wochentief 10.489 10.400 10.091 10.117 9.920
Wochenschluss 10.566 10.702 10.366 10.336 10.156
Wochenergebnis -136 336 30 180 93
Wochen-Range 315 344 383 269 277

Wie könnte es weitergehen?

  • DAX-Widerstände: 10.571/85/96... 10.606/13/28/43/62/83/93....10.707/25/59
  • DAX-Unterstützungen: 10.533/13...10.499/83/69/50/08....10.362/40....10.292

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.

daxweeksetup800-22-08-2016.jpg

Zur Einschätzung für die neue Handelswoche:

In der neuen Handelswoche werden wieder eine Reihe von Konjunkturdaten veröffentlicht. Die letzten Daten aus den USA haben den Erwartungen entsprochen. Die Anleger werden Donnerstag und Freitag sicherlich aufmerksam nach Jackson Hole blicken. Dort tagen die Notenbanker der Welt. Dass in den USA in diesem Jahr noch eine Zinserhöhung ansteht, wird mittlerweile durchaus für realistisch gehalten. Das Meeting Ende der Woche könnte hier weitere Hinweise liefern. Charttechnisch hat sich der DAX über der Oberkante seines AWK etabliert. Was allerdings auffällt, ist die schwache Dynamik seit dem Ausbruch. Der DAX hat es nicht vermocht, sich weiter in Richtung 11.000 Punkte zu bewegen. Sollte er wieder unter die 10.300 Punkte fallen, wäre das Ganze als Fehlausbruch zu interpretieren, was dann auch das Potenzial weiterer Verluste bedeuten könnte. Aber noch ist es nicht so weit. Bis Ende der Woche, bis eventuell von den Notenbankern Signale zu hören sind, sollte die schwächere Dynamik beim DAX anhalten.

Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über 10.550/40 Punkten zu halten. Gelingt dies, so könnten sich weitere Aufwärtsbewegungen einstellen, die bis 10.578/85 und dann bis 10.603/09 Punkte gehen könnten. Kann der DAX die 10.609 Punkte überwinden, so wären die nächsten Anlaufziele bei 10.625/30 und 10.639/45 Punkten zu suchen. Ein Überwinden der 10.645 Punkte könnte auf weitere Kursgewinne hindeuten, die bis 10.657/67, 10.699/708 und 10.728/35 Punkte gehen könnten. Die letzten Ziele könnten bei dynamischen Impulsen erreichbar sein. Über der 10.735-Punkte-Marke wären die 10.753/57, die 10.769/74 und anschließend das Jahreshoch die nächsten relevanten Anlaufziele. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass es in den neuen fünf Handelstagen zu nachhaltigen Notierungen über der 10.700-Punkte-Marke kommt. Von einem neuen Jahreshoch gehen wir in dieser Handelswoche nicht aus.

Sollten die Bullen es nicht schaffen, den DAX über der 10.540-Punkte-Marke zu halten, könnten Abgaben bis 10.515/09 Punkte und dann bis zum Vorwochentief die Folge sein. Rutscht der DAX unter 10.489 Punkte, wären die 10.450/46 sowie die 10.429/26 Punkte die nächsten relevanten Anlaufziele. Kann sich der DAX hier nicht stabilisieren, wäre mit weiteren Abgaben zu rechnen, die bis 10.409/04 und 10.378/75 Punkte gehen könnten. Unter 10.375 Punkten wären die 10.349/45 und der Bereich um 10.335/25 Punkte weitere Anlaufmarken. Sollte der DAX bis 10.325 Punkte zurücksetzen, so könnte er sich in diesem Bereich erholen. Ein Tagesschluss unter 10.300 Punkten hätte bearishen Charakter und würde auf weitere Abgaben hindeuten, die übergeordnet bis 10.100/9.950 Punkte gehen könnten.

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 34/2016: seitwärts/abwärts

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Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.

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Weitere Informationen über Admiral Markets finden Sie unter: www.admiralmarkets.de

Wertpapier: DAX


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Der Berliner Jens Chrzanowski arbeitet seit Marktstart von Admiral Markets in Deutschland 2011 beim Forex & CFD Broker. Vorherige Stationen waren FXCM, E*TRADE und die Deutsche Bank.

Im Fokus stehen für den Leiter des Berliner Kundenservices der deutsche Leitindex DAX, aber auch Dow Jones und andere Indizes. Für den Devisenhandel wird meist auf den EUR/USD fokussiert. Neben den Analysen ist Chrzanowski auch mehrmals wöchentlich in live-Webinaren zu erleben.

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