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Marktüberblick (26. August 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (26. August 2016)

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
26.08.2016, 08:10  |  569   |   |   

Deutliche Kursverluste musste der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag hinnehmen. Die Anleger blieben im Vorfeld der heutigen Rede von Fed-Chefin Janet Yellen in Jackson Hole zurückhaltend. Daneben lastete ein schwächer als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex auf der Kauflaune. Deutschlands meistbeachteter Frühindikator für die Konjunktur war im August überraschend von zuvor 108,3 auf 106,2 Punkte gefallen (Konsensschätzung: Anstieg auf 108,5). Dies war der niedrigste Stand seit Februar. Der DAX endete 0,87 Prozent tiefer bei 10.530 Punkten. MDAX und TecDAX verabschiedeten sich mit Abschlägen von 0,79 beziehungsweise 0,73 Prozent aus dem Handel. Im HDAX standen sich 15 Gewinner und 95 Verlierer gegenüber. Das Abwärtsvolumen lag bei 88 Prozent. Das Handelsvolumen im DAX blieb relativ niedrig (54,7 Millionen Aktien im Wert von 2,04 Milliarden EUR). Die einzigen Sektoren mit Zugewinnen waren Nahrungsmittel und Getränke sowie Versorger. Die schwächste Performance zeigten Pharmawerte und Automobilwerte. Einzige DAX-Werte im Plus waren die als defensiv geltenden E.ON, Henkel und Beiersdorf. Größte Indexverlierer waren Lufthansa, ProSiebenSat.1 Media und Volkswagen. Bei den Nebenwerten stand GfK mit einem Kurssprung um 5,86 Prozent im Fokus. Als Kurstreiber wirkten Händlern zufolge Übernahmegerüchte.

An der Wall Street dominierten in den Indizes ebenfalls die roten Vorzeichen. Der Dow Jones Industrial verlor 0,17 Prozent auf 18.448 Punkte. Der Nasdaq 100 büßte 0,16 Prozent auf 4.775 Zähler ein. Veröffentlichte Konjunkturdaten boten Licht und Schatten. Während der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bessert als erwartet hereinkamen, enttäuschte der Markit-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor. Mit Blick auf die Marktbreite relativierte sich das negative Bild in den Indizes. An der NYSE konnten 53 Prozent aller Werte Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. 122 neue 52-Wochen-Hochs standen 16 neuen Tiefs gegenüber. Der mit Abstand schwächste Sektor war Gesundheit. Hier wirkte ein Tweet von Hillary Clinton vom Vortag fort. Die Präsidentschaftskandidatin hatte sich sehr kritisch zu überhöhten Arzneimittelpreisen geäußert. Rohstoffwerte und Immobilienwerte führten die Sektoren-Liste als Gewinner an. Stärkster Dow-Wert war Cisco mit plus 0,74 Prozent, gefolgt von Procter & Gamble sowie Travelers. Am anderen Indexende verlor UnitedHealth 1,83 Prozent. Nike und Wal-Mart büßten 1,62 beziehungsweise 1,39 Prozent ein.

Wenig Bewegung gab es am Devisenmarkt vor der heutigen Yellen-Rede. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,07 Prozent tiefer bei 94,72 Punkten. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen moderate Aufschläge. EUR/USD erholte sich vom am Vortag markierten Wochentief um 0,14 Prozent auf 1,1279 USD. Intraday schwankte das Paar zwischen 1,1259 USD und 1,1297 USD. Unter den Hauptwährungen fielen das Pfund Sterling sowie der Franken mit Schwäche auf, während der Austral-Dollar fest tendierte. Bei den Nebenwährungen setzte der Rand seinen Abverkauf fort. Auch der Zloty tendierte schwach, während der Rubel aufwerten konnte.

Der S&P GSCI Rohstoffindex konnte gestützt von steigenden Kursen bei Energierohstoffen um 0,46 Prozent auf 363,17 Punkte zulegen. Brent-Öl verteuerte sich um 1,22 Prozent auf 49,65 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg nach einem schwächer als erwarteten Anstieg der Lagerbestände um 1,52 Prozent auf 2,88 USD. Comex-Kupfer notierte 0,07 Prozent tiefer bei 2,08 USD. Gold gab um 0,33 Prozent auf 1.325 USD nach. Silber und Platin verloren 0,25 beziehungsweise 0,45 Prozent. Palladium legte gegen den Trend um 0,78 Prozent zu.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,22 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte auf minus 0,07 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,13 Prozent auf 167,37 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um zwei Basispunkte auf 1,58 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute Morgen bei dünnem Handel überwiegend von der schwachen Seite. Der Nikkei 225 notierte zuletzt rund 0,8 Prozent im Minus. Gegen den Trend konnten der Hang Seng Index und der Shanghai Composite Zugewinne verbuchen.

Heute steht die gegen 16 Uhr beginnende Rede von Fed-Chefin Janet Yellen auf dem Economic Policy Symposium in Jackson Hole, Wyoming, klar im Anlegerfokus. Marktteilnehmer erhoffen sich Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank. Daneben richtet sich der Blick auf den GfK-Konsumklimaindikator, das US-BIP für das zweite Quartal sowie den Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan.

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Themen: Handel, DAX, USD


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