Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
DAX-1,14 % EUR/USD-0,05 % Gold+0,07 % Öl (Brent)+0,78 %
Marktüberblick (29. August 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (29. August 2016)

Anzeige
Nachrichtenquelle: Commerzbank
29.08.2016, 08:13  |  482   |   |   

Am deutschen Aktienmarkt reagierten die Anleger zum Wochenausklang mit Käufen auf die mit Spannung erwartete Rede von Fed-Chefin Janet Yellen in Jackson Hole. Yellens Äußerungen wurden von den Marktakteuren als falkenhaft interpretiert. Eine Leitzinserhöhung sei laut Yellen mit Blick auf die verbesserten Rahmenbedingungen wahrscheinlicher geworden. Ein besser als erwarteter GfK-Konsumklimaindikator wirkte sich hingegen nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX stieg um 0,55 Prozent auf 10.588 Punkte. Auf Wochensicht gewann der Leitindex 0,41 Prozent hinzu. MDAX und TecDAX verzeichneten am Berichtstag Aufschläge von 0,37 beziehungsweise 0,31 Prozent. In den drei Indizes schlossen insgesamt 74 Titel mit grünen Vorzeichen und 35 mit roten Vorzeichen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. Das Gesamtvolumen gestaltete sich recht dünn: Im DAX wechselten lediglich 49,7 Millionen Aktien im Wert von 1,83 Milliarden EUR den Besitzer. Mit Blick auf die Sektoren stellten Automobilwerte die Favoriten. Sie profitierten von einem schwächelnden Euro. Verkauft wurden hingegen vor allem Finanzdienstleister und Pharmawerte. An der DAX-Spitze verbesserte sich die VW-Aktie um 3,15 Prozent. Neben einer Kaufempfehlung stützte die Einigung über Schadensersatzleistungen mit US-Händlern im Zusammenhang mit dem Dieselskandal.

An der Wall Street bot sich zum Handelsschluss ein gemischtes Bild. Während der Dow Jones Industrial um 0,28 Prozent auf 18.395 Punkte nachgab, gewann der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 0,17 Prozent hinzu auf 4.784 Zähler. Für eine deutliche Stimmungseintrübung hatte ein Interview mit Fed-Vize Stanley Fischer geführt. Er signalisierte, dass die Fed durchaus auch zwei Mal in diesem Jahr die Leitzinsen anheben könnte. Mit Blick auf Konjunkturdaten enttäuschte der von der Universität Michigan erhobene Index der Verbraucherstimmung mit einem Rückgang von 90,0 auf 89,8 Punkte. Die Konsensschätzung von Volkswirten hatte auf einen Anstieg auf 90,8 gelautet. An der NYSE konnten lediglich 38 Prozent aller Werte zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 37 Prozent. 196 neue 52-Wochen-Hochs standen elf neuen Tiefs gegenüber. Mit großem Abstand schwächster Sektor waren die zinssensiblen Versorger, gefolgt von Immobilien und Rohstoffen. Zugewinne verbuchten vor allem Finanzdienstleister und Gesundheitswerte.

Am Devisenmarkt zeigte der US-Dollar mit deutlich gestiegenen Zinserhöhungserwartungen gegenüber allen anderen Hauptwährungen eine Rally. Der Dollar-Index legte um 0,83 Prozent auf ein Wochenhoch bei 95,48 Punkten zu. Gemessen an den Fed-Funds-Futures preist der Markt nun eine Wahrscheinlichkeit von 36 Prozent für eine Leitzinsanhebung bereits im September ein. Am Vortag waren es lediglich 21 Prozent gewesen. EUR/USD fiel nach einem sehr volatilen Handel um 0,78 Prozent auf 1,1195 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Währungspaar zwischen einem Wochentief bei 1,1181 USD und einem Hoch bei 1,1340 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen tendierte das Pfund Sterling auffällig fest, während Yen und Franken deutliche Schwäche zeigten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise ging praktisch unverändert bei 363,07 Punkten aus dem Handel. Rohöl der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,50 Prozent auf 49,92 USD. Am Abend meldete der Öl-Dienstleister Baker Hughes, dass die Zahl aktiver US-Bohranlagen im Vergleich zur Vorwoche unverändert blieb. In den acht Wochen zuvor hatte es jedes Mal Zuwächse gegeben. US-Erdgas stieg um 0,97 Prozent auf 2,91 USD. Comex-Kupfer notierte 0,07 Prozent höher bei 2,08 USD. Gold handelte 0,10 Prozent fester bei 1.326 USD (1.180 EUR). Silber, Platin und Palladium gewannen zwischen 0,06 und 0,92 Prozent hinzu.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei minus 0,07 Prozent. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,22 Prozent auf 167,01 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um vier Basispunkte auf ein 2-Monats-Hoch bei 1,62 Prozent und löste damit eine mehrwöchige Handelsspanne nach oben auf.

Die Aktienmärkte in Fernost tendierten heute ganz überwiegend schwächer. Gegen den Trend konnte der Nikkei 225 deutliche Zugewinne von zuletzt rund 2,4 Prozent verbuchen. Grund hierfür war ein schwächerer Yen. BoJ-Chef Haruhiko Kuroda hatte in Jackson Hole bekräftigt, dass die Notenbank noch viel Spielraum für weitere geldpolitische Lockerungen habe und falls notwendig sowohl die Zinsen weiter in den negativen Bereich bewegen als auch die laufenden Anleihen- und ETF-Käufe ausbauen könne.

Heute richtet sich der Blick auf die Juli-Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA. Erwartet wird ein Anstieg der Ausgaben um 0,3 Prozent und der Einkommen um 0,4 Prozent.

Produktideen: BEST Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD50X6 Bull Volkswagen AG Preferred Stock Hebel 6,0
CN6Y3T Bear Volkswagen AG Preferred Stock Hebel 3,1

Regelmäßig auf dem laufenden Bleiben? Kein Problem mit ideas – Zwei Publikationen, eine Idee! Jetzt kostenlos anmelden und keine Trends mehr verpassen!

Themen: Handel, DAX, USD


Verpassen Sie keine Nachrichten von Commerzbank
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Marktüberblick (29. August 2016)

Am deutschen Aktienmarkt reagierten die Anleger zum Wochenausklang mit Käufen auf die mit Spannung erwartete Rede von Fed-Chefin Janet Yellen in Jackson Hole. Yellens Äußerungen wurden von den Marktakteuren als falkenhaft interpretiert. Eine …

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel