Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
Push-Kurse an | Registrieren | Login
DAX+0,88 % EUR/USD-0,28 % Gold-0,80 % Öl (Brent)-1,57 %
Marktüberblick (30. August 2016)
Foto: www.commerzbank.de

Marktüberblick (30. August 2016)

Anzeige
Nachrichtenquelle: Commerzbank
30.08.2016, 08:05  |  392   |   |   

Belastet von weiter gestiegenen Zinserhöhungserwartungen startete der deutsche Aktienmarkt mit Abschlägen in die neue Handelswoche. Dank einer festen Wall Street konnte er die Verluste jedoch eingrenzen. Der DAX schloss 0,40 Prozent tiefer bei 10.544 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte büßte 0,19 Prozent auf 21.518 Punkte ein. Gegen den Trend endete der TecDAX 0,13 Prozent höher bei 1.725 Zählern. In den genannten Indizes verzeichneten 40 Aktien Zugewinne und 69 Verluste. Das Aufwärtsvolumen lag bei lediglich 17 Prozent. Das Gesamtvolumen war auffällig niedrig, was vor allem auf einen Bankfeiertag in Großbritannien zurückzuführen sein dürfte. Im Xetra-DAX wechselten 35 Millionen Aktien im Wert von 1,19 Milliarden EUR (5-Tage-Durchschnitt: 2,05) den Besitzer. Finanzdienstleister sowie Pharma- und Gesundheitswerte tendierten fest. Verkauft wurden vor allem Werte aus den Sektoren Banken, Versorger und Automobile. Im DAX setzte sich die Aktie der Deutschen Börse mit plus 1,10 Prozent nachrichtenlos an die Spitze des Tableaus. Vonovia, Lufthansa und Fresenius folgen mit Zugewinnen zwischen 0,18 und 0,39 Prozent. Am anderen Indexende verloren Commerzbank, Volkswagen, Deutsche Bank und ThyssenKrupp zwischen 1,24 und 1,46 Prozent.

An der Wall Street schlossen die Indizes im grünen Bereich. Der Dow Jones Industrial verbesserte sich um 0,58 Prozent auf 18.503 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,15 Prozent aufwärts auf 4.791 Zähler. Die Erholung war breit angelegt. 70 Prozent aller Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. 173 neuen 52-Wochen-Hochs standen acht neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren im S&P 500 verzeichneten Aufschläge. Am stärksten aufwärts ging es mit Immobilienwerten, Finanzdienstleistern, Rohstoffwerten und Banken. Im Dow notierte DuPont an der Indexspitze 1,14 Prozent höher. Travelers, American Express und JP Morgan rückten zwischen 1,10 und 1,14 Prozent vor. Die einzigen Verlierer waren Nike, Disney und Apple mit moderaten Abgaben zwischen 0,11 und 0,62 Prozent.

Am Währungsmarkt orientierte sich der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Aussie weiter aufwärts, konnte zwischenzeitlich größere Kursgewinne jedoch nicht ganz verteidigen. Die Marktteilnehmer blicken nun mit Spannung auf die am Freitag anstehenden offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für Hinweise, ob es bereits im September zu einer Zinsanhebung durch die Fed kommen könnte. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,10 Prozent höher bei 95,58 Punkten. EUR/USD gab um 0,09 Prozent auf 1,1184 USD nach. Intraday pendelte der Kurs impulslos zwischen einem neuen 2-Wochen-Tief bei 1,1158 USD und einem Hoch bei 1,1207 USD. Nächste technische Unterstützungen befinden sich bei 1,1119/1,1141 USD und 1,1046 USD. Nächster Widerstand lauert bei 1,1210 USD und 1,1245/1,1265 USD. Mit Blick auf die anderen Majors wertete der Austral-Dollar auf, während der Yen Schwäche zeigte.

Die Rohstoffpreise tendierten belastet vom festen US-Dollar überwiegend südwärts. Der S&P GSCI fiel um 1,05 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 359,24 Punkten. Brent-Öl zur Lieferung im November verbilligte sich um 1,32 Prozent auf 49,49 USD. Die Marktakteure fokussierten sich wieder vermehrt auf die Sorge vor einem anhaltend hohen Überangebot. Bereits am Wochenende hatte der Irak angekündigt, die Exporte weiter hochzufahren. Daneben kündigten die nigerianischen Rebellen an, die Anschläge auf Öl-Infrastruktureinrichtungen im Land zu beenden. Ferner zeigte eine Reuters-Umfrage, dass Experten mit dem zweiten Wochenanstieg bei den US-Lagerbeständen rechnen. US-Erdgas notierte nach Gewinnmitnahmen 0,86 Prozent tiefer bei 2,89 USD. Kupfer handelte an der Comex 0,10 Prozent schwächer bei 2,08 USD. Die Edelmetallpreise konnten gegen den Trend zulegen. Gold stieg um 0,12 Prozent auf 1.328 USD (1.182 EUR). Silber, Platin und Palladium verteuerten sich zwischen 0,46 und 0,93 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,19 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte auf minus 0,05 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg am Ende um 0,43 Prozent auf 167,73 Punkte und notiert damit exakt am Widerstand der flachen Abwärtstrendlinie vom Post-Brexit-Rekordhoch im Juni. Im Tagestief war der Zinskontrakt noch im frühen Handel auf ein 4-Wochen-Tief bei 166,55 Punkten abgesackt. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um fünf Basispunkte auf 1,57 Prozent nach, womit sich der Ausbruch auf ein 2-Monats-Hoch vom Freitag als Fehlausbruch erwiesen hat.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute Morgen nach anfänglicher Schwäche zuletzt überwiegend fester. Veröffentlichte Arbeitsmarktdaten und Einzelhandelsumsätze aus Japan kamen besser als von Experten erwartet herein. Der Nikkei 225 notierte zuletzt auf dem Niveau des Vortages.

Heute stehen der Case-Shiller-Hauspreisindex und der Index des Verbrauchervertrauens in den USA im Fokus.

Produktideen: BEST Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD8FU1 Bull EUR/USD Hebel 22,6
CD8FSN Bear EUR/USD Hebel 24,7

Regelmäßig auf dem laufenden Bleiben? Kein Problem mit OnStage – Dem ETF-Magazin von ComStage! Jetzt kostenlos anmelden und keine Trends mehr verpassen!

Themen: DAX, USD, EUR


Verpassen Sie keine Nachrichten von Commerzbank
Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Disclaimer

Marktüberblick (30. August 2016)

Belastet von weiter gestiegenen Zinserhöhungserwartungen startete der deutsche Aktienmarkt mit Abschlägen in die neue Handelswoche. Dank einer festen Wall Street konnte er die Verluste jedoch eingrenzen. Der DAX schloss 0,40 Prozent tiefer bei …

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel